Mit industrieller KI Entwicklung und realen Betrieb zusammenbringen
IFS und Siemens kündigen eine strategische Partnerschaft an.
Secunet und Cloudflare geben eine neue Partnerschaft bekannt.
SAP-Verantwortliche wissen, dass sie handeln müssen – aber nicht, wie sie fundiert entscheiden.
30 Millionen Kugellager verlassen Jahr für Jahr die Produktion von Markes im nordrhein-westfälischen Halver. Um dies zu ermöglichen, setzt das Unternehmen auf ein Manufacturing Execution System (MES) – und das bereits seit 1996. Die Software von MPDV unterstützt bis heute Datentransparenz, Effizienz und Flexibilität in der Fertigung.
Qualitätsprobleme werden häufig erst am Ende des Produktionsprozesses erkannt. Das verursacht Kosten, beispielsweise durch zusätzliche Arbeitszeit oder verzögerte Auslieferungen. Mit digitalen Werkerassistenzsystemen lassen sich viele Fehler vermeiden und so wertvolle Ressourcen sparen.
Die Digitalisierung prägt die Medizintechnikbranche nachhaltig. Für Unternehmen geht es darum, Prozesse zu optimieren, Wissenstransfer systematisch zu gestalten und etwaige Fehler möglichst schnell zu beheben. Um diesen Anforderungen zu begegnen, setzt das Pharmaunternehmen Ypsomed auf das KI-basierte Werker-Assistenztool Shannon von Plus10.
Daten liegen in vielen Fertigungsunternehmen vor, können aber oft nicht korrekt erfasst und in nachgelagerte Prozesse und Systeme integriert werden. Mit Edge-Systemen lassen sich Bestandsmaschinen genau dafür fit machen. Wie ein solcher Retrofit in der Praxis aussehen kann und welchen Nutzen das verspricht, beschreibt In.Hub am Beispiel von Sitec.
Ein Großteil der geschäftskritischen Inhalte in der Unternehmens-IT ist nur begrenzt systematisch nutzbar, weil er lediglich unstrukturiert in Berichten, Protokollen oder E-Mails vorliegt. Hier kann künstliche Intelligenz glänzen. Dabei übernehmen Intelligent Content Management (ICM)-Systeme die Rolle einer verbindenden Schicht, die bestehende Systeme ergänzt und Daten für KI überhaupt erst nutzbar macht.
Künstliche Intelligenz könnte das Engineering grundlegend verändern. Im Interview schildert der WSCAD-Geschäftsführer Axel Zein, dass es dabei weniger um Funktionen, sondern um den Wandel zum KI-nativen Engineering geht. Systeme sollen dabei Wissen, Daten und Prozesse verbinden und Ingenieure bei Entscheidungen und Routinen unterstützen. Grundlage dafür sind vor allem strukturierte Daten und angepasste Prozesse.
Mit jeder Produktänderung müssen Maschinenbauer und Integratoren einen aufwendigen, komplexen Prozess starten. Um diesen durchgängig zu automatisieren und zu standardisieren, hat sich unter dem Dach der IDTA ein Konsortialprojekt namhafter Industrieunternehmen zusammengetan. Das Ergebnis beschreibt dieser Text.
Kabelbäume zählen zu den aufwendigsten Baugruppen mobiler Maschinen – und entstehen in vielen Unternehmen noch immer erst spät im Entwicklungsprozess. Bomag hat diesen Ablauf grundlegend verändert: Mit Eplan Electric P8, Eplan Harness proD und einem eigenen Prototypenbau entstehen Kabelbäume parallel zur Mechanik. Der digitale Zwilling begleitet dabei Entwicklung, Fertigung und Serienänderungen bis hin zur Zusammenarbeit…
Der digitale Produktpass (DPP) soll strukturierte Informationen zu Materialien, Herstellung, Nutzung sowie Recycling bündeln und sie über den gesamten Lebenszyklus eines Produkts hinweg zugänglich machen. Damit entsteht eine neue Form von Transparenz, die für Unternehmen, Kunden und Behörden gleichermaßen relevant ist. Johannes Fuhrmann von Arvato Systems ordnet Potenziale ein und beleuchtet Unklarheiten.
Der Einsatz von KI in der Produktion scheitert oft an zwei strukturellen Herausforderungen: Echtzeit-Anforderungen, die die Cloud physikalisch nicht erfüllen kann und Datensouveränitätskonflikte, die Kooperationen blockieren. Hier setzen drei Verbundprojekte des BMFTR-Programms ‚Edge Datenwirtschaft‘ an. Ihre Ergebnisse sollen KI in der Fertigung effizienter, produktiver und datensouverän nutzbar machen.
Explosionsgefährdete Bereiche gehören in vielen Produktionsumgebungen der LifeScience-Industrie zum Betriebsalltag und stellen gleichzeitig hohe Anforderungen an Prozesssicherheit, Auditfähigkeit, Hygiene, Dokumentation und digitale Integration. Für HMI-Systeme entsteht daraus ein anspruchsvolles Spannungsfeld.
Mit seinen Edge Computing-Produkten bietet Schäfer IT-Systems vollständige IT-Infrastrukturen für den dezentralen Betrieb moderner Anwendungen. Vom Micro-Datacenter bis hin zu Dienstleistungen.
Fraport betreibt am Flughafen Frankfurt eine der komplexesten Gepäckförderanlagen weltweit. Jährlich werden hier Millionen von Koffern sortiert und verteilt. Um die Systemverfügbarkeit zu sichern und technologisch auf dem neuesten Stand zu bleiben, wurde die Visualisierung der Anlage vollständig modernisiert – mit Zenon von Copa-Data.
Produktionsanlagen liefern kontinuierlich Daten: Maschinen melden Betriebszustände. Sensoren erfassen Prozessparameter und MES- und ERP-Systeme dokumentieren Aufträge, Stückzahlen und Qualitätskennzahlen. Die technische Grundlage für eine datengetriebene Fertigung ist in vielen Unternehmen vorhanden und mit entsprechender Visualisierung stehen Informationen dort zur Verfügung, wo Entscheidungen getroffen werden.
In der Geschäftswelt der Industrieunternehmen nimmt die digitale Transformation einen integralen Stellenwert ein. Die eingeschlagenen Wege sind vielfältig und bergen noch zahlreiche Stolpersteine und offene Fragen. Viele davon werden am 16. und 17. Juni im WTZ-Tagungszentrum Heilbronn adressiert. Dann geht der Automatisierungstreff der Agentur Strobl in eine neue Runde, natürlich mit zahlreichen Workshops, und zum…
Nur produktive und zuverlässige Maschinen, Anlagen und Komponenten zu liefern oder zu betreiben, wird künftig als Differenzierungsmerkmal und Basis des Geschäftserfolgs oft nicht mehr reichen. Zu den traditionellen hardwarenahen Kompetenzen müssen Fabrikbetreiber und ihre Ausrüster lernen, Kompetenzen und Werkzeuge rund um künstliche Intelligenz, digitale Zwillinge sowie Datenräume nutzbringend einsetzen zu können.
Microgrids bieten eine vielversprechende Antwort auf die Anforderungen an künftige Stromnetze. Sie integrieren erneuerbare Energiequellen wie Solaranlagen, Windkraft oder Biomasse und ermöglichen die Steuerung von Erzeugung, Speicherung und Verbrauch. Besonders auf Industriedächern schlummert ein riesiges Potenzial: Die Internationale Energieagentur (IEA) schätzt, dass Solaranlagen auf Industriedächern weltweit bis 2030 bis zu 1 Terrawatt Leistung erreichen könnten,…
Mit Machine Vision und KI können Lebensmittelproduzenten Automatisierungssysteme neu denken. Für den Prozess der Käsereifung hat das Unternehmen Eberle ein automatisiertes System entwickelt, das den Ausschuss von Käselaiben während des Reifeprozesses deutlich verringert, die Qualität erhöht und Kosten senkt.
Interoperabilität vereinfacht vieles. Und gemeinsame Standards helfen Anwendern wie auch Herstellern dabei, Ordnung zu schaffen und eine übergeordnete Sprache zu finden, um Daten nicht nur zu senden, sondern diese auch zu interpretieren. Was das genau bedeutet, und wie hier OPC UA Companion Specifications ins Spiel kommen, erklärt Andreas Faath, Abteilungsleiter Machine Information Interoperability (MII), im…
H.P. Kaysser stand vor der Herausforderung, Komplexität und Zeitbedarf der Angebotskalkulationen zu optimieren. Das große Portfolio machte eine schnelle, vergleichbare und belastbare Kalkulationsbasis erforderlich. Die Software Simus Classmate hilft dem Familienunternehmen dabei, schneller präzisere Angebote zu erstellen.
Vibe Coding beschleunigt mit generativer KI die Erstellung von Prototypen. In der Softwareentwicklung soll der Ansatz den Weg von der Idee bis zur ersten funktionsfähigen Anwendung verkürzen. Für die Industrie wird er vor allem dort relevant, wo digitale Tools schneller erprobt und unter Realbedingungen bewertet werden müssen.
Es ist ein weitverbreiteter Irrglaube: Ein ERP-System macht ein Unternehmen automatisch effizienter. Wer sich mit einer Einführung befasst, denkt vor allem an Funktionen, Anbieter und Systeme. Der eigentliche ERP-Hebel liegt aber woanders: in den Prozessen, die täglich laufen, aber selten strategisch betrachtet werden. Ein einfacher Leitsatz: Wer analoge Routinen, unklare Zuständigkeiten und Insellösungen beibehält, verlagert…
Angesichts neuer Regularien zur Cyberresilienz wie NIS2 oder Dora stehen Datensicherung und damit ihr Schutz vor neuen Anforderungen. Denn KI-Modelle wie Anthropics Mythos werden zu einem Anstieg von Datenschutzvorfällen führen. Was Unternehmen dagegen tun können beschreibt Mark Molyneux, Field CTO bei Commvault.
Die Diskussion rund um künstliche Intelligenz in Europa hat sich in bemerkenswert kurzer Zeit verändert. Wo vor wenigen Jahren vor allem über Risiken gesprochen wurde, sehen wir heute eine klare Verschiebung: Unternehmen und Organisationen erkennen zunehmend die Chancen, die KI für Produktivität, Innovation und Wettbewerbsfähigkeit eröffnet – und nutzen sie aktiv.
Die Geschichte der Industrie 4.0 – Teil 1 Es begann mit einer Zugfahrt Seit vielen Jahren ist die Industrie 4.0 in aller Munde. Doch was verbirgt sich dahinter, wie nahm […]
Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit Anwender KI-Anbietern vertrauen können und deren KI-Lösung nutzen? Diese Frage steht im Mittelpunkt des Forschungsprojektes ‘TrustKI’, das Anfang 2023 am Institut für Internet-Sicherheit – if(is) der Westfälischen Hochschule gestartet ist. Erste Antworten liefert eine kürzlich abgeschlossene Anwender-Studie.
Rund die Hälfte der vom Branchenverband Bitkom befragten Erwerbstätigen würde Routineaufgabe an eine KI abgeben. Die andere Hälfte lehnt dies jedoch ab. Zudem sehen nur wenige der Befragten keinerlei Nachteile beim Einsatz der Technologie.
Gezielte Cyberangriffe auf Anlagen und Maschinen sind längst Realität. Mit…