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Christian Mehrtens aus dem SAP-Partnermanagement

„Partner punkten mit der Nähe zum Kunden“

Liebe Leserin, lieber Leser, hatten Sie in den vergangenen Wochen und Monaten manchmal auch das Gefühl, als hielte die Welt den Atem an? Das täuscht. Die Unternehmen z.B. entwickeln ihre Produkte auch während der Pandemie permanent weiter. Was ihnen dabei hilft? Das Internet of Things und starke Partner.

 (Bild: SAP Deutschland SE & Co. KG)

(Bild: SAP Deutschland SE & Co. KG)

Jedes Jahr ein Prozentpunkt mehr: So stark wird sich das Produktionswachstum bis 2024 beschleunigen, sagt das McKinsey Global Institut (MGI) voraus. Träfe die Vorhersage zu, dann könnte in Deutschland das jährliche Bruttoinlandsprodukt (BIP) pro Kopf um 2.000 Euro zusätzlich steigen. Das entspräche laut Handelsblatt mehr als dem doppelten Wachstum, das es in Deutschland seit der Finanzkrise gegeben hat. Über die prozentuale Höhe des Produktionsanstiegs mögen sich die Ökonomen den Kopf zerbrechen. Derzeit wissen wir nicht, welche Volten die Pandemie noch schlägt. Fest steht aber: Sie ist der Grund dafür, dass Unternehmen weltweit ihre Prozesse und Geschäftsmodelle um bis zu 20- bis 25-Mal schneller digitalisiert haben als sie das in Vor-Corona-Zeiten für möglich hielten. Und dass unsere wirtschaftliche Entwicklung immer enger an die Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft gekoppelt ist. Ob wir schnell und nachhaltig aus der Krise kommen, hängt auch davon ab, ob es dem Gros der Unternehmen gelingt, ihre Wertschöpfung smart weiterzuentwickeln. Nur wer moderne Technologien wie künstliche Intelligenz, Datenanalyse oder das Internet of Things (IoT) als Katalysator des eigenen Geschäfts begreift und entsprechend nutzt, wird seinen Kunden auch in Zukunft die passenden Produkte und Services anbieten – und sie weiterhin überhaupt Kunden nennen dürfen.

Gemeinsam digitaler werden

Schöne neue Welt? Durchaus. Aber machen wir uns nichts vor: Die digitale Transformation ist ein Kraftakt. Nur wenige Unternehmen können ihn allein stemmen. Zumal ihnen häufig die dazu notwendigen Fachkräfte fehlen. Und auch wir wären ohne unser Partnernetzwerk nicht SAP: 80 Prozent unserer Kunden gewinnen wir über unsere Partner. Wer sich für SAP entscheidet, der profitiert nicht nur von unserem unmittelbaren digitalen Knowhow, sondern ebenso sehr von der Expertise und der Innovationskraft unserer Partner. Zum SAP-Ökosystem gehören derzeit allein in Deutschland mehr als 1.200 Partnerunternehmen, die das SAP-Portfolio mit Branchenlösungen, Add-ons und Konnektoren veredeln. Wir sorgen gemeinsam dafür, dass unsere Kunden hybride Cloud-Infrastrukturen wirtschaftlich und sicher betreiben können oder erleichtern ihnen den S/4HANA-Umstieg.

Rise with SAP = Rise with Partnering

Unsere Partner sind dabei vor allem im Mittelstand aktiv, ihr Wissens- und Erfahrungsschatz ist gerade für kleine und mittlere Unternehmen von unschätzbarem Wert. Die Partner punkten mit der Nähe zum Kunden: Sie kennen dessen individuellen Anforderungen, wissen, wohin sich die Branche entwickelt und liefern im Schulterschluss mit SAP maßgeschneiderte Lösungen. Auch in unserem neuen ‚Rise with SAP‘-Programm übernehmen unsere Partner eine zentrale Rolle: Gemeinsam bieten wir unseren Kunden einen neuartigen Business-Transformation-as-a-Service und machen ihnen passgenaue Angebote auf ihrem individuellen Weg zum intelligenten Unternehmen. Keiner unserer Kunden geht in die Cloud, weil es gerade modern ist, niemand nutzt IoT oder KI, weil das gerade als letzter Schrei gilt – jeder Anwender verfolgt vielmehr ein individuelles Ziel. Und braucht in der Regel einen Partner, der bei der Umsetzung hilft. Und der dann auch dranbleibt. Und unsere gemeinsamen Kunden permanent weiterentwickelt – in Richtung IoT und Predictive Maintenance, hin zu Datenanalyse und KI oder zur Blockchain.

Neue Chancen durch IoT

Laut Bitkom setzten 2020 fast 60 Prozent der Industrieunternehmen IoT-Anwendungen ein. In diesem Jahr planen einer IDC-Studie von Ende 2020 zufolge 59 Prozent der befragten Unternehmen neue industrielle Internet of Things (IIoT)-Projekte. 40 Prozent gaben an, dass sich ihre IIoT-Budgets mit der Pandemie erhöht hätten. Weil das Internet of Things in Verbindung mit digitalen Technologien wie Datenanalyse und KI die Business-Kontinuität und -Resilienz erhöht, gehört die Vernetzung der Produktion schon lange zu unseren Schwerpunkten. Dank IoT-Sensoren an ihren Maschinen können unsere Kunden beispielsweise digitale Zwillinge ihrer Anlagen und Produkte erstellen und erhalten auf der Basis von Echtzeitdaten einen besseren Einblick in ihre Supply-Chain-Abläufe. IIoT ermöglicht ihnen neue Geschäftsmodelle und die Umstellung vom Verkauf von Produkten auf die Bereitstellung von Services und Lösungen. Auch ein enger Abgleich mit den Bedürfnissen des Kunden wird durch das IoT möglich: Dazu tauscht die Fabrik mit ihren Kunden Daten aus – und kann ihre Produkte auf deren Bedürfnisse zuschneiden.

Stark im Netzwerk

Wir sind bei SAP davon überzeugt, dass Digitalisierung eine Gemeinschaftsaufgabe ist. Darum gehören wir zu den Gründungsmitgliedern der Open Industry 4.0 Alliance. Gemeinsam mit anderen Unternehmen möchten wir Leitlinien für IIoT-Lösungen entwickeln, denn solche sollten künftig interoperabel sein. Auf die Kraft der Kollaboration setzen wir auch beim SAP Business Network. Damit wollen wir Lieferketten vereinfachen; Lieferanten, Maschinenhersteller und Kunden sollen ihre Daten über die cloudbasierte Kooperationsplattform ganz einfach austauschen können. Das gemeinsame Ziel: nachverfolgbare, transparente und resiliente Lieferketten.

Offene Plattformen für mehr Innovationsgeist

Auch bei unserem Industry Cloud-Programm spielen unsere Partner eine zentrale Rolle: Dieses Cloud-Angebot lebt davon, dass die SAP-Partner auf der offenen Plattform branchenspezifische Funktionen integrieren. Mit dem Honeywell-Konzern entwickeln wir z.B. eine Cloud-Lösung, mit der unsere Kunden ihren CO2-Ausstoß verringern können. Aber auch kleinere Partner aus Deutschland ergänzen unser Portfolio ausgesprochen intelligent. Etwa die Software Logistik Artland GmbH. Das Unternehmen aus Quakenbrück in Niedersachsen hat den SLA Connector erdacht, der in Echtzeit mehrere Hundert GigaByte sensibler Industriedaten sammelt, sortiert und analysiert. Oder die Bielefelder NTT DATA Business Solutions AG, die zu unserer SAP Analytics Cloud ein CXO-Dashboard beisteuert, das den C-Level-Führungskräften einen Echtzeiteinblick in zahlreiche Unternehmenskennzahlen erlaubt und dazu Live-Daten aus SAP S/4Hana bezieht. Und mit der Lean-Manufacturing-App von All for One Steeb AG können Kunden ihre Produktion direkt im ERP-System abbilden.

Ihr

Christian Mehrtens, Senior Vice President Partner Sales bei SAP.


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