Mittelstand setzt auf Mittelstands-Software
Der deutsche Mittelstand setzt bei seiner Digitalisierung laut einer Studie im Auftrag des Bundesverbands IT-Mittelstand e.V.
Neue Konnektoren für LogOnPlus von Obion zu der Software Zenon von Copa-Data sollen gerade Unternehmen in regulierten Branchen zu höherer Effizienz und optimierten Bedienprozessen verhelfen.
SAP-Verantwortliche wissen, dass sie handeln müssen – aber nicht, wie sie fundiert entscheiden.
Obwohl überall über KI und Digitalisierung gesprochen wird, arbeitet die Instandhaltung in vielen Industrieunternehmen noch erstaunlich analog. Christian Wendler, Geschäftsführer des Softwareunternehmens M.O.P, schildert im Interview, warum CMMS-Systeme gerade jetzt an Bedeutung gewinnen, weshalb mobile Anwendungen heute ein K.O.-Kriterium sind und wie Unternehmen mit Sensordaten, Condition Monitoring und digitaler Instandhaltung effizienter und revisionssicherer werden.
Generative KI ist in vielen Fertigungsunternehmen bereits im Arbeitsalltag angekommen, etwa bei Dokumentation, Übersetzung und Wissenszugriff. Nun rückt mit agentenbasierten Systemen die nächste Entwicklungsstufe in den Fokus. Noch ist die Einführung verhalten, denn Datenschutz, Integrationsaufwand und mangelndes Vertrauen bremsen viele Unternehmen. Der Beitrag zeigt, wie KI-Agenten in der Fertigung heute eingesetzt werden, welche Leitplanken nötig…
Produktions- und IT-Systeme verschmelzen zunehmend. Dadurch entstehen neue Sicherheitsanforderungen und fehlende Informationen wirken sich unmittelbar auf unterschiedliche Bereiche aus. Mit dem OT-Leitstand stellt der Anbieter Controlware ein Betriebsmodell zur Verfügung, das Services und Expertenwissen bündeln kann.
Durch ihr semantisches Verständnis und wachsende Fähigkeiten, mit unbekannten Layouts umzugehen, eröffnen multimodale Large Language Models neue Möglichkeiten der Dokumentenverarbeitung. Isolierte technische Informationen können Teil der analysierbaren Datengrundlage werden – mit Folgen für Rückverfolgbarkeit, Lieferantensteuerung und Auditfähigkeit.
Seit 2023 hat der Maschinenbauer Stadler mehr als 125 spezifische GPTs in die Unternehmensprozesse integriert, um Routinetätigkeiten wie Zusammenfassungen, Erstentwürfe und Dokumentation zu beschleunigen. Heute ist ChatGPT fest in den Alltag der Mitarbeitenden integriert. Und mit KI-Agenten ist auch schon die nächste Ausbaustufe der Technologie geplant.
Für Prozesse der Inbetriebnahme bietet SEW-Eurodrive seit kurzem die Dienstleistung ‚Digital Twin as a Service‘ an.
Die automatisierte, cloudbasierte Simulation verändert die Werkzeugentwicklung im Extrusionsblasformen grundlegend. Ein Projekt aus dem Maschinenbau zeigt, wie KI-gestützte Auslegungssysteme messbare Verbesserungen bei Ausschuss, Spülzeiten und Rezyklateinsatz erzielen können. Der entscheidende Faktor ist dabei der Wendelverteiler.
Durchgängige Datenmodelle werden zum Schlüssel für eine effiziente virtuelle Inbetriebnahme und den digitalen Zwilling. Statt isolierter Engineering-Prozesse ermöglichen sie eine konsistente Verbindung von CAD, Simulation und Steuerung – ohne Medienbrüche oder redundante Datenpflege. Unternehmen profitieren dadurch von kürzeren Entwicklungszeiten, frühzeitiger Fehlererkennung und einer deutlich höheren Flexibilität im Anlagenbau.
Wenn sich Produkte noch in der Entwicklung befinden, ändern sich Anforderungen häufig mit jeder Iteration. In dieser Phase kann die Beschaffung schnell zum kritischen Faktor werden: Fehlen Bauteile oder verzögern sich Abstimmungen, geraten Tests und Optimierungsschleifen ins Stocken. CeiliX setzt daher im Prototypenbau und in der Vorserienfertigung auf digitale Beschaffung mit Facturee.
Digitale Souveränität erfordert keine vollständige Autarkie, sondern verlässliche Partnerschaften. Dabei lohnt auch der Blick auf weiter entfernte Partner, wenn sie die gleichen Werte teilen. Japan bietet hohe Datenschutzstandards, technologische Unabhängigkeit und ist der EU seit vielen Jahren eng verbunden. Eine gute Grundlage für enge Zusammenarbeit
Die Post-Quanten-Ära wirft ihre Schatten voraus. Denn Daten, die heute gesammelt werden, können auch später noch entschlüsselt werden, wenn heute gängige Verschlüsselungsverfahren obsolet sind. Das Konzept der Krypto-Agilität soll diesen kryptografischen Wandel antizipieren. Was bedeutet das für Betreiber von Operational Technology (OT)?
In einer modernen Produktion läuft ohne Sensoren, Anlagen und Applikationen nichts. Doch während das Industrielle Internet der Dinge (IIoT) auf der einen Seite die Grundlage für die Arbeit in der Industrie bildet, kann es auf der anderen Seite schnell zu einem gefährlichen Schwachpunkt werden – gerade wenn es um die Integration älterer Anlagen geht. Hier…
Mit dem zunehmenden Einsatz künstlicher Intelligenz in Produktionsumgebungen, Serviceprozessen und technischen Infrastrukturen wächst der Bedarf an mobilen Systemen, die rechenintensive Anwendungen vor Ort ausführen können. KI-fähige Laptops treten an, hier die Lücke zwischen klassischem Notebook und Edge-System zu schließen.
Das Berliner Start-up Factor4Solutions hat ein System entwickelt, mit dem sich der Energieverbrauch von Kältesystemen – je nach Installation – um 40 bis 75 Prozent verringern lassen soll.
In der Geschäftswelt der Industrieunternehmen nimmt die digitale Transformation einen integralen Stellenwert ein. Die eingeschlagenen Wege sind vielfältig und bergen noch zahlreiche Stolpersteine und offene Fragen. Viele davon werden am 16. und 17. Juni im WTZ-Tagungszentrum Heilbronn adressiert. Dann geht der Automatisierungstreff der Agentur Strobl in eine neue Runde, natürlich mit zahlreichen Workshops, und zum…
Nur produktive und zuverlässige Maschinen, Anlagen und Komponenten zu liefern oder zu betreiben, wird künftig als Differenzierungsmerkmal und Basis des Geschäftserfolgs oft nicht mehr reichen. Zu den traditionellen hardwarenahen Kompetenzen müssen Fabrikbetreiber und ihre Ausrüster lernen, Kompetenzen und Werkzeuge rund um künstliche Intelligenz, digitale Zwillinge sowie Datenräume nutzbringend einsetzen zu können.
Microgrids bieten eine vielversprechende Antwort auf die Anforderungen an künftige Stromnetze. Sie integrieren erneuerbare Energiequellen wie Solaranlagen, Windkraft oder Biomasse und ermöglichen die Steuerung von Erzeugung, Speicherung und Verbrauch. Besonders auf Industriedächern schlummert ein riesiges Potenzial: Die Internationale Energieagentur (IEA) schätzt, dass Solaranlagen auf Industriedächern weltweit bis 2030 bis zu 1 Terrawatt Leistung erreichen könnten,…
Mit Machine Vision und KI können Lebensmittelproduzenten Automatisierungssysteme neu denken. Für den Prozess der Käsereifung hat das Unternehmen Eberle ein automatisiertes System entwickelt, das den Ausschuss von Käselaiben während des Reifeprozesses deutlich verringert, die Qualität erhöht und Kosten senkt.
Star fertigt in Sauldorf-Rast lüftungs- und klimatechnische Komponenten in vielen Varianten. Ein integriertes ERP/PPS-System mit Konfigurator verringert den dafür notwendigen manuellen Aufwand beträchtlich, von der Stückliste bis zum Werkstattauftrag.
Um die Prozessketten weiter konsequent zu digitalisieren, hat der traditionsreiche Siegerländer Maschinenbauer Achenbach Buschhütten seine IT-Abteilung neu aufgestellt und personell gestärkt. Zudem sind die Key User nun aktiv in die Optimierung der zentralen Datendrehscheibe AMS.ERP eingebunden. Als interne ‚Influencer‘ können sie jederzeit Vorschläge für effizientere Arbeitsabläufe einbringen. Diese Methode ist so erfolgreich, dass die Sorge…
Der Nutzen eines ERP-Systems hängt entscheidend von der Qualität der Daten ab. Doch nach Ansicht von Christian Biebl, Geschäftsführer des Stuttgarter ERP-Herstellers Planat, werden Stammdaten insbesondere im produzierenden Gewerbe häufig nicht ausreichend gepflegt.
Das Startup Nosh.Bio produziert eine Fleischalternative auf Basis des Koji-Pilzes. Um seine Unternehmensprozesse im Blick zu behalten, setzte das Unternehmen, das zu Beginn nicht einmal eine eigene Produktionsstätte hatte, auf ein Cloud-ERP-System. Wächst das Unternehmen, bietet auch die Software Weiterentwicklungspotenzial.
Bereits seit mehr als 20 Jahren setzt Siegenia auf Matrix42, um Serviceprozesse in der IT und im Business zu automatisieren. Mit der zusätzlichen Unterstützung des Softwareunternehmens Innomea wurden zahlreiche Workflows umgesetzt, die der internen IT mehr Freiraum verschaffen.
Die Geschichte der Industrie 4.0 – Teil 1 Es begann mit einer Zugfahrt Seit vielen Jahren ist die Industrie 4.0 in aller Munde. Doch was verbirgt sich dahinter, wie nahm […]
Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit Anwender KI-Anbietern vertrauen können und deren KI-Lösung nutzen? Diese Frage steht im Mittelpunkt des Forschungsprojektes ‘TrustKI’, das Anfang 2023 am Institut für Internet-Sicherheit – if(is) der Westfälischen Hochschule gestartet ist. Erste Antworten liefert eine kürzlich abgeschlossene Anwender-Studie.
Rund die Hälfte der vom Branchenverband Bitkom befragten Erwerbstätigen würde Routineaufgabe an eine KI abgeben. Die andere Hälfte lehnt dies jedoch ab. Zudem sehen nur wenige der Befragten keinerlei Nachteile beim Einsatz der Technologie.
Dragos, Cybersicherheitsspezialist für OT-Umgebungen, analysiert in einem Bericht aktuelle Cyberbedrohungen…
Gezielte Cyberangriffe auf Anlagen und Maschinen sind längst Realität. Mit…