Anzeige
Anzeige
Beitrag drucken

Instandhaltung

Startfrei nach ERP-Upgrade

Aero-Dienst hat auf eine moderne ERP-Plattform migriert. Das Ergebnis: automatisierte Prozesse und mehr Transparenz, eine effizientere Instandhaltung und bessere Reaktionsfähigkeit. Gleichzeitig entstand die Basis für neue digitale Produkte.

 (Bild: IFS Deutschland GmbH & Co. KG)

(Bild: IFS Deutschland GmbH & Co. KG)

Aero-Dienst mit Sitz am Nürnberger Flughafen betreibt ein vielschichtiges Geschäft: Die Firma agiert als Instandhaltungsdienstleister von Flugzeugen, führt Charter- und Ambulanzflüge durch, übernimmt für Unternehmen den Betrieb von Flugzeugen und kümmert sich um An- und Verkauf von Business- und Ambulanzjets. In diesen Geschäftsfeldern ist die Firma mit großer Komplexität konfrontiert. In der Instandhaltung etwa müssen sehr viele Teile verwaltet und beschafft sowie zahlreiche unterschiedliche Arbeitsschritte koordiniert und überwacht werden. Dabei müssen stets individuelle Bedürfnisse berücksichtigt werden.

Langjähiger IFS-Anwender

Die Geschäftsprozesse steuert das Unternehmen schon seit knapp zwanzig Jahren mit der Business-Software IFS Applications von IFS. Der IT-Manager von Aero-Dienst Tibor Michelisz erläutert, warum: „IFS Applications bringt spezielle Basiskomponenten mit, die unser Kerngeschäft optimal unterstützen; etwa für die große Instandhaltung, die Komponentenreparatur, das Vehicle Information Management oder das Asset Management. Diese Komponenten sind in Lösungen für die klassischen Aufgaben wie Logistik, Projektmanagement, Personal- oder Finanzwesen integriert.“

Instandhaltung optimiert

Als kürzlich ein Update anstand, das eher einem Redesign glich, optimierte Aero-Dienst auch gleich die Abläufe in der Instandhaltung. Die Softwarearchitektur erleichterte dies erheblich, da Prozesse konfiguriert statt programmiert werden. Hat Aero-Dienst nun ein Angebot erstellt, kann es daraus automatisch einen Kundenauftrag generieren. Ist er freigegeben, erzeugt die Software daraus selbstständig einen Instandhaltungsauftrag inklusive sämtlicher zugehöriger Arbeitsaufträge. Parallel zum Instandhaltungsauftrag legt das ERP-System eine Projektstruktur für den Auftrag an, auf die dann automatisch die Aufwände und Erträge laufen. Das ermöglicht Aero-Dienst ein gezielteres Controlling und Management der Instandhaltungsprojekte. Das Kollaborationstool IFS Lobby nutzt die Firma nun, um etwa den Technikern die Arbeitsvorräte anzuzeigen, für die sie persönlich zuständig sind. Die Teamleiter sehen hingegen die Aufträge aller Mechaniker, für die sie verantwortlich sind. Das verbessert die Informationsflüsse zwischen dem Techniker, der Arbeitsvorbereitung und dem Vorgesetzten deutlich.

Erfolgreiche Aufrüstung

Zu den vielen Teilprojekten der Neuimplementierung zählte die Anbindung von drei Standorten und die Umstellung von der Kostenstellen- auf die Profit-Center-Rechnung. All dies verlief erfolgreich und auch die Mitarbeiter nahmen die neue Version der ERP-Anwendung gut an. Für die Zukunft ist geplant, das Thema Predictive Maintenance anzugehen und neue digitale Services anzubieten. Dazu zählen ein Portal, in dem die Instandhaltungskunden den Status der Arbeiten jederzeit abrufen, oder Microservices, mit denen Flugkunden via App etwa bestimmte Getränke für ihre Reisen vorbestellen können. „Dafür“, so Michelisz, „bietet uns IFS Applications mit ihrem Datenmanagement-Konzept und ihren Anbindungsmöglichkeiten ein hervorragendes Fundament.“


Das könnte Sie auch interessieren:

Andreas Riepen übernimmt die Position des Regional Vice President Sales für die DACH-Region beim IT-Unternehmen Riverbed.‣ weiterlesen

Manufacturing Execution Systems (MES) sollen meist Shop und Top Floor miteinander verbinden und sie beeinflussen Fertigungsprozesse direkt. Implementierungen sind daher oft riskant, unternehmenskritisch und kostspielig. Cloud-Lösungen für die Werkhalle können viele dieser Effekte abfedern.‣ weiterlesen

Wie der IT-Security-Anbieter Kaspersky berichtet, wurden Unternehmen weltweit über zielgerichtete Phishing-Mails angegriffen, bei denen die Angreifer das Mimikatz-Programm nutzten. Kaspersky hat diese Angriffe analysiert.‣ weiterlesen

Heute suchen meist aufwendige Kamerasysteme nach Teilen im Werkstückträger, die der Roboter greifen kann. Mit der Smart-Task-Funktionalität Load Mapping des Sensorherstellers Sick lässt sich die Belegung von Werkstückträgern während der Zuführung in die Montagezelle erfassen und als digitales Sensorsignal an die Robotersteuerung ausgeben.‣ weiterlesen

Nach über 75 Jahren im Sensorgeschäft sollen künftig auch digitale Lösungen das Portfolio von Sick prägen. Christoph Müller, Senior Vice President für den Industrial Integration Space bei Sick, schildert, was Apps und Sensorik zusammen leisten und warum die Probleme der Anwender immer weniger die Automatisierungstechnik selbst betreffen.‣ weiterlesen

In einer 5. Blitzumfrage des VDMA zeigt sich, dass sich die Lieferketten der deutschen Maschinenbauer nach und nach erholen. Die Branche hat jedoich weiterhin mit Auftragseinbußen zu kämpfen.‣ weiterlesen

Mit Process Mining ermitteln Unternehmen, in welchen Prozessen Sand im Getriebe ist. Da die Methode zwingend datenbasierte Prozesse zur Analyse und Visualisierung voraussetzt, ist dieser Ansatz zwar im ERP-Umfeld zuhause, lässt sich aber hervorragend auf MES-unterstützte Produktionen anwenden.‣ weiterlesen

Immer häufiger werden industrielle Anwendungsfälle mit maßgeschneiderter Technik erprobt. Sven Pannewitz und Tobias Thelemann, Produktmanager bei Reichelt Elektronik, verweisen auf die Beliebtheit von Open-Source-Hardware in solchen Lösungen.‣ weiterlesen

Gesetzlichen Bestimmungen zufolge müssen Hersteller Unterlagen wie CE-Konformitätserklärungen, Atex-Zertifikate oder Werkstoffzeugnisse erstellen. Die Anwendung der im April erschienenen Richtlinie VDI 2770 Blatt 1 soll Prozessabläufe bei der Übergabe von Herstellerinformationen vereinfachen, indem sie einheitlich strukturiert bereitgestellt werden.‣ weiterlesen

Brigitte Falk verantwortet beim Industrie-4.0-Spezialisten Forcam die interne IT sowie das digitale Marketing zur Leadgenerierung. Als CIO/COO berichtet sie an Geschäftsführer (Co-CEO) Oliver Hoffmann.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige