Anzeige
Anzeige
Beitrag drucken

Internet of Things

Zutaten für eine smarte Fabrik

Der Weg zur smarten Fabrik – von der Entwicklung über die Produktion bis hin zum Service – kann lang sein. Jedoch bedarf es im Wesentlichen nur fünf Komponenten, die im richtigen Mix kombiniert werden müssen, wie bei einem Kochrezept.

Bild: ©monticellllo/stock.adobe.com

Bild: ©monticellllo/stock.adobe.com

Die digitale Transformation und die Technologien der Digitalisierung bringen neue Möglichkeiten und Chancen. Zum einen können sie für eine Verbesserung von Methoden und Prozessen eingesetzt werden, bessere Qualität, weniger Ausfallzeiten und optimierten Service. Auf der anderen Seite bieten sie Möglichkeiten für neue Produkte, smarte Funktionen und neue disruptive Geschäftsmodelle. Dabei gehen alle beinahe alle Erfolgsmodelle auf lediglich fünf Zutaten zurück:

  • •  IoT-Plattformen
  • •  Digitaler Zwilling
  • •  Skalierbare Business Platform
  • •  KI-Platform
  • •  Mixed Reality

IoT-Platformen

Die Plattform für das Internet der Dinge ist eine entscheidende Zutat. Im Kern unterscheiden sich die digitalisierten Angebote dadurch, dass die Produkte, Anlagen und Services miteinander vernetzt sind und interagieren. Maschinen stimmen sich untereinander ab, wer gerade Kapazitäten für den nächsten Auftrag hat, Störungen werden durch Zustandsüberwachung erkannt, bevor es zum Ausfall kommt und smarte Produkte verbessert die Nutzung. All dies wird möglich durch die Vernetzung über eine Plattform, die die Daten sammelt, aggregiert. Die notwendigen Standards für die offene Kommunikation mit der Platform sind heute bereits vorhanden und verbreitet. Beispiele sind etwa OPC UA und MQTT.

Digitaler Zwilling

Ein digitaler Zwilling ist die virtuelle Live-Abbildung eines physischen Objekts. Er zeigt Eigenschaften eines realen Objekts, beispielsweise einer Anlage, vom ersten Plan über Entwurf, Konstruktion und Produktion bis hin zum Ende des Lebenszyklus. Dafür muss zunächst ein Modell des realen Objektes erstellt werden. Da die Modelle bereits in der Planung beim Hersteller entstehen, werden sie effizient über eine Plattform ausgetauscht, damit keine Dubletten und Silos entstehen. Wird dieses Modell nun mit den Performance-Daten aus der IoT-Plattform verknüpft, entsteht der digitale Zwilling, der die reale Welt abbilden kann. Das Modell sollte den Grundregeln Verfügbarkeit, Beherrschbarkeit, Vernetzung und Vertrauen entsprechen, um anerkannt und akzeptiert zu werden. Er wächst mit der Lebensdauer und gewinnt immer mehr an Wert (Add- und Re-Use-Prinzip). Mit den vorhandenen Informationen, z.B. aus der Konstruktion, wird die digitale Lebenslaufakte ergänzt. Im Service gilt das gleiche Prinzip: das Vorhandene nutzen und mit as-maintained-Daten ergänzen.


Das könnte Sie auch interessieren:

Welchen Einfluss haben meine Rüstzeiten, wieviel Ausschuss wird produziert und wie ist die Anlagenverfügbarkeit in der Produktion? Solche Kennzahlen helfen Unternehmen, den Überblick zu behalten und sorgen für Transparenz in der Produktion. Doch welche Kennzahlen gibt es und was zeichnet sie aus?‣ weiterlesen

Die Maschinenanbindung an ein Manufacturing Execution System (MES) sollte in Zeiten der Digitalisierung einfach fallen. Meist brauchen Fertiger heute aber mehr als einen IoT-Datensammler. Denn nur mit den richtigen Protokollen weiß das MES, was erfasste Daten bedeuten und kann diese in den Dienst höherer Transparenz und Effizienz stellen.‣ weiterlesen

Im Oktober vergangenen Jahres wurde das Projekt GAIA-X vorgestellt. Nun haben die Wirtschaftsminister aus Deutschland und Frankreich die nächsten Schritte präsentiert.‣ weiterlesen

Nach seinem Tiefststand im Vormonat, ist das IAB-Arbeitsmarktbarometer im Mai wieder leicht gestiegen.‣ weiterlesen

Die Feinplanungsspezialistin Dualis GmbH IT Solution will mit einer neuen Vertriebspartnerschaft ihre Position im SAP-Umfeld stärken. Cpro IoT Connect vertreibt und implementiert künftig die APS-Lösung Ganttplan als Platinum-Partner.‣ weiterlesen

Reisekostenmanagement mit SAP-Software ist weiterhin On-Premise möglich. Nach dem Druck der SAP-Anwendervereinigung DSAG hat SAP angekündigt, die Lösung Travel Management auf die Hana-Plattform zu migrieren. Damit können Firmen den Wechsel zum SaaS-System Concur noch einige Jahre hinauszögern. Funktionale Erweiterungen für Travel Management soll jedoch nicht geben.‣ weiterlesen

Der Werkzeughersteller Mapal überführt digitale und analoge Innovationen oft sehr früh in marktreife Produkte. Das neue Glockenwerkzeug ließe sich zum Beispiel ohne additive Fertigung gar nicht herstellen. Wie Entwicklungsarbeit mit stehts aktuellster Technik funktioniert, hat uns Dr. Dirk Sellmer erzählt, Vice President Research & Development bei Mapal. Wobei er sich für unsere Fragen zur IT-Ausgründung C-Com Giari Fiorucci dazugeholt hat.‣ weiterlesen

Die Deutsche Messe AG hat ihre Planziele im Jahr 2019 übertroffen. Aktuell wirkt sich jedoch die Corona-Krise auf das Messegeschehen aus. Diesbezüglich erarbeitet die Deustch Messe derzeit ein Sicherheits- und Hygienekonzept für zukünftige Veranstaltungen.‣ weiterlesen

Andreas Riepen übernimmt die Position des Regional Vice President Sales für die DACH-Region beim IT-Unternehmen Riverbed.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige