Anzeige
Anzeige
Beitrag drucken

Produktion per IoT im Blick behalten

Condition Monitoring für das täglich Brot

Die rund 350 Bäckereien von Kamps in Nordrhein-Westfalen erhalten täglich frische Waren aus der Produktion in Schwalmtal. Gebacken wird dort meist rund um die Uhr. Mit einer IoT-Plattform stellt Kamps sicher, dass die Produktionsabläufe auf den täglichen Bedarf ausgerichtet und bei Störungen die richtigen Mitarbeiter schnell zur Stelle sind.

 (Bild: In-Integrierte Informationssysteme GmbH)

(Bild: In-Integrierte Informationssysteme GmbH)

In dem Projekt kombinierte der MES-Spezialist CCC Software eigene Anwendungen mit der IoT-Plattform Sphinx Open Online der In-GmbH, einer Tochtergesellschaft der GFT Technologies SE. Mit der integrierten Lösung unterstützt Kamps insbesondere die Qualitätssicherung in der Produktion – eine Kombination aus traditionellem Handwerk und modernen Prozessen. Eine zentrale Anforderung des Projektes war, dass die Firma betriebsspezifische Parameter in Eigenregie in die Produktionsüberwachung einbringen kann. Da die IoT-Plattform der In-GmbH solche Funktionalität an Bord hatte, sparte der IT-Dienstleister durch deren Integration den zeitlichen und monetären Aufwand für Eigenentwicklungen. Mit dem neuen System sind die Produktionsverantwortlichen in der Lage, Werte aus Produktionsanlagen – die im Computer als Datenpunkte hinterlegt sind – selbst zu verknüpfen und die Visualisierungen darauf anzupassen. Dazu reichen einige Handgriffe: Anwender ziehen lediglich vordefinierte Symbole auf ihre Anzeige und verknüpfen sie mit den Signalen aus der Produktion.

Zuverlässiges Störmeldesystem

Für Kamps war es wichtig, dass bei Störungen schnell Benachrichtigungen an zuständige Stellen verschickt werden. So wurde Sphinx Open Online in die Condition-Monitoring-Software von CCC integriert und in der zentralen Produktion von Kamps installiert. Auf einem Großbildschirm in der Betriebswerkstatt des technischen Innendienstes bei Kamps und an PC-Arbeitsplätzen sind aktuelle Betriebszustände auf einen Blick zu erkennen – vom Gärungsprozess des Sauerteigs über den Status des Brotgärschranks bis hin zum Zustand wichtiger technischer Einrichtungen wie dem Blockheizkraftwerk. Im Falle einer Störung können auf einen Klick die Details eingesehen werden. Die Signale aus der Anlagensteuerung gelangen über eine Schnittstelle zur visuellen Darstellung. Für die Visualisierung in Ampelform werden die abgerufenen Werte umgerechnet bzw. die Signale aggregiert. Es kann berechnet und dargestellt werden, dass in absehbarer Zeit eine Wartung ansteht. Bei einer Störung wird außerdem eine Warnung auf das Mobilgerät des für die Instandhaltung zuständigen Mitarbeiters geschickt.

 (Bild: In-Integrierte Informationssysteme GmbH)

(Bild: In-Integrierte Informationssysteme GmbH)


Das könnte Sie auch interessieren:

Version 9 des ERP-Systems Proalpha ist auf dem Markt. Das Release soll als Wegmarke des Software-Herstellers zum Anbieter einer Technologieplattform gelten, die künftig die Lösungen anderer Softwarefirmen der Unternehmensgruppe verknüpft. ‣ weiterlesen

Um der steigenden Nachfrage nach Kunststoff-Hybrid-Bauteilen gewachsen zu sein, setzt der Automobilzulieferer KE seit September 2021 auf eine verkettete Anlage mit zwei Spritzgießmaschinen und sechs Robotern. Dadurch ist es gelungen, den Output signifikant zu steigern.‣ weiterlesen

Zerspaner müssen sich intensiv mit hoher Variantenvielfalt, kleinen Losgrößen und langen Rüstzeiten befassen, um wettbewerbsfähig zu fertigen. MES-Software mit Advanced Planning and Scheduling-Funktionalität hilft, die Herausforderungen der Branche anzugehen.‣ weiterlesen

Weltweit steckt der Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) noch in den Kinderschuhen. Die Mehrheit der Unternehmen, die KI einsetzen, experimentieren laut einer Accenture-Untersuchung in diesem Bereich noch. 12 Prozent nutzen die Technologie mit einem KI-Reifegrad, der einen starken Wettbewerbsvorteil bringt, so das Ergebnis der Studie.‣ weiterlesen

Thomas Herrguth verantwortet seit 1. Juli das Deutschlandgeschäft bei VMware. Sein Vorgänger Armin Müller konzentriert sich nun auf seine Rolle als Vice President CEMEA bei VMware.‣ weiterlesen

Bei Predictive-Quality-Anwendungen kann es sich auszahlen, nicht auf die Cloud, sondern auf Edge Computing zu setzen – vor allem dann, wenn es schnell gehen muss, erläutert Data-Science-Spezialist LeanBI.‣ weiterlesen

Der ERP-Auswahlberater Trovarit begleitete Buhmann Systeme bei seiner Software-Neuausrichtung von der Prozessanalyse bis zur Systemauswahl. Ein zentrales Element war der Anforderungskatalog mit 850 Punkten. Im Marktvergleich bot die Software AMS.ERP die höchste Abdeckung - und ihr Hersteller erhielt den Zuschlag.‣ weiterlesen

Gemeinsam wollen Siemens und Nvidia das industrielle Metaverse erschließen. Die Unternehmen wollen dafür ihre Partnerschaft ausbauen und durch die Verknüpfung von Nvidia Omniverse und Siemens Xcelerator realitätsgetreue digitale Zwillinge ermöglichen.‣ weiterlesen

Amazon Web Services hat auf dem AWS Summit in San Francisco drei Services angekündigt, die sich vor allem an produzierende Betriebe richten. Mit AWS IoT TwinMaker können Entwickler digitale Zwillinge etwa von Gebäuden, Fabriken, Industrieanlagen und Produktionslinien erstellen.‣ weiterlesen

Wachstum hatte die Personalarbeit bei Schuler Präzisionstechnik vor Herausforderungen gestellt. Die manuelle Bearbeitung von Vorgängen kostete Zeit und war umständlich. Daher wurde ein digitales Personalmanagement-System auf Basis einer Software für Enterprise Content Management (ECM) aus der Taufe gehoben.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige