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Plattform Industrie 4.0

Drei Veröffentlichungen zu Arbeit, Weiterbildung und KI

Agiles Arbeiten, neue Lernkulturen und Best Practices zu KI in der Arbeitswelt: Um den Sozialpartnerempfang im Bundeswirtschaftsministerium am 10. September 2019 sollen drei neue Veröffentlichungen der Arbeitsgruppe ‚Arbeit, Aus- und Weiterbildung‘ der Plattform Industrie 4.0 erscheinen. Eine Vorschau.

Bild: ©Monkey Business/AdobeStock.com

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Die Plattform Industrie 4.0 hat drei neue Veröffentlichung online gestellt. Die Publikationen der Arbeitsgruppe Arbeit, Aus- und Weiterbildung sind die Herausgeberschrift ‚KI und Robotik im Dienste der Menschen‘, ein Impulspapier zu agilem Arbeiten und ein Impulspapier zur Weiterbildung.

KI und Robotik im Dienste der Menschen

Wie verändern KI und Robotik die Arbeitswelt? Wie können wir neue Technologien nutzen, um Arbeit stärker entlang der Bedürfnisse von Menschen zu organisieren. Wie lassen sich Produktivitätssteigerungen und Innovationssprünge mit menschenfreundlicher Arbeit verbinden? Welche konkreten Initiativen ergreifen deutsche Unternehmen, um die Auswirkungen von KI und Robotik auf die Arbeitswelt zu gestalten? Diese Fragen stellt die Arbeitsgruppe Arbeit-, Aus- und Weiterbildung. Fachleute und Praxisbeispiele liefern Antworten.

Die Schrift folgt dem Wegweiser der Arbeitsgruppe ‚Die digitale Transformation im Betrieb gestalten‘. In der Schrift stellen die Praktikerinnen und Praktiker Anwendungsbeispiele spezifisch für den Bereich künstliche Intelligenz und Robotik vor. So werden Eindrücke in die Zukunft der Arbeitswelt gegeben, um Unternehmen Impulse zu liefern, um eigene Aktivitäten in dem Bereich zu starten.

Agiles Arbeiten

Agiles Arbeiten rückt den Menschen in den Mittelpunkt der Organisationsgestaltung. So wird es den individuellen Bedürfnissen der Beschäftigten stärker gerecht. Gleichzeitig erhöht es die Anpassungs- und Lieferfähigkeit von Organisationen – durch Selbstorganisation, interdisziplinäre Teams, iterative Verbesserung sowie einer offenen und respektvollen Feedbackkultur. Agiles Arbeiten bietet damit eine gestalterische Antwort auf die Rahmenbedingungen der vernetzten Industrie.

Im entsprechenden Impulspapier beschreibt die Arbeitsgruppe die Essenz des agilen Arbeitens. Sie gibt Beispiele zur Umsetzung und Empfehlungen, mit denen Interessierte solche Ansätze ausprobieren können. Die Arbeitsgruppe will auch nach der Veröffentlichung des Papiers die Diskussion um neue Organisationsformen von Arbeit weiterführen, etwa anhand von Erlebnisberichten.

Impulspapier zur Weiterbildung

Neue Technologien und Organisationsformen bieten nicht nur Chancen für Kreativität und wirtschaftlichen Erfolg, sondern sind für viele Beschäftigte auch mit Verunsicherung verbunden. Weiterbildung und eine starke Lernkultur sind zentrale Faktoren, um diesen Herausforderungen zu begegnen. Sie tragen zu einem souveränen Agieren eines Unternehmens am Markt bei. Vor diesem Hintergrund haben sich die Fachleute der Plattform Industrie 4.0 mit der Frage beschäftigt, wie Unternehmen eine zukunftsfähige Lern- und Weiterbildungskultur fördern können.

Dieses Impulspapier gibt Handlungsempfehlungen in den Kategorien ‚Unternehmens- und Führungskultur‘; ‚Organisation und Struktur‘ und ‚Selbstverantwortung‘. Ein Referenzrahmenmodell für Weiterbildung soll entstehen. Die zentrale These: Kooperation, Partizipation, Kommunikation, Agilität und vorausschauendes Handeln ermöglichen Lernkultur. Nur so wird es nach Angaben der Plattform Industrie 4.0 gelingen, den Wandel der Digitalisierung nachhaltig und im Sinne aller Beteiligten zu gestalten.

Die Publikationen stehen in der Online-Bibliothek der Plattform Industrie 4.0 bereits teilweise zur Verfügung.


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