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Industrietaugliche Hardware

Hightech im Terminal

Die andauernde Digitalisierung von Werks- und Logistikabläufen verlangt von der Hardware oft mehr Systemintelligenz, mehr Kommunikationskanäle als je zuvor und flexiblere Einsatzmöglichkeiten. Auf diese Herausforderungen reagiert Soredi Touch Systems als Anbieter von industrietauglichen Systemen mit kurzen Entwicklungszyklen und einem breit aufgestellten Portfolio.

 (Bild: Soredi Touch Systems GmbH)

(Bild: Soredi Touch Systems GmbH)

Zu den rauen Umgebungen, die von Staplern, Straddle Carriern oder Kommissionierern befahren werden, gehören Tiefkühllager, Außenbereiche mit Sonneneinstrahlung und dunkle Lagerhallen, starke Temperaturschwankungen müssen ebenso weggesteckt werden, wie Feuchtigkeit, Staub und mechanische Belastungen jeder Art. Die Vibrationen der Fahrzeuge, Kollisionen und die derben Bedienerhände stellen hohe Anforderungen an die Bauart und Bauteilqualität industrietauglicher Computer. Gekapselte Gehäuse, deren Schnittstellen versiegelt sind und eine lüfterlose Prozessorkühlung bilden eine gute Basis, vorausgesetzt das verwendete Material hält stand. Ein kompaktes, abgerundetes Design schützt vor Kollisionen.

Abrieb durch Benutzen

Aus Gründen der Benutzerfreundlichkeit und des begrenzten Platzangebots gehören Touchpanel in Verbindung mit hinterleuchteten LC-Displays zur Standard-Ausstattung bei IPCs und Terminals. Doch die rezeptiven Folien reagieren auf Druck und müssen daher über den Displays liegen. Daher bilden sie eine Schwachstelle: Chemikalien, Treibstoffe und Fette führen ebenso zu Beeinträchtigungen, wie mechanische Belastungen. Bei dem üblichen Dauerbetrieb führt bereits die Benutzung zu Abrieb und Blindheit, was durch Staub und Pulver aus der Umgebung noch verstärkt wird.

Projektiv-kapazitive Touchpanel

Projektiv-kapazitive Touchpanels (PCT) arbeiten hinter einem Deckglas, das keinen Verschleiß durch Abrieb zeigt. Unter dem Glas befinden sich dann zwei Indiumzinnoxid-Folien (ITO), deren sich überkreuzenden Leiterbahnen ein Gitternetz bilden. Zwischen den Kreuzungspunkten des Gitternetzes entsteht ein elektrisches Feld, das Anwender durch ihre Fingerberührungen verändern. Dadurch ermöglichen sie die von Smartphones bekannte Gestensteuerung – eine oft wesentliche Verbesserung der Benutzerführung, da sich Bildschirminhalte damit auch drehen oder zoomen lassen. Es bleibt der Nachteil, dass mechanische Belastungen das übliche Glas relativ leicht zum Splittern bringen.

Architektur mit Panzerglas

Um dem vorzubeugen setzt IPC-Hersteller Soredi ein spezielles Panzerglas ein, das nicht nur Schutz vor Abrieb und Verunreinigungen bieten, sondern auch erhebliche Schläge und Stiche aushalten soll. Kommt es dennoch zur Zerstörung, bricht es splitterfrei und reduziert dadurch die Unfallgefahr. Zusätzlich lässt das Spezialglas das Display heller erscheinen. Um die Stabilität zu erhöhen, wird dieses Glas in Sandwichbauweise mit dem PCT verschmolzen. Wie bei Smartphones reagieren PCT nur auf die Berührung mit Hautkontakt. Doch in vielen Produktions- und Logistikbereichen müssen Arbeitshandschuhe getragen werden. Deshalb hat der IPC-Anbieter einen Treiber entwickelt, mit dem man die Empfindlichkeit der eingesetzten PCT bis zur Handschuhbedienung erhöhen kann.

(Bild: Soredi Touch Systems GmbH)

Die Front der Blackline-IPCs besteht aus mehreren Schichten: Die erste Schicht bildet das Panzerglas, verschmolzen mit dem PCT. (Bild: Soredi Touch Systems GmbH)

Tasten für Wiederholaufgaben

Um wiederkehrende und besondere Aufgaben auszulösen, haben die Geräte des Herstellers eine zusätzliche Bedienleiste. Dazu bringen die Rechner neben dem Touchpanel einer eigens hergestellte Sensorplatine mit, die Tastenberührungen durch pulsierende Ringsensoren erkennt. Über diese Sensoren schalten Anwender das Gerät ein oder aus, rufen einen SoftKey, eine virtuelle Tastatur und weitere Funktionen auf. Bei der Berührung geben blaue LEDs optische Rückmeldungen.

Industrietaugliche Funktechnik

Funknetzwerke sind eine wichtige Grundlage für digitalisierte Produktions- und Logistikumgebungen. Die Geräte des Herstellers unterstützen dazu den WLAN-Standard IEEE 802.11r. Der auch als Fast Basic Service Set Transition genormte Prozess sichert die Kommunikation bei Übergängen zwischen Funkbereichen ab: Erreicht das Endgerät einen neuen Zugangspunkt, richtet das Netz schon vor dem eigentlichen Roaming-Prozess Sicherheit und Dienstgüte dafür ein. Auf diese Weise kann der Handover in weniger als 50 Millisekunden stattfinden. Wichtig ist das etwa für unterbrechungsfreies Sprach-Roaming. Die integrierte Dualantenne der Geräte unterstützt Funkstandards mit 2,4 und 5,0GHz und erhöht durch versetzte Anordnung die Reichweite ebenso wie die Empfangsqualität. WLAN- und Bluetooth-Module können gleichzeitig eingesetzt werden.

IPC als Handheld

Einen weiteren Schwerpunkt des Soredi-Portfolios bilden Handhelds, also von Mitarbeitern tragbare Geräte. In der Vergangenheit waren viele Rechner dieser Klasse eher auf Datenerfassung und Weitergabe ausgerichtet, da sie oft durch ihre Displaygröße und Rechenleistungen limiert waren. Die Modelle Taskbooks SH7 und SH10 hingegen sind mit Sieben- oder Zehn-Zoll-Touchpanel hinter Panzerglas erhältlich und unterstützen die Kommunikation über Bluetooth und WiFi. Teil der lüfterlosen Architektur sind Dual- und Quadcore-Prozessorsysteme mit nach Herstellerangaben großzügig bemessenem Arbeitsspeicher. Von Windows 7 Professional über Embedded bis zu Windows 10 IoT kommen verschiedene Betriebssysteme in Frage. Die Benutzung von Standardsoftware, von SAP ERP über Warenwirtschafts- und Lagerverwaltungssoftware wird dadurch unterstützt.

Leistung rund um die Uhr

Um pausenlos eingesetzt zu werden, lässt sich der integrierte Stromspeicher über eine USB-C-Schnittstelle oder Fahrzeuganschlüsse (12 bis 48V) nachladen. Er wird durch einen Standardakku im abnehmbaren Griffmodul ergänzt, der im laufenden Betrieb ausgetauscht werden kann. Im Griffmodul lassen sich zudem verschiedene Erweiterungen unterbringen.


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