Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Beitrag drucken

Social Network

Den Schritt ins soziale Netzwerk wagen

Allein im April dieses Jahres tauschten sich 282 Millionen europäische Nutzer über Facebook aus, kommentierten oder empfahlen Beiträge. Firmen bietet die Plattform die Möglichkeit, direkt mit ihren Kunden zu kommunizieren oder mehr über die Vorlieben der Verbraucher zu erfahren. Der passende Fahrplan sorgt dafür, dass Unternehmen im sozialen Netz ihre Ziele auch erreichen.

Fahrplan - Den Schritt ins soziale Netzwerk wagen | Aufmacherbild zeigt einen Mitarbeiter am Arbeitsplatz

Bild: Dias Infrared GmbH

Der Austausch via Social Media ist für viele Firmen fester Bestandteil ihrer Unternehmenskommunikation. Aktuelle Zahlen, Statistiken und Insights der Netzwerke selbst oder anderer Institutionen helfen dabei, sich über die Nutzer und deren Verhalten zu informieren. Doch andere Unternehmen, gerade aus dem B2B-Bereich, sind von der Anzahl der sozialen Netzwerke eher überfordert. Müssen alle Kanäle bedient werden, welche Inhalte sollen in welchen Kanal, wie kommuniziert man mit den Nutzern? All diese Fragen sollten Firmen für sich beantworten, bevor sie aktiv in die Kommunikation innerhalb der sozialen Netzwerke einsteigen.

Lernen, planen und festlegen

Wenn Unternehmen schon in den sozialen Netzwerken aktiv sind, sollte zum Beispiel in regelmäßigen Abständen überprüft werden, ob die Strategie und daraus resultierende Maßnahmen noch zu den Zielen passen. Wenn die sozialen Kanäle neu erschlossen werden sollen, sollte sich jemand mit dem passenden Knowhow und ausreichender Zeit dieser Aufgabe widmen. Die Kommunikation in den sozialen Medien erfordert Zeit, aber auch sprachliche sowie diplomatische Expertise. Das macht sich nicht einfach so schnell nebenbei.

Über den Tellerrand blicken

Falls die Mitbewerber eines Unternehmens in den sozialen Netzwerken unterwegs sind, lohnt der Blick auf deren Inhalte und die Art und Weise, wie sie mit den Nutzern in Kontakt treten. Was einem davon sinnvoll erscheint, kann dann übernommen werden

Klare Ziele gesetzt

Ärmel hochkrempeln und einfach loslegen? Ganz so spontan ist die Social-Media-Kommunikation nicht. Da die einzelnen Kanäle und Zielgruppen unterschiedlich sind, gilt es zunächst klare Ziele zu definieren und diese zu priorisieren. Diese können sein:

  • Die Bekanntheit des Unternehmens steigern
  • Produkte oder Dienstleistungen bekannt machen
  • Erschließung neuer Zielgruppen
  • Neue Verkaufskanäle und Partnerschaften erschließen (Social Selling)
  • Nachwuchs- und Fachkräfte gewinnen

Strategie festlegen

Dann sollte geklärt werden, welches soziale Netzwerk am besten zu den Unternehmenszielen passt. Dabei ist oft ausschlaggebend, in welchem Netzwerk die Zielgruppe am stärksten präsent ist. Auch der Kommunikationsstil sollte in der Strategie verankert werden, ebenso wie die Botschaften, die nach außen getragen werden sollen.

Die Kanäle einrichten

Wenn die Entscheidung für ein oder mehrere soziale Netzwerke gefallen ist, können die Unternehmensaccounts unter Berücksichtigung der gesetzlichen Vorgaben wie der Impressumspflicht erstellt werden. Hier müssen die wichtigen Informationen und aussagekräftiges sowie gut auflösendes Bildmaterial eingepflegt werden. Die Ansicht des Profils sollte anschließend in der Desktop- und in der Mobilen-Variante überprüft werden.

Fahrplan - Den Schritt ins soziale Netzwerk wagen | Eine Übersicht zu den sozialen Kanälen, ihren Zielgruppen sowie Vor- und Nachteilen.

Bild: Clicks Online Business e.K.

Redaktioneller Fahrplan

Für die kommenden Aktivitäten sollten die Verantwortlichen einen Redaktionsplan erstellen, der als Fahrplan für die Kommunikation dient. Kernbotschaften und wichtige Ereignisse wie Produkteinführungen, Messen und so weiter sollten hier vermerkt werden. Auch im Fall negativer Kommentare sollten die Projektbetreuer einen Krisen-Notfallplan in der Schublade haben.

Kanäle bekanntmachen

Im nächsten Schritt ist es sinnvoll, Kunden und Neukunden über das neue Informationsangebot zu informieren. Dazu lassen sich die Icons mit den Links zu den sozialen Netzwerken etwa prominent auf der Firmenwebsite einpflegen, in der Firmensignatur verlinken oder in die Newsletter-Kommunikation integrieren.

Im Takt mit den IT-Trends

Wenn alle Prozesse etabliert sind, sollte schließlich ein Regelkreis aufgebaut werden, der in regelmäßigen Abständen Prüfungen beinhaltet. Mit diesem Instrument kann sich sicherstellen lassen, dass die Kommunikation in den gewählten Kanälen immer wieder auf die Firmenstrategie ausgerichtet wird. Werden Ziele auch erreicht? Welche Maßnahmen bringen ein Unternehmen voran? Welche Beiträge haben die gewünschte Reaktion erreicht? Firmen sollten sich nicht scheuen, Ihre Maßnahmen auch mal ganz über Bord zu werfen, wenn sie wirkungslos sind. Die sozialen Netzwerke selbst definieren sich ständig neu, um sich dem gesellschaftlichen Wandel und geändertem Nutzerverhalten anzupassen. Hier müssen auch die Unternehmen Schritt halten.


Das könnte Sie auch interessieren:

Kleine und mittlere Unternehmen haben bei der Umsetzung von Big-Data-Projekten mit Problemen zu kämpfen. So geben in einer Studie des Cloud-Anbieters Ionos 55 Prozent der Befragten an, dass Daten nicht in ausreichender Form vorliegen.‣ weiterlesen

Die 2023er Releases von Autodesk stehen zur Verfügung. Parallel stellt das Systemhaus Contelos überarbeitete Addons vor: Tools4Engineers, Tools4GIS, GeoPhotoXtension und BohrKernXtension sollen Anwendern die Arbeit mit Autodesk-Lösungen erleichtern.‣ weiterlesen

Vecoplan nutzt bereits seit 2008 Fernzugriffsfunktionen für seine Maschinen. Mithilfe des IoT-Spezialisten Ixon hat der Maschinenbauer dieses Angebot ausgeweitet und bietet heute sogar Kameraüberwachung für seine Recyclingmaschinen an.‣ weiterlesen

Im Werkzeugmanagement eröffnet das Kennzeichnen von Assets mit Data Matrix Codes die Möglichkeit, Werkzeuge zu tracken und mit ihren Lebenslaufdaten zu verheiraten.‣ weiterlesen

Google Cloud gab kürzlich die Einführung der beiden Lösungen Manufacturing Data Engine und Manufacturing Connect bekannt. Mit den Tools lassen sich Assets einer Fertigungsumgebung vernetzen, Daten verarbeiten und standardisieren.‣ weiterlesen

Virtuelle multicloudfähige Plattformen können in Fertigungsbetrieben das Fundament bilden, um IT-Infrastruktur und Betriebsabläufe zu modernisieren und effizient zu betreiben. Denn das nahtlose Zusammenspiel von Cloud-Anwendungen, Softwarebereitstellung sowie Remote Work lassen sich mit digitalen Plattformen vergleichsweise einfach und global orchestrieren.‣ weiterlesen

Wibu-Systems ist Anwendungspartner im Projekt KoMiK. Im Mai wurde das Projekt abgeschlossen und der Karlsruher Lizensierungsspezialist hat zusammen mit den Projektpartnern aus Wirtschaft und Wissenschaft Empfehlungen zur Auswahl eines digitalen Kooperationssystems erarbeitet, inklusive eines Screening-Tools.‣ weiterlesen

MES-Lösungen verfügen über unterschiedliche Erweiterungsmodule, etwa für das Qualitätsmanagement. Der Ausbau der Basisfunktionen sorgt jedoch oft für Aufwand. Eine Alternative versprechen Cloudlösungen.‣ weiterlesen

Bei ihrer digitalen Transformation adaptieren Fertigungsunternehmen Technologien wie künstliche Intelligenz, Machine Learning und digitale Zwillinge. Cloud Computung hilft, dafür erforderliche Kapazitäten skaliert bereitzustellen.‣ weiterlesen

Mit mehreren neuen Partnern erweitert der Softwareanbieter ZetVisions sein Partnerangebot. Unter anderem sollen Pikon und People Consolidated das Beratungsangebot des Heidelberger Unternehmens ergänzen.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige