Anzeige
Anzeige
Anzeige
Beitrag drucken

Microsoft Dynamics 365 bei Ziehl-Abegg

Vertriebsprozesse in die Cloud verlegt

Mit einer CRM-Plattform auf Cloudbasis bündelt Ziehl-Abegg die vertriebsrelevanten Informationen seiner weltweit 28 Gesellschaften. So entstand eine standortübergreifende Grundlage für IT-gestütztes und einheitliches Lead- und Opportunity-Management.

Implementierung und Rollout von Microsoft Dynamics 365 Online in alle Gesellschaften dauerten nur 14 Monate. (Bild: Ziehl-Abegg)

(Bild: Ziehl-Abegg)

In Küchen, Bädern und Ställen, in Klima-, Windkraft-, Bioheiz- und Photovoltaikanlagen oder in der Medizin- und Gerätekühltechnik: Ventilatoren sind in vielen Bereichen unverzichtbar. Weltweit kommen dabei Qualitätsprodukte der Ziehl-Abegg SE aus Künzelsau in Baden-Württemberg zum Einsatz. Das Hightech-Unternehmen, das 2017 mit rund 3.900 Beschäftigten einen Umsatz von 540 Millionen Euro erzielte, gehört zu den führenden Herstellern von Axial-, Radial- und Prozessventilatoren. Neben der Lufttechnik ist die Firma in den Geschäftsbereichen Antriebstechnik, Regeltechnik und Automotive aktiv. Die Produktpalette umfasst rund 30.000 Artikel. Der Hersteller agiert weltweit an 16 Produktionsstätten, mit 28 Gesellschaften und 108 Vertriebsstandorten und vertreibt seine Erzeugnisse in mehr als 100 Ländern. Seine Marktposition sichert sich das Unternehmen seit jeher mit der Entwicklung und dem Verkauf innovativer Produkte. Ein Beispiel dafür sind leise und stromsparende Ventilatoren, in die auch Erkenntnisse aus der Bionik einfließen.

Sicht auf den Kunden

„Neben Innovationen sind für den künftigen Markterfolg standortübergreifend harmonisierte Vertriebsprozesse von großer Bedeutung“, sagt Thomas Brommer, Vertriebsleiter Export bei der Ziehl-Abegg SE. Die Einführung der Lösung Microsoft Dynamics 365 Online für das Kundenmanagement unterstützt diesen Ansatz in der ganzen Gruppe. Auf der integrierten Cloud-CRM-Plattform verwaltet die Firma Kundendaten und vertriebsrelevante Informationen für ihre Gesellschaften nun zentral in einer einzigen Datenbank. Das schafft die Voraussetzungen für durchgängige und einheitliche Vertriebsprozesse – besonders im Kontakt-, Lead- und Opportunity-Management.

28 Standorte in 14 Monaten

Ausschlaggebend für die Entscheidung für Microsoft Dynamics 365 Online war die Tatsache, dass die Cloud-Lösung die Anforderungen des Produzenten am besten erfüllte. Mit der Einführung der neuen CRM-Plattform wurde die Orbis AG beauftragt. Als Ergebnis der engen Zusammenarbeit des internen Projektteams und des IT-Dienstleisters konnte die Implementierung für die 28 Standorte in 14 Monaten abgeschlossen werden.

Drehscheibe für die Prozesse

Als zentrale Datendrehscheibe ermöglicht das CRM den Austausch von Informationen zwischen den einzelnen Gesellschaften und mit der Firmenzentrale. „Das verbessert die Kommunikation und damit auch die CRM-Prozesse deutlich, was sich sehr positiv auf die Kundenbetreuung auswirkt“, erläutert Thomas Brommer. Sobald ein Anwender im Zuge des Verkaufsprozesses z.B. Projektdaten in die Lösung eingibt, stehen sie heute auch sofort den anderen Gesellschaften zur Verfügung.

Bekanntes Bedienkonzept

Die gegenwärtig rund 500 Endanwender haben den Umgang mit dem Cloud-CRM-System schnell erlernt, dessen Bedienung der anderer gängiger Microsoft-Produkte ähnelt. Die Nutzer profitieren zudem von weiteren Vereinfachungen und Verbesserungen. Ein Outlook-Add-in automatisiert die Erfassung und Pflege von Geschäftskontakten. Und die Mitarbeiter im Vertriebsaußendienst schätzen die Möglichkeit, über eine Geschäfts-App auf ihrem Mobilgerät, unterwegs auf Kunden- und Kontaktdaten zugreifen und Termine planen zu können.

Elektroantrieb für Nutzfahrzeuge und Busse (Bild: Ziehl-Abegg)

Elektroantrieb für Nutzfahrzeuge und Busse (Bild: Ziehl-Abegg)

Daten bidirektional integriert

Geschäftlichen Nutzen zieht Ziehl-Abegg darüber hinaus aus der Verknüpfung der Cloud-Plattform mit den vorhandenen IT-Lösungen, einem ERP-System von ProAlpha und einem eigenentwickelten Data-Warehouse-System (DWH). Auf diese Weise können das CRM und das ERP-System, mit dem der komplette Angebots- und Auftragsprozess samt Preisfindung durchgeführt wird, Kunden- und Kontaktdaten bidirektional austauschen. Das Data Warehouse ist über eine eigene Schaltfläche in die CRM-Oberfläche eingebettet, aus der heraus die Fachanwender ihre Kennzahlenberichte aufrufen können. Die Vernetzung der Systeme ließ sich dabei mit eigens entwickelten Schnittstellen auf Basis des Orbis Connectors bewerkstelligen.

Effizienter mit Erweiterungen

Damit die Endanwender beim Hersteller ihre Aufgaben effizienter erledigen können, hat Orbis die CRM-Lösung bedarfsgerecht erweitert. In einer Opportunity lassen sich zu einem gewünschten Artikel Bestellinformationen wie Artikelnummer, Name, Anzahl und Preis erfassen, sowie einer passenden Produktgruppe zuordnen. Mithilfe von Selektionskriterien können die Nutzer beispielsweise direkt am Kundenkontakt Einladungen zu Ausstellungen und Messen verwalten. Es lassen sich damit aber auch Geräte und Lösungen aus dem Bereich Lufttechnik pflegen, die bei einem Kunden im Einsatz sind.


Das könnte Sie auch interessieren:

Siemens beendet das erste Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres mit positiven Neuigkeiten. Umsatzerlöse und Gewinn legen kräftig zu.‣ weiterlesen

Insgesamt 8,2Mrd.€ hat der Maschinen- und Anlagenbau im Jahr 2019 für Forschung und Entwicklung ausgegeben. Auch in der Pandemie behalten F&E-Ausgaben einen hohen Stellenwert.‣ weiterlesen

Seit rund 100 Jahren steht die Automobilindustrie wie keine andere für die Fabrikarbeit am Fließband. Doch jetzt deutet sich eine Technologiewende an. Künftig könnten Fahrerlose Transportfahrzeuge Karosserien, Material und ganze Fahrzeuge durch die Fabrik bewegen. In mehreren Modellfabriken fahren die Automaten bereits durchs Werk.‣ weiterlesen

Immer mehr Anlagen sollen Betriebsdaten im IoT zur Bearbeitung bereitstellen. Mit dem Susietec-Portfolio will Kontron insbesondere den Aufbau von IoT-Lösungen für bestehende Anlagen unterstützen. Der Anbieter von IoT- und Embedded-Computing-Technologie rechnet für 2021 mit mehr als 50 Prozent Wachstum in diesem Geschäftsfeld.‣ weiterlesen

Im März haben die Bestellungen im Maschinen- und Anlagenbau im Vergleich zum Vorjahr deutlich zugelegt. Dabei kamen sowohl aus dem Aus- als auch aus dem Inland positive Signale.‣ weiterlesen

Vor wenigen Jahren galt MES-Software vielen noch als Spezialsoftware mit nur aufwendig erschließbarem Nutzen. Inzwischen ist sie fester Bestandteil der meisten prozessnahen IT-Architekturen in der Prozess- und gerade der Pharmaindustrie. Insbesondere wenn viele Systemfunktionen auf die Prozessführung nach ISA95 entfallen und chargenorientiert produziert wird.‣ weiterlesen

Automobilhersteller agieren bislang erfolgreich in ihren eher geschlossenen Wertschöpfungsketten. Sie verstehen den Markt als Nullsummenspiel. Unternehmen wie Apple haben vorgemacht, dass es auch anders geht: Von offenen Ökosystemen können alle profitieren. Wann öffnet sich die Automobilindustrie für diese Idee?‣ weiterlesen

Mit dem Wechsel von Kathleen Mitford zu Microsoft wird Catherine Kniker zur EVP (Executive Vice Presdient) und Chief Stategy Officer bei PTC ernannt.‣ weiterlesen

Gemeinsam mit CEO Peter Sorowka leitet Carsten Stiller seit 1. April das Softwareunternehmen Cybus. Er verantwortet die Bereiche Marketing und Vertrieb.‣ weiterlesen

Siemens Digital Industries bekommt einen neuen CTO. Dirk Didascalou soll zum 1. September neuer Technikchef werden.‣ weiterlesen

Die Wirtschaft blickt überwiegend optimistisch in die Zukunft: Knapp 40 Prozent der Unternehmen wollen laut der jüngsten Konjunkturumfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft 2021 im Vergleich zu 2020 mehr produzieren.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige