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Erfolgsfaktoren für ERP-Projekte

Change Management macht den Unterschied

Eine ERP-Implementierung ist ein einschneidender Schritt im Unternehmen und bringt für alle Abteilungen und Mitarbeiter gravierende Veränderungen mit sich. Bei diesem Transformationsprozess stehen die Menschen im Mittelpunkt – Mitarbeiter, Partner und Kunden. Projektbegleitendes Change Management federt die Einführung der Lösung ab.

(Bild: ©David Pereiras/stock.adobe.com)

(Bild: ©David Pereiras/stock.adobe.com)

IT-Abteilungen betrachten die Implementierung einer ERP-Lösung oft als technisch-sportliche Herausforderung. Für sie sind Themen wichtig wie der Transfer von Datenbeständen vom alten auf das neue System, die Anpassung von Schnittstellen und ob die Lösung in der Cloud oder On-Premise betrieben werden soll. Doch die Geschäftsführung, die CIOs und die Fachabteilungen sollten vermeiden, dass sich ein ERP-Projekt in technischen Fragen verliert. Denn das ERP-System ist das Herzstück eines Unternehmens. Das bedeutet, dass besonders viele Akteure mit im Boot sind, wenn daran etwa geändert wird: die Geschäftsführung, die Fachabteilungen und alle weiteren Mitarbeiter. Hinzu kommen Partner, Lieferanten und Kunden – und natürlich der Anbieter der ERP-Lösung. Die Lösung die speziellen Anforderungen vieler Gruppen und damit verbundene Workflows berücksichtigen.

Mehrwert im Blick halten

Außerdem ist ein weiterer Aspekt zu beachten: Das ERP-System ist kein Selbstzweck. Es soll einem Unternehmen dabei helfen, seine Geschäftsziele zu erreichen und ihm einen echten Geschäftswert bieten. Dieser Zusatznutzen zeigt sich beispielsweise in folgenden Punkten:

  • einer höheren Effizienz der Betriebsabläufe,
  • einer Steigerung der Produktivität von Nutzern,
  • und einem Umsatzwachstum.

Jede Menge Veränderungen

Damit sich diese Effekte einstellen, müssen mehrere Faktoren zusammenspielen: die IT, die Evaluierung des Business Values, den die Lösung bringen soll, sowie die Nutzer. Denn diese sollen die Optimierungen umsetzen, die das ERP-System bereitstellt. Auf alle Beteiligten kommen jede Menge Änderungen zu. Mitarbeiter werden mit neuen Funktionen konfrontiert, Fachbereiche und Partnerunternehmen müssen Geschäftsprozesse überarbeiten und die IT-Abteilung muss zusammen mit dem Lösungsanbieter eine Migrationsstrategie entwickeln. Wie lässt sich das in der Praxis umsetzen? Ein unverzichtbares Hilfsmittel ist ein strategischer Change-Management-Prozess. Damit stellen Unternehmen im Idealfall sicher, dass der Übergang zu einer neuen ERP-Software ohne Reibungsverluste erfolgt und alle Projektbeteiligten bei diesem Prozess mitgenommen werden.


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