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Gut umgehen mit Veränderungen

Die richtige Wahrheit finden

Pablo Picasso sagte: „Wenn es nur eine Wahrheit gäbe, könnte man nicht hundert Bilder über dasselbe Thema malen.“ Diese unterschiedliche Wahrnehmung von Wahrheit macht die Kommunikation von betrieblichen Veränderungen zu einem Drahtseilakt. Aber selbst wenn es soviele Wahrheiten wie Mitarbeiter im Betrieb gibt, helfen einige Grundregeln beim Change Management.

Wahrheit finden - Verbale und nonverbale Verhaltensauffälligkeiten bei 'Angriff'

Bild: Aretas GmbH

Seit Jahrhunderten ist die Frage nach der Wahrheit ein zentrales Problem der Philosophie und der Logik. Auch der Kommunikationswissenschaftler Paul Watzlawick stellte fest: „Es ist ein Dilemma mit der Wahrheit“, als er sich der Frage widmete, wie wirklich die Wirklichkeit sei. Ein Paradoxon, das sich besonders im Umgang mit geplanten Veränderungen als eine schwierige Gratwanderung entpuppen kann. Die Wahrnehmung solcher Veränderungsvorhaben hängt maßgeblich davon ab, wie viele und welche Erfahrungen Mitarbeiter mit Umgestaltungen gemacht haben. Wie viel Wahrheit im Sinne von Informationen brauchen die involvierten Akteure eines Unternehmens über anstehende Veränderungen? Wäre es manchmal nicht ratsamer, im Vorfeld zu schweigen, um unnötige Spekulationen und Gerüchte im Vorhinein zu unterbinden?

Wahrheit finden - Verbale und nonverbale Verhaltensauffälligkeiten bei 'Flucht'

Bild: Aretas GmbH

Gefährliche Halbwahrheiten

Anstehende Veränderungsprozesse sollten stets gut durchdacht in Angriff genommen werden. Grundsätzlich gestaltet es sich schwierig, vor einem Change-Prozess genau abschätzen zu können, wie viele Informationen tatsächlich notwendig sind. Es hängt stets vom Empfänger und seiner aktuellen Situation ab, wie er Informationen aufnimmt oder verarbeitet. Eines ist jedoch sicher: Halbwahrheiten oder gar Lügen führen nicht zum Erfolg. Im Gegenteil – solche absichtlichen Irreführungen fliegen früher oder später auf und stiften nur Verwirrung bei den Betroffenen. Auch mangelnde oder fehlende Auskünfte hinterlassen ein ungutes Gefühl und fördern Unsicherheit oder Angst. Die Betroffenen stellen sich vermehrt Fragen wie: „Was bedeutet die bevorstehende Veränderung für mich? Ist mein Arbeitsplatz gefährdet?“ Während eines Change-Prozesses lassen sich Unsicherheiten kaum restlos aus dem Weg räumen, denn „Angst haben wir alle. Der Unterschied liegt in der Frage wovor.“ (Frank Thiess)

Abwehr und Angriff

Ein Veränderungsprozess ist ein einschneidendes Ereignis, das den betroffenen Akteuren mitunter eine neue sowie ungewohnte Verhaltensweise abverlangt. Dieser Umstand führt zu einem erhöhten Konflikt- und Stresspotenzial aller Beteiligten. Unklarheiten im neu eingeführten oder veränderten System sowie verschiedene Meinungen über Vorgehensweisen bieten oft Anlass für Streitigkeiten. Nicht selten kommt es vor, dass die von den Veränderungen betroffenen Akteure ihre bisherige Verantwortung und ihre Position in Gefahr sehen. Diese Vermutung endet häufig in einer Kampfansage an Kollegen und das Unternehmen. Um den Erhalt der bisher erreichten Position wird gekämpft, selbst wenn dies dazu beiträgt, die Veränderungen zu vermeiden oder die Festigung des neuen Systems zu verhindern. Somit lautet die erste Devise in vielen Köpfen: Angriff!


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