Anzeige
Anzeige
Beitrag drucken

Empolis Service Express Industrial Analytics

IIoT-Lösung mit Analytic-Bots

Immer mehr Unternehmen bestätigen, dass die Erfassung und Auswertung von Maschinendaten die Kerndisziplinen sein werden, um ihren Service, die Kundenzufriedenheit und das Umsatzwachstum zu optimieren und zu steigern. Mit einer neuen IIoT-Komplettlösung will Empolis vor allem KMU die Datenanalyse entlang ihrer Wertschöpfungskette besonders einfach machen.

(Bild: ©B4LLS/gettyimages.de)

(Bild: ©B4LLS/gettyimages.de)

Die IIoT-Komplettlösung Empolis Service Express Industrial Analytics soll Unternehmen dazu verhelfen, mit Datenanalysen neue Umsätze zu generieren. So kann etwa auf Basis der Maschinendaten ein Service für die vorausschauende Wartungsplanung angeboten werden, der Ausfälle reduziert und den Absatz von Original-Ersatzteilen fördert. Als Clou liefert der Anbieter seine Plattform mit vorgefertigten Analytic-Bots aus, die als Datenanalyse- oder KPI-Lösungsbausteine zur verfügung stehen. Ingenieure ohne Informatikkenntnisse sollen diese eigenhändig für ihre Anwendungsfälle konfigurieren können. Auch Wissen über Verfahren der künstliche Intelligenz (KI) wie Machine Learning oder statistische Verfahren sind nicht notwendig.

Beispiel Hydraulikanwendung

Am Beispiel einer Hydrauliküberwachung will Empolis den Nutzen des Ansatzes verdeutlichen: Viele Hydrauliksysteme bestehen, vereinfacht dargestellt, aus Leitungen, Ventilen und einem Reservedrucktank. Wird im Tank ein minimaler Druck unterschritten, wird der Druck mit einer Hydraulikpumpe wieder auf den Sollwert erhöht. Muss sich die Pumpe immer häufiger einschalten, deutet dies bei gleichbleibender Systembeanspruchung auf einen Druckverlust im System hin. Die Ursache kann eine Leckage sein. Mit der im Maschinenlog aufgezeichneten An- und Abschaltzeitpunkte der Pumpe kann ohne zusätzliche Sensorik die Schaltfrequenz überwacht werden. Hierzu werden Zähler zur Ereigniserfassung und ein prädiktiver Grenzwertwächter zur Vorhersage des Zeitpunktes für den Übergang der Pumpe in den Dauerbetrieb genutzt. Zusätzlich lässt sich eine Zeitmessanalyse integrieren, um über die Pumpdauer das Hydrauliksystem auf möglichen Verschleiß zu überwachen. Dieser Anwendungsfall kann also allein auf Basis der Ereignisdaten mit einem Bot umgesetzt werden. Zudem kann er recht einfach auf Filtersysteme in der industriellen Produktion übertragen werden. Die Sammlung solcher Entwurfsmuster in diesem Bot-Katalog entspricht dem Konzept der Konstruktionskataloge im Maschinenbau.

Analysen wiederverwenden

Das Bot-Konzept ist zum einen eine wachsende Sammlung von generischen Bots für Klassen von Bauteilen, -gruppen und Funktionen von Maschinen und Prozessen. Zum anderen kann eine übergeordnete Prozessanalyse ebenfalls aus einem Bot oder der Kombination einzelner Bots abgebildet werden. Diese Modularisierung ermöglicht die Wiederverwendung von Analysen auf unterschiedlichen Abstraktionsstufen, die sich auf komplexe Maschinenelemente und Funktionen angewenden lassen. Tatsächlich orientiert sich der Aufbau einer umfassenden Analyse für vorhersagende Wartung und Optimierung häufig an der Funktionsstruktur einer Maschine.


Das könnte Sie auch interessieren:

Wer Produktion und Logistik in einer Echtzeit-Visualisierung abbildet, kann niedrigschwellig in die digitale Transformation einsteigen und viel Papier aus dem Shopfloor bannen. Ergänzt um zentrale MES-Funktionen lassen sich solche Visualisierungssysteme zur Operational Excellence-Plattform ausprägen, die bei fortlaufenden Prozessoptimierungen unterstützt.‣ weiterlesen

Industrielle Trends wie IIoT und Digitalisierung setzen immense Datenströme voraus. Doch im Gegensatz zur IT-Security für Büros müssen Fabrikbetreiber auf wesentlich mehr Stolpersteine achten, damit ihre Anlagen nicht schon einfachen Angriffen zum Opfer fallen.‣ weiterlesen

Ab und zu fehlte ein Schlüssel im Kloster der Franziskanerinnen der ewigen Anbetung von Schwäbisch Gmünd. Beim letzten Mal gab das den Impuls, anstatt neue mechanische Zylinder in die rund 220 Türen des Komplexes einzubauen, die alte Technik durch das Bluesmart-System von Winkhaus zu ersetzen.‣ weiterlesen

Mit 100,5 Punkten hält sich das IAB-Arbeitsmarktbarometer im November stabil und liegt weiter im leicht über der neutralen Marke. Auf europäischer Ebene sank der Frühindikator allerdings erneut.‣ weiterlesen

In einer neuen Expertise des Forschungsbeirats Industrie 4.0 untersuchen das FIR an der RWTH Aachen und das Industrie 4.0 Maturity Center den Status-quo und die aktuellen Herausforderungen der deutschen Industrie bei der Nutzung und wirtschaftlichen Verwertung von industriellen Daten und geben Handlungsempfehlungen für Unternehmen, Verbände, Politik und Wissenschaft.‣ weiterlesen

Im Forschungsprojekt FabOS soll eine KI-Bin-Picking-Anwendung entstehen, die ein verbessertes Erkennen, Greifen und definiertes Ablegen von Blechteilen in der Produktion ermöglicht.‣ weiterlesen

Die Digitalisierung des Qualitätsmanagements stellt Unternehmen vor Herausforderungen. Daher haben das Fraunhofer IPT und die FH Südwestfalen im Forschungsvorhaben 'Qbility - Quality 4.0 Capability Determination Model' ein datengetriebenes Reifegradmodell entwickelt, das die Anforderungen eines digitalisierten Qualitätsmanagements bei KMU adressiert.‣ weiterlesen