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Robotersimulation und Offline-Programmierung

Erst testen, dann anwenden

Leistungsfähige Software hilft, Robotik in immer kleineren Firmen zu etablieren. (Bild: Yaskawa)

Leistungsfähige Software hilft, Robotik in immer kleineren Firmen zu etablieren. (Bild: Yaskawa)

Zwei Versionen

Mit MotoSim EG steht eine einfachere Version zur reinen Simulation zur Verfügung. Per Bahn-Kalkulation über CAD ist damit eine schnelle Abschätzung möglich. Die Vollversion MotoSim EG VRC (Enhanced Graphic – Virtual Robot Control) ist hingegen voll offline-programmierfähig und dabei auch Lösungen mit mehreren Robotern ausgelegt. Die Vollversion unterstützt die Robotergenerationen NX100, DX100, DX200, FS100, YRC1000 und YRC1000micro. Die Software umfasst folgende Funktionen:

  • Reichweiten- und Zugänglichkeitsuntersuchungen: Die Lösung ermöglicht den Aufbau und die Analyse von Anlagenlayouts, wobei unterschiedliche CAD-Modelle importiert werden können. Der interne Modelleditor ermöglicht zusätzlich die Erstellung von CAD-Modellen. Wichtige Maße können herausgemessen werden. Die Bedienoberfläche beinhaltet Hilfsmittel wie Kollissionskontrolle und benutzerdefinierte 3D-Ansichten.
  • Taktzeitanalyse: Durch Anpassen des Anlagenlayouts, der Roboterbahn und des eingesetzten Robotertyps können die Taktzeiten erarbeitet werden.
  • Offline-Programmierung: Bewegungsprogramme werden in MotoSim erstellt und können auf die reale Robotersteuerung übertragen werden. An CAD-Modellen werden direkt Bahnpunkte am Werkstück per Mausklick aufgenommen.
  • Beispielzellen: Das Programm enthält verschiedene Beispielzellen. Diese dienen u.a. zur Demonstration komplexerer Systemkonfigurationen.
  • Job Transfer Modul: Dieses ermöglicht das Transferieren von Jobs zwischen unterschiedlichen Manipulatortypen.
  • Viewer Funktion: Die Simulationen lassen sich als Webapplikation, AVI-Dateien oder vPDF exportieren. Somit können fertige Simulationen in einem Browser oder Pdf-Viewer abgespielt werden. In der nächsten Ausbaustufe soll die Lösung voll onlinefähig sein. Die Verheiratung zwischen Software und Robotersteuerung, aber auch Backups und die Kommunikation mit der Anlagensteuerung können dann per Ethernetverbindung erfolgen. Als weitere Neuerung sollen separate Steuerungen (SPSn) in die Simulation eingebunden werden können.

Auslastung verbessern

Die Simulation und Offline-Programmierung von roboterbasierten Automatisierungsaufgaben bringt Vorteile in Sachen Qualität, Ressourcen, Kosten und Terminen. Auch Auslastung und Zykluszeiten lassen sich verbessern. MotoSim verwendet dabei das gleiche kinematische Modell wie die Robotersteuerung, was die Bedienung vereinfachen soll. Im Rahmen des Lizenzmodells stehen kostenfrei 3D-Datenmodelle für alle Roboter, aber auch für Positionierer, Brenner, Fahrbahnen etc. zum Download zur Verfügung.


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