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Umfrage

Maschinenbauer suchen Virtual-Reality-Designer

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Maschinen- und Anlagenbauer sind Vorreiter bei der Nutzung von Augmented Reality (AR) und Virtual Reality (VR). Mehr als jedes Dritte Unternehmen (34%) nutzt die Technologien bereits – doppelt so viele wie vor einem Jahr (17%). Auch im direkten Vergleich mit anderen Branchen sticht der Wert deutlich hervor – hier nutzen erst 15% die Technologien. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage von Bitkom Research im Auftrag von Tata Consultancy Services (TCS). 

Bild: Tata Consultancy Services

Bild: Tata Consultancy Services


VR und AR unterstützen Mitarbeiter in verschiedenen Geschäftsfeldern wie der Verfahrens-, Energie-, Versorgungs-, Produktions-und Elektrotechnik. Typische Anwendungsfälle sind visuelle Unterstützung in Ausbildung und Training, Wartung, Montage, Animation, Simulation und beim Erstellen von Prototypen. „Datenbrillen können Mitarbeitern in der Produktion genau anzeigen, wo sie Schweißpunkte setzen müssen, oder Servicetechnikern durch die einzelnen Wartungsschritte führen“, sagt Santu Mandal, Head – Manufacturing Business Unit bei TCS in Deutschland. „Mitarbeiter werden so unterstützt und Fehler reduziert.“

Der häufige Einsatz von VR und AR spiegelt sich in den geschaffenen und geplanten Stellen wider: Fast ein Drittel (32%) der Maschinen- und Anlagenbauer haben bereits entsprechende Spezialisten eingestellt. In mehr als die Hälfte der Unternehmen (51%) werden künftig VR- oder AR-Designer zu finden sein. Das sind deutlich mehr als in anderen Branchen: Im gesamtwirtschaftlichen Durchschnitt liegt der künftige Bedarf bei etwa 26%. „Maschinen- und Anlagenbauer setzen besonders häufig auf Innovationen und nutzen viele Potenziale bereits viel konsequenter als andere Branchen“, sagt Santu Mandal. „Die Unternehmen waren in der Vergangenheit technologische Pioniere und die Zeichen stehen gut, dass sie es auch in der digitalen Welt bleiben.“

Auch bei anderen Technologien sind Maschinen- und Anlagenbauer Vorreiter: 38% nutzen 3D-Druck (gesamt: 19%) und 23% Robotik (gesamt: 14%). Generell aufgeschlossen in Sachen Digitalisierung sehen sich 77% der Unternehmen, davon 15% sogar sehr aufgeschlossen. Wie auch in anderen Branchen hat etwa die Hälfte der Unternehmen eine Person, die die Digitalisierung bereichsübergreifend koordiniert. Unterdurchschnittlich häufig setzen die Unternehmen auf eigenständige Digitalisierungseinheiten (32% gegenüber 36% im Gesamtdurchschnitt).


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