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Luftige Intralogistik

Lieferung per Drohne

Eine Drohne fliegt bei Thyssenkrupp in Duisburg Proben über das Werksgelände – ganz ohne Piloten. Für das Projekt haben der Stahlhersteller und das Startup Doks. Innovation nun einen Innovationspreis gewonnen.

 (Bild: ThyssenKrupp Electrical Steel AG)

(Bild: ThyssenKrupp Electrical Steel AG)

Bei Thyssenkrupp wird sie auch ‚die Stahlbiene‘ genannt: die Liefer-Drohne Delivairy. Sie wird beim Stahlhersteller eingesetzt, um Proben über das weitläufige Werksgelände in Duisburg zur Weiterverarbeitung ins Labor zu liefern. Dabei überfliegt sie etwa Bundesstraßen und Bahnschienen. Sobald die Transportbox mit einem patentierten Greifmechanismus an der Drohne befestigt ist, kann sie per Knopfdruck ans Ziel geschickt werden. Die Lösung ist Teil eines gemeinsamen Projektes des Kasseler Startups Doks. Innovation und dem Stahlhersteller, um drohnengestützte Lieferprozesse zu erproben. Für das noch laufende Projekt wurden die beiden Partner nun mit dem Innovationspreis Reallabore des Bundeswirtschaftsministeriums ausgezeichnet. „Thyssenkrupp bietet einen Anwendungsfall fern ab von Last Mile Delivery, der bereits heute umsetzbar ist“, schildert Benjamin Federmann, Gründer und Geschäftsführer von Doks. Innovation GmbH, „durch die gute Zusammenarbeit mit Thyssenkrupp und den lokalen Behörden können wir zukunftsweisende Technologien bereits heute unter realen Bedingungen erproben und etablieren“.

Anforderung per App

„Wenn sich der automatisierte Flugroboter jetzt beim Laborprobentransport bewährt, könnte er in Zukunft auch in anderen Bereichen der internen Logistik zum Einsatz kommen“, sagt Dr. Thomas Lostak, Teamleiter im Innovationsbereich von Thyssenkrupp Steel. Denn die die Drohnen sind stets nur zehn Minuten unterwegs – unabhängig davon, wie es auf den Straßen darunter aussieht.


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