Anzeige
Anzeige
Anzeige

Subscription Economy

Erlöse mit Abo-Modellen wachsen

Beitrag drucken

Weltweit hat die Subscription Economy in den vergangenen sieben Jahren zugelegt, um mehr als 350 Prozent. Im aktuellen Subscription Economy Index von Zuora wartet besonders die fertigende Industrie mit steigenden Erlösen und geringen Abwanderungsraten auf.

Bild: Zuora Inc.

Bild: Zuora Inc.

Der Cloudspezialist Zuora hat die aktuelle Ausgabe seines halbjährlich erscheinenden Subscription Economy Index (SEI) veröffentlicht. Dieser zielt darauf ab, den generellen Stand und das Wachstum von Abonnementgeschäften zu messen. Zum ersten Mal seit seiner Einführung im Jahr 2012 wurde in der aktuellen Ausgabe der Einfluss von Abonnementgeschäften getrennt nach Branchen untersucht und die Ergebnisse in den Segmenten Software-as-a-Service (SaaS), Internet-of-Things (IoT), fertigende Industrie, Verlagswesen, Medienangebote, Telekommunikation und Unternehmensdienstleistungen mit denen der jeweils zuordenbaren S&P 500-Unternehmen verglichen.

In den vergangenen siebeneinhalb Jahren ist die Subscription Economy um mehr als 350 Prozent gewachsen: Verbraucher ziehen zunehmend den Zugang zu digitalen Diensten dem Besitz von physischen Produkten vor. Das Marktforschungsinstitut IDC prognostiziert sogar, dass bis zum Jahr 2020 bei 50 Prozent der weltweit größten Unternehmen der Großteil ihres Geschäftserfolgs von der Fähigkeit abhängt, Produkte, Unternehmensdienstleistungen und Kundenerfahrungen mit digitalen Zusatzservices zu entwickeln. Laut den Zuora-Experten wachsen die im SEI-Report genannten Branchen im Durchschnitt zwei- bis fünfmal schneller als vergleichbare Unternehmen derselben Branche.

Die wichtigsten Ergebnisse

Die wichtigen Erkenntnissen des SEI-Reports sind:

  • Unternehmensdienstleistungen und die fertigende Industrie verzeichneten mit 16,2 Prozent bzw. 20,4 Prozent die niedrigsten Abwanderungsraten aller untersuchten Branchen. Medienanbieter (37,1 Prozent) und das Verlagswesen (28,2 Prozent) verzeichneten die höchste Fluktuation.
  • IoT- und Unternehmen der fertigenden Industrie, die Abonnements einsetzen, übertrafen die S&P 500-Vergleichsunternehmen um mehr als das Fünffache. Abonnementgeschäfte im IoT-Bereich erzielten mit 14,3 Prozent zudem die höchste jährliche Wachstumsrate beim durchschnittlichen Erlös pro Account (Average Revenue Per Account, ARPA). Das ist mehr als das Doppelte des SEI-Durchschnitts von 6,5 Prozent.

Zu den grundlegenden Erkenntnissen der Subscription Economy aus den Branchenergebnissen gehören:

  • Abonnements für geschäftskritische Funktionen erfahren eine geringere Kundenabwanderung. Laut Dr. Carl Gold, Chief Data Scientist bei Zuora, könne die geringere Abwanderung auf die besondere Art von B2B-Abonnements zurückzuführen sein, die oftmals für den Geschäftserfolg kritische Funktionen erfüllen und damit tendenziell tief im Geschäftsbetrieb verwurzelt seien. „Die geringere Abwanderung könnte zudem auch darauf hinweisen, dass Neueinsteiger ins Abonnementgeschäft bereits von Unternehmen lernen, die dieses Geschäftsmodell schon eingeführt haben“, so Gold.
  • Die Einführung und Monetarisierung neuer Services führe laut Gold zu einem höheren individuellen Wachstum pro Account: „Die inhärenten Add-on- und Up-Sell-Möglichkeiten von digitalen Services und vernetzten Gegenständen begünstigen hohe Wachstumsraten für den durchschnittlichen Erlös pro Account.“
  • Eine nutzungsabhängige Abrechnung bedingt geringere Abwanderungsraten und ein insgesamt höheres Umsatzwachstum pro Abonnement. Gold erklärt dazu, dass Unternehmen in Branchen wie dem Verlagswesen, die keine nutzungsabhängige Abrechnung einsetzen, im Allgemeinen eine höhere Abwanderungsquote haben als SaaS-Unternehmen oder Unternehmensdienstleistungen mit nutzungsabhängigen Preisen. Dies deute darauf hin, dass die Ausgewogenheit und die Flexibilität einer nutzungsabhängigen Preisgestaltung eine nützliche Rolle bei der Kundengewinnung und -bindung spielt.


Das könnte Sie auch interessieren:

Es gibt keinen Textauszug, da dies ein geschützter Beitrag ist.‣ weiterlesen

Martin Strempel ist neuer Business Development Manager Data Analytics beim beim MES-Anbieter Itac Software. In seiner bisherigen Laufbahn bei der BMW Group war er u.a. für die Produktionssteuerung im Werk in München verantwortlich und entwickelte Manufacturing Execution Systeme (MES) weiter.‣ weiterlesen

Bundesweit gab es im ersten Quartal 2021 1,13Mio. offene Stellen und damit mehr als im gleichen Zeitraum 2020. Im Vergleich zum 4. Quartal 2020 gingen die offenen Stellen jedoch zurück.‣ weiterlesen

Wie kann die Qualität der Batteriezelle bereits während der Fertigung vorhergesagt und entsprechende Prozessparameter in Echtzeit angepasst werden? Dies ist eine der Fragen, die der digitale Zwilling einer Batteriezelle beantworten soll. Ein Traceability-System stellt als digitaler Faden die Aggregation der Daten über die Prozesskette sicher - damit jede Batteriezelle ihr eigenes digitales Abbild erhält.‣ weiterlesen

In ihrer Beschaffenheit sind Manufacturing Execution Systems die wohl beste Plattform, um auch die Handmontage digital abzubilden. Doch wie sehen Lösungskonzepte aus, die neben Fertigungsanlagen, Maschinen und Robotern auch Menschen miteinbeziehen?‣ weiterlesen

Zeiss übernimmt das US-Unternehmen Capture 3D und baut die Kompetenz im Bereich 3D-Mess- und Inspektionslösungen aus.‣ weiterlesen

Viele Unternehmen organisieren ihre Produktionsvorbereitung analog und ohne Zugang zur 3D-Konstruktion. Neue Anwendungen könnten diese Schritte zwischen Design und Fertigung künftig erleichtern, indem sie 3D-Modelle von Produkten samt zugehöriger Daten und etwaige Designänderungen laufend zur Verfügung stellen.‣ weiterlesen

Das IT-Beratungs- und Softwarehaus Valantic partnert künftig mit Systema, einem eigentümergeführten Systemintegrator, der sich auf Softwarelösungen und Dienstleistungen zur MES-Integration, Fertigungsautomatisierung und Produktionsoptimierung spezialisiert hat.‣ weiterlesen

Wenn Lieferzahlen und Produktvarianz steigen, wächst auch das Kommunikationsaufkommen in den Netzwerken. Um solchen Flaschenhälsen vorzubeugen, hat Škoda auf eine cloudbasierte Netzwerklösung umgerüstet.‣ weiterlesen

Dokumentation ist ein wesentlicher Bestandteil jeder nachhaltigen Datenarchitektur. Entwickler-Teams vernachlässigen das oft aus praktischen Gründen, denn sie stehen unter enormen Termindruck und werden eher nach dem Code beurteilt, als danach, wie gut sie ihn dokumentieren.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige