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Durchgängiges PLM bis zur Qualitätskontrolle

Konstruieren mit der Qualität im Blick

 (Bild: ©Seventyfour/stock.adobe.com)

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Vernetzung erlaubt bessere Qualitätskontrolle

Viele PLM-Systeme haben sich weitgehend auf das 3D-Datenmanagement im CAD-Umfeld konzentriert. Solche sind dann kaum gerüstet, um breitere Probleme anzugehen und die globale Zusammenarbeit von Ingenieuren verschiedener Fachrichtungen zu koordinieren. Mit dem Blick auf das Qualitätsmanagement ist es für die Behauptung am hart umkämpften globalen Markt wichtig, einen Rahmen vorzugeben, in dem Entscheidungen durch ein vernetztes und methodisches Vorgehen getragen sind. Viele Unternehmen verwenden jedoch eigenständige Systeme und Tabellenkalkulationen zur Qualitätskontrolle, zur Erstellung von Informationssilos und Prozesslücken. Das Ergebnis dieses getrennten Ansatzes spiegelt sich in der wachsenden Zahl von Produktrückrufen wider, die zu Geldbußen und Markenschäden führen können. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass die PLM-Lösung den Qualitätsmanagementprozess integriert. Interdisziplinäre Teams und die erweiterte Lieferkette sollten sich ebenfalls in ein solches System integrieren lassen, um Risiken zu identifizieren und zu managen, die Qualität zu verbessern, Kundenanforderungen zu erfüllen und Umwelt-, Sicherheits-, medizinische und andere Formen der Compliance zu erreichen. Entwicklungskapazitäten sollten sich hauptsächlich um die Änderungen kümmern, die für neue Produkte und Varianten wichtig sind. Entsprechend sollten alle Verbesserungen, Problembehebungen und Korrektur in die Wissensdatenbank eines Unternehmens einfließen.

Langfristig riskant

Verlassen sich Unternehmen auf undurchsichtige und ineffiziente Entwicklungsprozesse, die sich in jahrzehntelang gewachsenen Systemen und Tools ergeben haben – vielleicht noch ergänzt durch die ad-hoc-Nutzung von Tabellenkalkulationen und E-Mails – kann das auf lange Sicht den Markterfolg einer Firma signifikant gefährden. Zwar werden Unternehmen das Konzept einer Product Innovation Platform nicht auf einen Schlag umsetzen können. Doch geeigenete Systeme unterstützen es, den Weg dorthin in Etappen einzuteilen, die sich nach und nach erreichen lassen. Dabei sorgt gerade die neue Generation an Cloud- und Subskription-basierten Lösungen dafür, dass die anfänglichen Kosten für PLM-Projekte auch für Mittelständler zu stemmen sind.


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