Anzeige
Anzeige
Anzeige

Digitale Transformation hinkt

Die Pandemie hat Missstände deutlich gemacht

Beitrag drucken

Rund drei Jahre nach Inkrafttreten der DSGVO und den damit verbundenen Verschärfungen im Umgang mit personenbezogenen Daten, waren sich noch zu Beginn des letzten Jahres immer mehr Unternehmen und Behörden sicher, die Themen Datensicherheit und Privacy allmählich wieder unter Kontrolle zu haben.

(Bild: ©dekdoyjaidee/stock.adobe.com)

Doch mit dem Beginn der Corona-Pandemie und der Notwendigkeit, den Großteil der Belegschaft unvorbereitet ins Homeoffice zu schicken, standen die Herausforderungen wie ein ungebetener Gast plötzlich wieder vor der Tür. Vor allem aufgrund des schnellen Handlungsbedarfs bestand damals nicht die Zeit, um spezielle Datenschutzrichtlinien für die Remote-Arbeit festzulegen, Netzwerke abzusichern oder fehlende VPN-Verbindungen einzurichten, geschweige denn die Arbeitnehmer mit geschützten Firmengeräten auszustatten. Nicht selten wurden daher – zu Gunsten der Aufrechterhaltung bestehender Arbeitsprozesse – beide Augen zugedrückt, wenn Datensicherheit missachtet wurde. Stefan Schweizer, Vice President Sales DACH bei Thycotic, resümiert die herausfordernde Situation seit Beginn der Pandemie. Während viele Konzerne und Großunternehmen schon vor Covid-19 verstärkt auf Remote-Arbeitskonzepte gesetzt haben und dementsprechend besser vorbereitet waren, hatten viele KMUs und auch Behörden, die in Sachen digitale Transformation immer noch hinterherhängen, sehr zu kämpfen. Ihnen hat die Pandemie klar gemacht, welch zentraler Baustein die Cloud auf dem Weg zur erfolgreichen Digitalisierung ist. So war ein positiver Effekt des plötzlichen Homeoffice-Booms tatsächlich ein deutlicher Anstieg bei der Nutzung von Cloudlösungen und der Migration von Services in die Cloud. Doch egal ob Private oder Public Cloud, IaaS-Plattformen wie Amazon Web Services (AWS) und SaaS-Anwendungen wie Salesforce oder Cloud-Datenbanken von AWS, Google, Azure oder Oracle – um nachhaltig Cybersecurity und Datensicherheit gewährleisten zu können, müssen die Zugriffe auf die Cloud gut überwacht, verwaltet und vor Missbrauch abgesichert werden. Hierzu braucht es automatisierte Privileged Access Management Tools, die ein sicheres Passwortmanagement, Multifaktorauthentifizierung, rollenbasierte Zugriffskontrollen sowie eine Sitzungsaufzeichnung ermöglichen. So können IT-Security-Verantwortliche sicherstellen, dass sensible Daten ihren geschützten Bestimmungsort nicht verlassen oder von nicht unautorisierten Nutzern missbraucht werden. Der Europäische Datenschutztag am 28. Januar erinnerte einmal mehr an Missstände, mahnte aber auch, nicht lockerzulassen, wenn es um die Kontrolle und den proaktiven Schutz unserer Daten geht.


Das könnte Sie auch interessieren:

John Abel wechselt von Veritas zu Extreme Networks, wo er künftig die Position des CIOs wahrnehmen wird.‣ weiterlesen

Nach fünf Messetagen ging am Freitag die Hannover Messe zu Ende. Insgesamt 90.000 Teilnehmer haben sich für die digitale Edition der Industrieschau registriert. Auch ohne Präsenzveranstaltung zog die Deutsche Messe ein positives Fazit. Ein Ersatz sei die digitale Messe jedoch nicht, so Dr. Jochen Köckler, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Messe. Die nächste Messe soll als Hybridveranstaltung teilnehmen.‣ weiterlesen

Produzierende Unternehmen brauchen Transparenz über Zusammenhänge, über Kosten und Erträge und die Prozessqualität. Business Intelligence ist die Antwort der Softwareanbieter für dieses Problem. Für SAP S/4Hana-Anwender könnte dafür insbesondere die SAP Analytics Cloud interessant sein.‣ weiterlesen

Seit gut eineinhalb Jahren betreibt Simus Systems eine Online-Plattform, auf der Auftraggeber und Auftragnehmer die Metallbearbeitung von Bauteilen kalkulieren - und das Interesse am Tool ist rege. Anwender laden ihr CAD-Modell hoch und erhalten eine valide Vorkalkulation des geplanten Bauteils.‣ weiterlesen

Erst die Interoperabilität von Maschinen und Anlagen ermöglicht Unternehmen die Teilhabe an neuen digitalen Strukturen und ist Grundvoraussetzung für neue digitale Geschäftsmodelle. Durch interoperable Schnittstellen können neue Maschinen effizienter integriert werden. Die VDMA-Studie ‘Interoperabilität im Maschinen- und Anlagenbau‘ zeigt die Relevanz von interoperablen Schnittstellen und dazugehörigen Standards in den Unternehmen.‣ weiterlesen

Im Gewerbebau gehört ein differenziertes Zutrittsmanagement zum Standard der meisten Ausschreibungen. Für Betriebe lohnt es, sich mit dem Thema zu beschäftigen. Denn die Infrastruktur sollte später neue Anforderungen im Besuchermanagement ohne hohe Mehrkosten abbilden können.‣ weiterlesen

Die Vor- und Nachteile von SQL-, NoSQL- und Cloud-Datenbanken in Produktionsumgebungen werden noch immer diskutiert. Es wird höchste Zeit für ein Datenbankmanagement-System, das die Stärken aller drei miteinander verbindet.‣ weiterlesen

Predictive Maintenance, oder auch vorausschauende Instandhaltung, bildet einen der primären Anwendungsfälle im Spektrum der Industrie 4.0. Doch noch sind viele Unternehmen von den Ergebnissen enttäuscht, nachdem ihnen die technische Umsetzung gelungen ist. Eine planvolle Roadmap beugt dem vor, indem ein vorteilhafter Rahmen um das Werkzeug gezogen wird.‣ weiterlesen

Das Systemhaus Solid System Team wird von einer Doppelspitze geleitet. Neben Werner Heckl ist seit 1. April auch Torsten Hartinger mit der Geschäftsführung betraut.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige