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Flexibel trotz engem Rahmen

Cloud-ERP in regulierten Industrien

Die Life-Sciences-Industrie ist von strenger Regulierung, Kostendruck und einem gerade für mittelständische Unternehmen harten Wettbewerb geprägt. Die Prozesse in den Business-Systemen solcher Firmen müssen aufgrund neuer Technologie, Gesetze und Compliance-Anforderungen ständig angepasst werden. Wie man im Dschungel der ERP-Angebote den Überblick behält und was ein ERP-System für die Life-Sciences-Branche mitbringen muss.

 (Bild: ©Gorodenkoff/stock.adobe.com)

(Bild: ©Gorodenkoff/stock.adobe.com)

Der ERP-Markt für Neusysteme ist weitgehend gesättigt, kaum ein Unternehmen arbeitet noch ohne Business-Software. Trotzdem verzeichnen einige Systemanbieter und -integratoren zweistellige Wachstumsraten. Fokus der meisten Projekte sind Modernisierungen der eingesetzten Systeme und Plattformen. Während in der Vergangenheit bei der Bewertung vorhandener ERP-Systeme die IT-Umgebung weniger bedeutsam war, rückt das Betriebsmodell, die Gesamtfunktionalität und die Prozess-Effizienz gerade bei jüngeren IT-Profis mehr in den Vordergrund. Welche Prozesse waren bisher möglicherweise in ERP-Systemen gut aufgehoben und welche Prozesse sollten besser flexibler bereitgestellt werden? ERP-Systeme wurden früher meist ausschließlich für den Inhouse-Einsatz konzipiert, sollten später aber wenigstens externe Zugriffe ermöglichen. Bereits diese Innovation bei ERP-Systemen beherrschen viele Unternehmen der Life Sciences-Branche nicht wirklich gut. Gerade in der regulierten Industrie werden GxP-Systeme als besonders betrachtet, einfache Interaktion von außerhalb selten innovativ umsetzt.

Lücke zwischen CRM und ERP

Für eine Zeit schien die prozessuale Erweiterung von Customer Relationship Management-Systemen (CRM) der Schlüssel, um das vorgenannte Paradigma zu umschiffen, doch Systembrüche zwischen diesen Lösungen und dem ERP-System waren meist die Regel. Der Prozessautomatisierungs- und Branchenreifegrad sowie die Prozesstiefe und die Funktionsvielfalt stiegen jedoch bei fast allen Anbietern in den letzten 15 Jahren deutlich. Während also in den letzten zwei Jahrzehnten die letztgenannten Kriterien auch für IT-Beratungen wichtig und wertschöpfend waren, stehen heute funktional ausgereifte und branchentaugliche Systeme zur Verfügung, die sich bei sorgfältiger Auswahl gut im Standard implementieren lassen.

SAP und Microsoft

Zu den großen Lösungen in diesem Umfeld zählen die SAP-ERP-Suiten und das ERP-System D365FO von Microsoft. Beide Anwendungen arbeiten in der Cloud, bieten eine hohe Funktionsvielfals und -tiefe, Branchentemplates und lassen sich vergleichsweise schnell und einfach implementieren. Zudem sollen die Cloud-Lösungen beider Hersteller den Ansprüchen im regulierten Umfeld an die Hochverfügbarkeit Rechnung tragen. Während bei Microsoft die Systeme CRM (heute D365 CE, Abkürzung von Customer Engagement) und D365 FO schon lange im Cloud-System von Microsoft etabliert sind, wurde das kleinere ERP-System von Microsoft (bekannt als Navision, später Dynamics NAV und nun D365 BC) über die Jahre mehr zu einem national einsetzbaren ERP-System mit Fokus auf eher kleinere Unternehmen weiterentwickelt.


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