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Siebte Blitzumfrage des VDMA

Umsatzwachstum erst wieder 2021

In einer siebten Blitzumfrage des VDMA zu den wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie geben 60 Prozent der Mitglieder an, dass sie erst im kommenden Jahr mit Umsatzsteigerungen rechnen. Die Unternehmen, die für 2020 nur geringe Umsatzeinbußen oder sogar Umsatzsteigerungen erwarten, seien auch für 2021 optimistischer, sagt VDMA-Volkswirt Dr. Ralph Wiechers.

Bild: ©ipopba/stock.adobe.com

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Mit blick auf das Jahr eins nach Beginn der Corona-Krise zeigen sich die deutschen Maschienbauer optimistischer, als noch im aktuellen Jahr. Dann rechnet die Mehrheit der VDMA-Mitglieder mit Umsatzsteigerungen. Dies geht aus einer Umfrage des Branchenverbands zu den wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise hervor. „Zwar gibt es bei zahlreichen Frühindikatoren erste Anzeichen für eine Aufhellung. Doch dieser Optimismus ist erwartungsgetrieben und daher sehr fragil“, sagt VDMA-Chefvolkswirt Ralph Wiechers. Zu berücksichtigen ist außerdem, dass über die Hälfte der Unternehmen für 2020 Umsatzeinbußen von zehn bis 30 Prozent erwartet. Die Basis für ein Wachstum im Folgejahr ist daher entsprechend niedrig. Die aktuelle Geschäftslage wird von den meisten Entscheidungsträgern in den Unternehmen weiterhin als schlecht beurteilt.

Anhaltende Auftragsflaute

Ein wesentlicher Grund dafür dürfte die anhaltende Auftragsflaute sein. „Nachfrageseitig gibt es wenig Grund für eine Entwarnung: 45 Prozent der Unternehmen melden merkliche Auftragseinbußen, weitere 34 Prozent sogar gravierende. Besonders betroffen sind die Fachzweige des Maschinenbaus mit vielen Kunden aus der Automobilindustrie. Allerdings haben sich die Aussichten auf der Nachfrageseite zuletzt, wenn auch nur leicht, aufgehellt. Gut ein Viertel der Unternehmen sehen eine nachfrageseitige Entspannung in den nächsten drei Monaten auf sich zukommen. Mitte Juni lag dieser Wert erst bei gut 20 Prozent.

Lieferketten entspannen sich weiter

Der Anteil der Unternehmen, der eine Verschärfung der Auftragslage erwartet, hat hingegen abgenommen und liegt nun nur noch bei 16 Prozent (Mitte Juni: 21 Prozent). Ebenfalls fortgesetzt hat sich Entspannung entlang der Lieferketten. Inzwischen werden nur noch gut zehn Prozent der Unternehmen durch Störungen in den Lieferketten beeinträchtigt. Die Kapazitätsanpassungen sind weiterhin in vollem Gang: 68 Prozent der Betriebe nutzen Kurzarbeit, 62 Prozent haben einen Einstellungsstopp verhängt und 17 Prozent haben einen Personalabbau in die Wege geleitet.


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