Anzeige
Anzeige
Anzeige
Beitrag drucken

Forschungsprojekt

Formfehler mit Machine Learning reduzieren

Ein Forschungsprojekt an der Leibniz Universität Hannover hat sich mit der Produktion von Einzelstücken beschäftigt. Mittels künstlicher Intelligenz ist es dabei gelungen, Formfehler um 70% zu reduzieren.

 (Bild: IFW der Leibniz Universität Hannover)

(Bild: IFW der Leibniz Universität Hannover)

Die Produktion von Einzelstücken stellt eine große Herausforderung dar, da auch die Fertigung individuell geplant werden muss. Am Institut für Fertigungstechnik und Werkzeugmaschinen der Leibniz Universität Hannover (LUH) hat der wissenschaftliche Mitarbeiter Florian Uhlich eine Methode zur Planung 5-achsiger Prozesse für die Bearbeitung von Freiformflächen entwickelt, die Erfahrungen aus vorherigen Prozessen nutzt, um sicherzustellen, dass ein Bauteil beim ersten Versuch den Anforderungen entspricht.

Einsatz von Machine Learning

Im Projekt wird eine prozessparallele Simulation des Fertigungsprozesses genutzt, die als virtueller Sensor eine bauteilunabhängige Beschreibung der Eingriffsverhältnisse generiert. Werden die so erzeugten Informationen mit Messwerten aus der Bauteilprüfung verbunden, können mittels Machine Learning bauteilunabhängige Beziehungen zwischen Qualitätsmerkmalen und Prozessgrößen abgeleitet werden.

Formfehler reduzieren

Diese Beziehungen dienen wiederum als Grundlage für die Planung neuer Prozesse. Im Projekt wurde so die Vorhersage des zu erwartenden Formfehlers aufgrund der Werkzeugbelastung für noch nicht gefertigte Bauteile realisiert. Dabei wurde eine sehr hohe Prognosegüte erreicht — auch wenn das Bauteil ganz anders gestaltet ist. Die Prognose wurde dann auch als Grundlage für eine proaktive Kompensation des Formfehlers genutzt. Dadurch werden Fehler vermieden. Die Kompensation ermöglicht eine Reduktion des Formfehlers um mehr als 70%. Die LUH hat das Projekt im Rahmen ihres Nachwuchs-Förderprogramm ‘Wege in die Forschung‘ ermöglicht.


Das könnte Sie auch interessieren:

Sollte Quantentechnologie einmal verfügbar sein, könnte sich das Thema IT-Sicherheit deutlich verändern. Denn Cyberkriminelle dürften sich dann vor allem auf Endpunktangriffe und Social Engineering konzentrieren.‣ weiterlesen

Jede hinreichend komplexe Software dürfte eine unbekannte Anzahl von Fehlern beinhaltet. Zwar existieren Verfahren zur Schätzung der Anzahl dieser Fehler aus Erfahrungswerten, präzise lassen sie sich aber weder quantifizieren noch vollständig lokalisieren.‣ weiterlesen

Haltian hat einen End-to-End-Smart-Factory-Service vorgestellt. Der Dienst kombiniert die IoT-Plattform von Thingsee mit industrietauglichen umgerüsteten Sensoren und AWS IoT Greengrass Edge Computing sowie Private-LTE-Unterstützung.‣ weiterlesen

Die Fachkonferenz Smart MES bringt Produktionsleiter, Werkverantwortliche und Fertigungs-IT aller Unternehmensgrößen zusammen.‣ weiterlesen

Das Joint Venture der beiden Konzerne Osram und Continental stand vor der Aufgabe, eine völlig neue IT-Infrastruktur einzurichten. Teil des Projektes beim globalen Unternehmen war es, einen Service Desk samt Managementsoftware einzurichten - in zwölf Tagen.‣ weiterlesen

Mit Maximilian Brandl hat sich das SCM-Projekthaus Salt Solutions Verstärkung für den Vorstand ins Haus geholt.‣ weiterlesen

Bill McDermott tritt als CEO der SAP SE zurück. Dies gab der Walldorfer Softwarekonzern am Freitag bekannt. Als Nachfolger sollen nun Jennifer Morgan und Christian Klein das Unternehmen als Doppelspitze führen.‣ weiterlesen

Crate.io ist Entwickler und Anbieter der für den Einsatz in IIoT-Umgebungen ausgelegten Datenbank CrateDB.‣ weiterlesen

In Workshops und Vorträgen befassen sich die Teilnehmer beim Mittelstandsforum der All for one Group am 21. November in Ulm u.a. mit den Themen New Work, Cybersecurity und Compliance sowie Internet of Things und Machine Learning. ‣ weiterlesen

Kaum eine Veranstaltung zu Industrie 4.0 kommt ohne den Verweis auf Predictive Maintenance aus. Zurecht, denn KI-basierte Vorhersagemodelle führen zusammen mit der Auswertung von Maschinendaten in der Praxis zu oft deutlich besserer Produktionsqualität.‣ weiterlesen

Simcon hat angekündigt, im Dezember 2019 die Version 12 von Cadmould auszuliefern. Diese soll für die Entwicklung von Kunststoff-Spritzgießteilen und Werkzeugen zu ihrer Herstellung neue Funktionen sowie eine deutlich intuitivere Handhabung bereit halten.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige