Anzeige
Anzeige

Datensouveränität für die Lieferkette

Filetransfer-Appliance statt Dienste-Wildwucher

Beitrag drucken

Gerade im Zeitalter der vernetzten Fertigung müssen Daten etwa zu patentierten Produkten und Prototypen effektiv geschützt werden. Die Firma Aug. Winkhaus hat dazu eine digitale Arbeitsplatz-Lösung installiert, mit der sich abteilungs- und standortübergreifend sowie in der gesamten Lieferkette Dokumente verschlüsselt ablegen und austauschen lassen.

 (Bild: ©vegefox.com/stock.adobe.com)

(Bild: ©vegefox.com/stock.adobe.com)

Das in fünfter Generation geführte Familienunternehmen Aug. Winkhaus besteht bereits seit 160 Jahren und bietet Produkte rund um intelligente Fenstertechnik, Türverriegelung und Zutrittsorganisation an. Es setzt sich aus vier Standorten in Deutschland, sieben internationalen Gesellschaften und vier produzierenden Standorten zusammen. Insgesamt sind rund 2.200 Mitarbeiter bei Winkhaus beschäftigt. Um ein gleichmäßig hohes Qualitätsniveau zu halten, arbeitet das Unternehmen mit qualifizierten Partnern und Lieferanten zusammen.

Sicherer Datentausch entlang der Lieferkette

Damit die Supply Chain reibungslos funktioniert und jeder zeitnah abgesicherte Daten erhält, hat sich das Unternehmen auf die Suche nach einer einfach zu bedienenden Datenaustauschplattform begeben. Denn in modernen Industriebetrieben sind digitalisierte Prozesse ein essenzieller Bestandteil für die Differenzierungen vom Wettbewerb. Ziel war es, eine für unterschiedliche Systemumgebungen geeignete Appliance zu finden, die nicht nur für Mitarbeiter vor Ort, sondern auch für externe Personen wie Kunden, Lieferanten oder Außendienstmitarbeiter remote nutzbar ist. Damit sollte der Griff zu unsicheren Filetransfer-Diensten vermieden werden, der die Datensouveränität gefährden könnte.

Über Daten selbst verfügen

Während der Internetrecherche ist der Produzent auf den deutschen Lösungsanbieter Secudos und dessen Produkt Qiata gestoßen. „Wichtig war uns vor allem eine Plattform zu finden, auf der die Daten sicher verschlüsselt hinterlegt werden“, sagt Franz-Josef Walter, IT-Manager bei Winkhaus. „Eine der wesentlichen Voraussetzungen bestand außerdem darin, dass der Zugriff auf die Appliance unabhängig von der Systemumgebung möglich sein musste. Darüber hinaus haben wir sehr viel Wert auf die Benutzerfreundlichkeit gelegt, da sich nur so garantieren lässt, dass wirklich niemand auf eine individuelle Lösung zurückgreift, die angeblich leichter zu bedienen ist. Im Vergleich mit anderen Appliances konnte uns Qiata am meisten überzeugen.“

Die Plattform ist von Systemumgebungen wie Windows, iOS und Android nutzbar und erlaubt die Bereitstellung sowie das Abrufen von Dateien. Vorab lässt sich definieren, wer wie lange welche Daten einsehen und downloaden kann. Anders als bei der Verwendung von manch anderen Diensten, die zuvor von Lieferanten oder Kunden für den Filetransfer vorgeschlagen wurden, verfügt das Unternehmen so stets selbst über die eigenen Daten. Ablaufdaten verhindern dabei unnötiges Datenwachstum.


Das könnte Sie auch interessieren:

Siemens hat die AI-Anomaly-Assistant-Industrie-App ins Portfolio genommen. Damit können Anwender per künstlicher Intelligenz Anomalien in der Prozessindustrie erkennen und diese auf ihre Geschäftsrelevanz bewerten.‣ weiterlesen

Bereits im April 2016 herausgegeben und 2021 erneut bestätigt: Die Richtlinie VDI/VDE 3516 Blatt 4 'Validierung im GxP-Umfeld – Automatisiertes Testen' stellt die Zielsetzungen und möglichen Vorteile automatisierter Tests im pharmazeutischen Umfeld dar.‣ weiterlesen

PerfectPattern hat die kostenlose Basisversion von Insights App vorgestellt. Mit der Software können Prozessingenieure, Produktionsexperten und Datenwissenschaftler die von PerfectPattern entwickelte KI-Technologie Aivis nutzen, um Einblicke in Produktionsprozesse zu erhalten.‣ weiterlesen

Die Buss-Unternehmensgruppe ist in vielen unterschiedlichen Geschäftsfeldern tätig. Eine Herausforderung, stand doch ein Wechsel des ERP-Systems ins Haus - mit mehr als 80 Unternehmen innerhalb der Gruppe. Gemeinsam mit dem IT-Dienstleister Sven Mahn IT gelang es, das Projekt innerhalb von 14 Wochen umzusetzen.‣ weiterlesen

Werden neue Technologien wie beispielsweise künstliche Intelligenz Teil des Arbeistalltages wünscht sich ein Großteil der unter 31-Jährigen, darüber informiert zu werden. Dies geht aus einer Studie des IT-Security-Anbieters Kaspersky hervor. Auch ein menschliches Antlitz könnte laut Studie für mehr Akzeptanz sorgen.‣ weiterlesen

Schlechtere Stimmung als noch im Juni. Geschäftsklima-Index des Ifo Instituts hat in der aktuellen Erhebung im Vergleich zum Vormonat nachgegeben.‣ weiterlesen

Die Sprints zu Covid19-Impfstoffen zeigen den Leistungsdruck, unter dem die Technologieentwicklung steht. In kürzester Zeit sollen Forscher und Ingenieure Lösungen für die kritischen Probleme unserer Zeit finden. Der Accelerated-Discovery-Ansatz soll helfen, Forschungs- und Entwicklungsprozesse mit KI, Hybrid Cloud und schließlich Quantencomputern um das zehn- bis hundertfache des heute Möglichen zu beschleunigen.‣ weiterlesen

Trebing + Himstedt hat die Partnerschaft mit Celonis bekanntgegeben. Die Unternehmen wollen zukünftig beim Thema Process Mining zusammenarbeiten.‣ weiterlesen

Im Rahmen einer Partnerschaft wollen Crate.io und Zühlke zukünftig gemeinsam an Smart Factory- und Industrie 4.0-Lösungen arbeiten.‣ weiterlesen

Die Dualis GmbH IT Solution hat für Lean-Manufacturing-Aufgabenstellungen ein Add-on zur 3D-Simulationsplattform Visual Components entwickelt. Basierend auf Process Modelling können damit automatisch branchengängige Standardized Work Sheets generiert werden.‣ weiterlesen

Um verschiedene Daten aufzubereiten und den Mitarbeitern nutzenbringend bereitzustellen, ist nicht immer ein großes IT-Projekt nötig. Wer schnell Daten für die Beschäftigten visualisieren möchte, sollte sich einmal näher mit Dashboards befassen.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige