Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Beitrag drucken

Virtuelle Inbetriebnahme

Basis für den digitalen Zwilling

Wird beim Anlagenbau das Zusammenspiel von Mechanik, Software und Elektronik parallel zur Entwicklung simuliert, fallen viele Fehler früher auf. Änderungen und Korrekturen sind günstiger und schneller umsetzbar. Das so entstehende Simulationsmodell kann eine Anlage lebenslang begleiten – als Fundament ihres digitalen Zwillings.

 (Bild: Machineering GmbH & Co. KG)

(Bild: Machineering GmbH & Co. KG)

Werden die Entwicklungsprozesse von Mechanik, Software und Elektronik beim Bau einer Maschine oder Anlage nicht verzahnt, zeigen sich viele Fehler erst beim Zusammentreffen aller Komponenten – bei der Inbetriebnahme. Um dieses Szenario zu vermeiden, lässt sich heute über den Entwicklungsprozess hinweg mit Simulationssoftware ein kontinuierlicher Abgleich der Disziplinen und Arbeitsschritte anstellen. Für diese virtuelle Inbetriebnahme hat Softwareanbieter Machineering das System iPhysics auf den Markt gebracht.

Kosten und Durchlaufzeiten

Die Simulation ist als bereichsübergreifende Plattform ausgelegt, auf der stets der aktuelle Entwicklungsstand verifiziert und auf Realisierbarkeit mit weiteren Bereichen überprüft werden kann. Die beteiligten Fachbereiche greifen gleichzeitig auf dieselben Modelle zurück, die sie jeweils in ihrer nativen Entwicklungsumgebung bearbeiten, gemeinsam weiterentwickeln und mittels der Simulation im Zusammenspiel testen können. So wird der aktuelle Entwicklungsstand der Mechatronik in den frühen Phasen des Entwicklungsprozesses interdisziplinär getestet. Durch den laufenden Abgleich des Arbeitsstandes werden Machbarkeit und Erreichbarkeit der Ziele im Blick gehalten. Da auf diese Weise kaum noch unliebsame Überraschungen bei der realen Inbetriebnahme auftreten, können Anwender mit bis zu 15 Prozent kürzeren Durchlaufzeiten rechnen.

Integration der CAD-Software

Um diese Effekte zu erzielen, muss die eingesetzte Simulationsplattform mit der CAD-Software integriert werden. So lassen sich die im CAD-Modell hinterlegten Mechatronik-Informationen mit der Geometrieinformation kombinieren, um auf Knopfdruck ein Simulationsmodell ausgeben zu können. Die generierten CAD-Daten werden bidirektional in die und aus der Software übertragen und die eingesetzten Elemente wie Steuerungen, Antriebe oder Robotik-Komponenten in der Simulationssoftware in Echtzeit auf Basis der realen Daten dargestellt. Dabei stehen Anwendern in der Software bereits viele Kinematiken zur Verfügung, die sich per Mausklick testen lassen, um die passende Variante zu finden und einsetzen zu können. Heutzutage ist der digitale Zwilling auch bei der virtuellen Inbetriebnahme ein gängiges Zielbild. Das Simulationsmodell, das für diese Aufgaben angelegt wurde, bildet eine gute Ausgangsbasis für das digitale Abbild, das eine Maschine oder Anlage ihr Leben lang begleitet. Schließlich wurde der digitale Prototyp parallel zur Maschine entwickelt, verbessert und auf Herz und Nieren getestet. An diesem Simulationsmodell lassen sich spätere Änderungen digital vorbereiten und begleiten.


Das könnte Sie auch interessieren:

Nach einem Rückgang im August ist der Ifo-Geschäftsklimaindex auch im September gesunken. Belastet werden die Zahlen dabei durch die schlechtere Stimmung in der Industrie.‣ weiterlesen

Mit Version 2.0 des IT-Sicherheitsgesetzes kommen auf viele Firmen höhere Anforderungen an ihre IT-Sicherheit zu. Die Schwellenwerte sinken, ab wann ein Unternehmen zur Umsetzung der Kritis-Auflagen verpflichtet ist. Diese betreffen jetzt auch Firmen, die laut Gesetzestext von 'erheblicher volkswirtschaftlicher Bedeutung für die Bundesrepublik Deutschland' sind. Damit sind auch Industrieunternehmen gemeint.‣ weiterlesen

Für die Umsetzung von IoT-Projekten ist nicht nur eine präzise fachliche Planung des Anwendungsfalls von Bedeutung, sondern eine vorherige Überprüfung des Reifegrads der IT-Organisation sowie des Reifegrads der IT im Umgang mit Cloud-Technologien.‣ weiterlesen

Der Maschinenbauer Manz bündelt unter dem Namen Total Fab Solutions sein Angebot für die Automatisierung von Fertigungslinien. Im Paket abgedeckt sind Umsetzungsschritte von Automatisierungsprojekten von der Fabrikplanung über die Prozess- und Materialflusssimulation oder die Integration bestehender Fertigungsprozesse bis hin zu Aufbau, Hochfahren und Optimierung schlüsselfertig zu übergebender Produktionslösungen.‣ weiterlesen

Beim traditionellen Qualitätsmanagement werden gefertigte Bauteile analysiert, um die Qualität der nächsten zu verbessern. Beim Predictive Quality-Ansatz wollen Hersteller analysegestützt eine höhere Qualität erzielen, ohne in die Vergangenheit schauen zu müssen. Bereits verfügbare Lösungen für den Ansatz integrieren die erforderlichen Daten auf einer MES-Plattform.‣ weiterlesen

Der Aufbau einer kabelgebundenen Ortungsinfrastruktur auf großen Flächen wie Lagerhallen, Baustellen oder in der Prozessindustrie ist kostspielig und zeitaufwendig.‣ weiterlesen

KI-getriebene Convolutional Neuronal Networks in selbstfahrenden Autos sollen andere Verkehrsteilnehmer erkennen. Dabei gilt: Je selbstständiger das Auto, desto komplexer der Algorithmus und undurchschaubarer dessen Weg zur getroffenen Entscheidung. Ein Validierungs-Tool soll helfen, diesen besser zu verstehen.‣ weiterlesen

Erfolgreiche KI-Projekte kombinieren das Domänenwissen von Prozessbeteiligten mit der Expertise von Datenanalysten und IT-Spezialistinnen. Da nicht jedes Maschinenbauunternehmen über diese drei wichtigen Kompetenzfelder verfügt, sind Kooperationen wichtige Bestandteile von KI-Projekten.‣ weiterlesen

Extreme Networks hat die Verfügbarkeit des Wi-Fi 6E Access Point bekanntgegeben. Als Wireless-Plattform erweitert der Zugangspunkt den Einsatzbereich auf das 6GHz-Frequenzband. Das Gerät wurde für Umgebungen mit hohen Anforderungen an Bandbreite und Nutzerdichte entwickelt und zeichnet sich Anbieterangaben zufolge durch seine Perfomance, Funktionalität und Sicherheit aus.‣ weiterlesen

Die Ersatzteilversorgung in der Automobilindustrie besitzt einen sehr kurzfristigen Charakter. Anwendungen zum Abbilden solcher Prozesse sind S/4Hana Supply Chain Management sowie S/4Hana-Automotive-Ersatzteilmanagement. Die wichtigen Zielgrößen für die Versorgungsqualität sind Lieferservicegrad und Time-to-Delivery.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige