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Europäischer Dateninfrastruktur

Österreich und Deutschland starten Gaia-X-Leitprojekt

Projektpartner aus Deutschland und Österreich starten das Gaia-X-Leitprojekt EuProGigant. Beteiligt sind Unternehmen, Universitäten und Forschungseinrichtungen.
Für BigData in der Produktion ist Datensouveränität ein entscheidender Zukunftsfaktor, insbesondere in Europa. Es geht nicht nur um Umsatz- und Produktivitätssteigerung, sondern um viele Millionen Arbeitsplätze. An der Standortfrage hängt nicht zuletzt auch die Einhaltung der EU-Klimaschutzziele. Wie sieht also eine Dateninfrastruktur aus, die Europas Produktions- und Fertigungsindustrie souveräner, performanter, resilienter und nachhaltiger macht?

Dieser Frage widmet sich EuProGigant, das österreichisch-deutsche Leitprojekt für Gaia-X, dem sich 16 Unternehmen, Universitäten und Forschungseinrichtungen angeschlossen haben. Mit Unterstützung des österreichischen Bundesministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK), der österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) sowie des deutschen Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) wird in den kommenden vier Jahren ein europäisches Produktionsgiganet entstehen. Dabei soll das Konsortium auf datengetriebene Wertschöpfung setzen und die Prinzipien der europäischen Dateninfrastruktur Gaia-X nutzen. Sensible Produktionsdaten blieben demnach im Besitz des Datenlieferanten. Zentrale und dezentrale Infrastrukturen werden miteinander vernetzt. Die Projektgesamtkosten liegen bei 8,5 Mio.€, die Förderung beläuft sich auf rund 5 Mio.€.

Die Ministerien, Projektträger und Projektpartner beider Länder stellen EuProGigant am 24. Juni ausführlich der Öffentlichkeit vor. Die Eröffnungsveranstaltung wird ab 10 Uhr live übertragen. Die Teilnahme ist kostenlos. Zur Anmeldung


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