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Forschungsprojekt

Roboter helfen beim Entladen von Seecontainern

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Gemeinsam mit den Unternehmen BLG Handelslogistik, Schulz Systemtechnik und Framos forscht das Institut für Produktion und Logistik an der Universität Bremen an der automatisierten Entladung von Seecontainern. Projektträger ist der TÜV Rheinland.

 (Bild: ©seventyfour/fotolia.com)

(Bild: ©seventyfour/fotolia.com)

Ein Standard-Seecontainer verfügt über ein Volumen 65 Kubikmetern und hat eine Nutzlast von 26 Tonnen. Das Projekt ‚Interaktives Robotiksystem zur Entleerung von Seecontainern‘ (Iris) soll das Entladen eines solchen Containers automatisieren, was unter anderem zu einer Verbesserung der Arbeitsbedingungen sowie zu einer Verbesserung des Umschlagprozesses an Seehäfen führen soll.

Lernender Roboter

Hinter diesem Ansatz verbirgt sich ein Roboter, der sich selbstfahrend zwischen den Toren bewegen und in den Container hinein fahren kann. Zudem verfügt er über ein Greifsystem. Mittels Machine Learning kann der Roboter unterschiedliche Packszenarien klassifizieren, dabei kommt eine Künstliche Intelligenz zum Einsatz, die von Framos entwickelt wurde.

Überwachung durch Mitarbeiter

Mitarbeiter haben von einem Leitstand aus die Möglichkeit, den Roboter zu überwachen und notfalls einzugreifen. Ein Prototyp soll 2019 fertiggestellt sein. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Verkehr und Digitale Infrastruktur mit insgesamt 2,2 Millionen Euro gefördert.

Framos GmbH

www.framos.com


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