Anzeige
Anzeige
Anzeige
Beitrag drucken

Edge Server in der Gebäudeautomation

Brückenbau zwischen BAS und IIoT

Gebäudeautomationssysteme konzentrieren sich auf die Überwachung von Anlagen und Energie, um den Betrieb und die Wartung zu automatisieren. Viele Anlagenbetreiber wollen diese Funktionen erweitern und die Daten des Systems nutzen. Deren proprietäre Ansätze erschweren aber oft den Zugriff. Eine Brücke muss her.

 (Bild: ©Michael Traitov/stock.adobe.com)

(Bild: ©Michael Traitov/stock.adobe.com)

Ein großer Teil des Nutzenversprechens des industriellen IoT liegt mittlerweile im maschinellen Lernen sowie künstlicher Intelligenz in der Cloud. So lässt sich mithilfe von Daten prognostizieren, wann Geräte ausfallen und gewartet werden müssen. Die vorausschauende Analyse hängt allerdings vom Zugriff auf aktuelle und aussagekräftige Daten ab. Um einen vergleichbaren Ansatz in der Instandhaltung von Gebäuden und Infrastruktur zu verfolgen, muss auf die von Gebäudeautomationssystemen (BAS, Building Automation Systems) erzeugten Daten sowie auf den Kontext hinter diesen Daten zugegriffen werden. Diese Funktionen sind jedoch nicht Teil traditioneller BAS-Lösungen, bei denen es sich oftmals um geschlossenen Systeme handelt. Hier ist eine Brücke zwischen bestehenden Systemen und Cloud-Diensten gefragt.

Edge Server als Brücke

Industrielle Edge Server können eine solche Brücke bilden. Sie bieten die Möglichkeit, ein bestehendes System zu erweitern, indem sie verschiedene Standardschnittstellen und -protokolle mit den systeminternen Gerätetreibern unterstützt. Zudem werden Dienste unterstützen, die für die Automatisierung und Steuerung am Netzwerkrand (Edge) erforderlich sind – etwa Geräte-Manager, Scheduler und Alarm-Engines. Ein Edge Server bietet eine Southbridge zu den Geräten in einem BAS-System und eine Northbridge zu den Web- und Clouddiensten. Diese Interoperabilitätsschicht ist die Grundlage für eine durchgehende (End-to-End-)Lösung mit einer Daten-Fabric, die die North-/Southbridge-seitigen Systeme miteinander verbindet.

Teil eines Netzwerks

Durch einen Edge Server lassen sich IT- und industrielle Legacy-Systeme zusammenführen. Das BAS wird dem Server als Teil des lokalen Managementsystems angezeigt. Auf diese Weise kann es auf Daten aus dem gesamten Netzwerk zugreifen und diese Daten für systemübergreifende Entscheidungen und Handlungsempfehlungen verwenden. Im Internet und IoT ist der Server Teil eines größeren Netzwerks, der mit Remote-Diensten kommunizieren und Daten austauschen kann.


Das könnte Sie auch interessieren:

In den vergangenen Monaten hat sich gezeigt, dass die Resilienz von IT-Lösungen ein grundlegender Faktor für den Erfolg eines Unternehmens ist. Um die Sicherheit der Mitarbeiter zu gewährleisten und gleichzeitig den Betrieb weiterhin erfolgreich aufrecht zu erhalten, waren ERP-Lösungen notwendig, die Flexibilität und Agilität erlauben. Unternehmen, die während der COVID-19-Pandemie noch veraltete Systeme im Einsatz hatten, sahen sich dadurch enormen Nachteilen ausgesetzt.‣ weiterlesen

Holo-Light hat einen Augmented Reality-Arbeitsplatz für Ingenieure, Konstrukteure und Industriedesigner entwickelt. Anwender aus verschiedenen Fachabteilungen können so in der gleichen AR-Umgebung kooperieren.‣ weiterlesen

Forscher des Massachusetts Institute of Technology (MIT) haben eine KI-gestützte, mobile App entwickelt, die anhand des Geräusches, das beim Husten entsteht, Covid19 diagnostiziern kann. Das Team um Juan Brian Subirana hat die Analysesoftware dafür mit zehntausenden Husten-Geräuschen von gesunden und infizierten Probanden trainiert.‣ weiterlesen

Das Corona-Virus war 2020 das bestimmende Thema, auch für den Maschinenbau. Hartmut Rauen ist stellvertretender Hauptgeschäftsführer beim VDMA und schildert, wie die Maschinenbauer durch die Krise kommen.‣ weiterlesen

Drei Tochterunternehmen der Friedhelm Loh Group sind jetzt eins: German Edge Cloud, Iotos und Innovo Cloud. Die Kompetenzen der im IIoT-, Cloud- und Edge-Computing-Markt etablierten Unternehmen werden jetzt in der German Edge Cloud (GEC) vereint.‣ weiterlesen

Stabiler Umsatz, neue Fabriken, Geschäftseinheiten und Produkte – Leuze navigiert offenbar erfolgreich durch die aktuelle Krise. Auf der Jahrespressekonferenz am 20. Januar legte Geschäftsführer Ulrich Balbach dann auch ambitionierte Pläne offen: Im Kern sind dies weiteres Wachstum und – zumindest in Deutschland – Klimaneutralität.‣ weiterlesen

Recalo aus Laatzen ist auf Dienstleistungen im Bereich Asset- und Ladungsträger-Management spezialisiert. Vor allem beim Pooling von Mehrwegladungsträgern richtet sich der Anbieter mit einem sehr individualisierbaren Angebot an Fertigungsunternehmen.‣ weiterlesen

Lieferkettenschwierigkeiten verursachen rund 20 Prozent der Kosten von Fertigungsunternehmen, errechnen Fachleute. Robotergestützte Prozessautomatisierung kann viele der Stolpersteine aus dem Weg räumen, die zu diesen Ausgaben führen. Denn sie machen keine Fehler, halten sich an Regeln und arbeiten pausenlos - im Büro, Lieferantenmanagement und bei der Prozessoptimierung.‣ weiterlesen

Stimmen die Artikeldaten? Sind die Stammdaten genau und rechtskonform? Diese Fragen entscheiden über die Qualität fundamentaler Datenquellen. Wenn sich Fehler in die Stammdaten eingeschlichen haben, wirken sie womöglich quer durch alle Datenbanken und Prozesse hindurch. Diese und weitere Stolpersteine fasst folgende Checkliste zusammen.‣ weiterlesen

Viele neue Produkte und Geschäftsmodelle erfahren heutzutage Geburtshilfe durch Simulation. Mit digitalen Zwillingen verschmelzen Grenzen zwischen simulierten und realen Produktwelten. Entwicklung und Fertigung lassen sich so deutlich effizienter organisieren.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige