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Ransomware-Angriffe

USA sind Top-Angriffsziel, Deutschland auf Platz 5

Deutschland gehört weltweit zu den Top-5-Zielen, wenn es um Ransomware-Angriffe geht. Dies hat eine Analyse des Verschlüsselungsclouddienstes NordLocker ergeben. Der Großteil der untersuchten Angriffe richtet sich allerdings gegen US-Unternehmen.

(Bild: NordLocker)

Eine Studie von NordLocker hat ergeben, dass Deutschland in den Jahren 2020 und 2021 den fünften Platz der Länder belegt, die am meisten von Ransomware-Angriffen betroffen sind. Für die Studie wurden 1.200 Unternehmen analysiert, die von zehn bekannten Ransomware-Banden attackiert wurden.

USA ist Top-Angriffsziel

Die fünf Länder, in denen Unternehmen am häufigsten angegriffen werden, sind laut Studie die USA (732 Fälle), das Vereinigte Königreich (74), Kanada (62), Frankreich (58) und Deutschland (39). Laut Oliver Noble, Oliver Noble, Cybersicherheits-Experte bei NordLocker werde die deutsche Wirtschaft von Industrieunternehmen dominiert. Dort werde Cybersicherheit immer noch zu sehr auf die leichte Schulter genommen und Unternehmen würden oftmals über keinen robusten Schutz verfügen.

Branchen mit dem höchsten Risiko

Die Analyse von NordLocker zeigt, dass das Baugewerbe die am stärksten von Ransomware betroffene Branche ist (93 betroffene Unternehmen), gefolgt von der Produktionsindustrie (86). Das Finanzwesen (69 Ransomware-Fälle), das Gesundheitswesen (65), das Bildungswesen (63), Technologie und IT (62), Logistik und Transport (59), die Automobilindustrie (56), kommunale Dienstleistungen (52) und die Rechtsbranche (49) sind ebenfalls auf der Liste der zehn am häufigsten von Ransomware-Hackern betroffenen Branchen.

Die aktivsten Ransomware-Gruppen

Für die Studie wurden zudem zehn Ransomware-Webseiten analysiert. Die aktivste Ransomware-Bande ist demnach Conti mit 450 Angriffen unter diesem Namen. REvil (210 Hacks), DopplePaymer (200) und Pysa (188) gehören ebenfalls zu den bekanntesten und aktivsten Cybercrime-Gruppen, so die NordLocker-Analyse.


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