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Best Practice für die Flächenrückführung

In 25 Stunden zum digitalen Fahrzeugmodell

Physische Fahrzeugmodelle in die virtuelle Welt zu überführen, ist ein wichtiger Schritt bei der Designentwicklung. Mit BMW Group Design zusammen erarbeitete Tebis verlässliche Methoden, um manuell gestaltete Formen mit dem virtuellen Design zu verbinden.

Arbeiten am Clay-Modell des BMW X2 (Bild: BMW Group)

Arbeiten am Clay-Modell des BMW X2 (Bild: BMW Group)

Für die Formfindung eines neuen Fahrzeugs sind nicht nur Ideen und Kreativität, sondern auch spezielle Technik und Software erforderlich. Bei der BMW Group erzeugen die Kreativen sowohl ein Computer-Modell eines neuen Fahrzeugs als auch eine physische Ausführung. Am greifbaren Objekt lässt sich die Form am besten beurteilen und weiterentwickeln. Die Tebis Flächenrückführung dient dazu, das Clay-Modell in die Computerwelt zurückzuführen und die Daten für weitere Prozessschritte nutzbar zu machen. Die am realen Modell abgesicherten virtuellen Daten sind erforderlich unter anderem für die High-End-Visualisierung – Grundlage für die endgültige Formenwahl.

Auf dem Weg zur neuen Form

Heute erschaffen Designer in der Regel die gewünschte Form eines geplanten neuen Fahrzeugs zunächst im 3D-Raum durch Poly-Modelling. Hier entstehen am Bildschirm 2D-Skizzen und daraus 3D-Flächendaten. Diese Daten dienen als Grundlage für die physischen Modelle, die meist aus Clay (Industrieplastilin) bestehen. Die Clay-Modelle dienen der finalen Formfindung und Designabsicherung. An ihnen wird das Design beurteilt; Designer und Modelleure ändern Proportionen und Formen.

Die Rolle im Designprozess

Ein bearbeitetes, finalisiertes Clay-Modell wird immer digitalisiert. Dabei entstehen Scandaten. Jetzt kommt die Tebis-Technologie zum Zug: Auf den eingelesenen Scandaten im STL-Format lassen sich an Stationen des Anbieters zügig Flächendaten für weitere Prozessschritte erzeugen. Die CAD-Flächendaten sind in zwei Qualitätsstufen verfügbar: Konstruktionsflächen und Designflächen. Die Designflächen besitzen Vorstrakqualität und werden beispielsweise zur 3D-Visualisierung für fotorealistische Bilder und Filme vom virtuellen 3D-Modell benötigt. Die qualitativ hochwertigen Flächen können in CAS-Systemen direkt weiterbearbeitet werden und bekommen dort ihre finale Strakqualität. Konstruktionsflächen entstehen als Vorstufe der Designflächen in etwa der halben Zeit. Sie sind bezüglich Flächenstrak weniger qualitätsvoll und werden mit Abteilungen wie Karosserie, Fahrwerk und Antrieb ausgetauscht.


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