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Ifo-Befragung

Automobilindustrie erwartet Besserung

Die deutschen Automobilbauer und ihre Zulieferer blicken etwas positiver in die Zukunft als noch Ende des vergangenen Jahres. Der Anstieg in der aktuellen Ifo-Befragung fällt jedoch nur gering aus.

Bild: © Rainer Plendl/Fotolia.com

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Die Geschäfte der deutschen Autohersteller und ihrer Zulieferer laufen zu Jahresbeginn eher durchschnittlich bis schlecht. So stieg die Beurteilung der aktuellen Lage im Januar nur etwas auf minus 7,5 Punkte, nach minus 8,5 Punkten im Dezember. Das hat die neueste Umfrage des Ifo Instituts ergeben. Die Erwartungen stiegen geringfügig auf plus 11,6 Punkte, nach plus 11,2 Punkten im Dezember. „Die Autobauer sind vorsichtig optimistisch, dass die Nachfrage nach dem Lockdown wieder anziehen wird. Auch dafür werden gegenwärtig die Lager wieder gefüllt“, sagt Klaus Wohlrabe, Leiter der Ifo-Umfragen

Die Produktion war zuletzt leicht rückläufig und soll in den kommenden drei Monaten tendenziell konstant gehalten werden, so die Befragungsergebnisse. Vom Auslandsgeschäft erwarten die Unternehmen derzeit keine weiteren Impulse. Laut Umfrage, wird die Branche weiter Arbeitsplätze abbauen. Der Job-Indikator stieg deshalb nur leicht auf minus 33 Punkte.

Zweiter Lockdown bremst Nachfrage

Aus der Umfrage geht weiterhin hervor, dass der zweite Lockdown die Nachfragedynamik deutlich abgebremst hat. Dennoch hat der Auftragsbestand zugenommen. Der Indikator stieg auf 13 Punkte, nach 7,2 im Dezember. Der Bestand im Fertigwarenlager ist etwas größer als saisonüblich. Der Indikator stieg auf plus 6,6 Punkte, nach minus 5,2 im Dezember.

In diesem Monat wurden die Unternehmen zudem befragt, warum sie ihre Produktion einschränkten: Nur 16 Prozent gaben an, zu wenig Aufträge zu haben. Im Januar 2020 waren es noch 26 Prozent und im April 61 Prozent. Die Kapazitätsauslastung liegt nach Angaben der Unternehmen bei 84 Prozent. Im April 2020 mit dem ersten Lockdown war die Auslastung auf 46 Prozent gefallen.


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