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Umsatz mit Maschinen und Anlagen legt weltweit um 4 Prozent zu

Der Umsatz mit Maschinen und Anlagen hat weltweit um 4 Prozent zugelegt. China bleibt mit Abstand größter Produzent, Deutschland hält Platz 3. Für 2019 erwartet der Branchenverband VDMA allerdings erste Bremseffekte. 

Überdurchschnittlich entwickelte sich dabei der Maschinenbau in Asien. Mit einem Plus von 5% auf knapp 1,34Bio.€ blieb es die mit Abstand größte Fertigungsregion in der Maschinenindustrie. Etwas mehr als die Hälfte des gesamten Weltmaschinenumsatzes wurde dort erwirtschaftet. Das Wachstumstempo in Europa und in den EU-Ländern entsprach jeweils dem Weltdurchschnitt von +4%. Die EU-Länder produzierten zwar weniger Maschinen (694Mrd.€) als Asien, jedoch gut doppelt so viele wie die USA (+2% auf 334Mrd.€).

„Der Zuwachs des weltweiten Maschinenumsatzes ist erfreulich, hätte aber in einem ruhigeren politischen Umfeld noch höher ausfallen können“, sagte VDMA-Finanzexperte Dr. Ralph Wiechers. „Die Folgen der Handelsstreitigkeiten oder des Brexits werden wir aufgrund der teils langen Vorlaufzeiten im Maschinenbau vermutlich erst in diesem Jahr so richtig sehen“, Deutschland hält seit 2013 die Position als drittgrößter Maschinenproduzent der Welt. Im vergangenen Jahr erreichte das Umsatzvolumen 297Mrd.€ (plus 4%). Damit entfielen gut 11% des globalen Maschinenumsatzes auf die Bundesrepublik.

Mit deutlichem Abstand an der Spitze rangierte abermals China. Den Titel als weltgrößter Maschinenhersteller hält das Land bereits seit 2009. Ein Gesamtumsatz von 856Mrd.€ bedeutete ein Plus von 7% zum Vorjahr. Auch in Japan (Platz 4) konnten die Maschinenhersteller ihren Umsatz um 2% auf 264Mrd.€ steigern. Italien, die Nummer 5 im globalen Maschinenbau-Ranking, erhöhte den Umsatz um 4% auf 126Mrd.€. Die ersten fünf Länder der Rangliste – China, USA, Deutschland, Japan, Italien – stehen zusammen für 72% des Weltmaschinenumsatzes.


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