Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Beitrag drucken

Besuchermanagement am eKiosk

Check-in als Self Service

Lieferanten, Reinigungskräfte oder externe Mitarbeiter – Industrieunternehmen werden täglich zahlreich besucht. Vielerorts werden die Gäste von Mitarbeitern der Firma händisch in den Systemen erfasst. Dabei könnten sich Besucher mit der passenden Software problemlos selbst einchecken.

Mögliche Einsatzszenarien für Besucher-Check-ins (Bild: eKiosk GmbH)

Mögliche Einsatzszenarien für Besucher-Check-ins (Bild: eKiosk GmbH)

Kontaktlose Lösungen sind in vielen Bereichen des Lebens derzeit ein wichtiges Bedürfnis. Das betrifft auch das Besuchermanagement in Industriebetrieben. Dort gehen täglich Lieferanten, externe Dienstleister, Wartungstechniker, Kunden, Gutachter und anderen Personen ein und aus. Dabei müssen sich Gäste in der Regel beim Empfangspersonal melden, ihre Kontaktdaten eintragen, bekommen ein Besucherschild ausgestellt und werden gegebenenfalls noch persönlich über die Regeln während ihres Besuchs unterwiesen. Ähnlich verhält es sich bei der Abmeldung. In Hochphasen kann es bei dieser Methode zu Wartezeiten kommen. Außerdem müssen selbst regelmäßige Besucher oft jedes Mal die gleichen Prozeduren durchlaufen. Werden die erfassten Kontaktdaten in anderen Bereichen der Unternehmensverwaltung, etwa im CRM-System, benötigt, müssen sie zudem von Hand eingepflegt werden – was zu Ungenauigkeiten führen kann.

Die Software Redpengoo

Unter den Begriff Digital Signage fallen IT-Lösungen rund um diese Herausforderungen, etwa Redpengoo des Dresdner Unternehmens eKiosk. Die Software hilft, den Check-in und Check-out von Besuchern samt individuellen Zutrittsberechtigungen zu automatisieren und zu zentralisieren. Gäste können sich selbst an einem digitalen Portier registrieren und erhalten bei Bedarf weitere Instruktionen oder einen Besucherausweis. Am Ende ihres Aufenthalts melden sie sich selbstständig wieder ab. Daten wiederkehrender Besucher, wie beispielsweise externes Personal oder Reinigungskräfte, können einmalig hinterlegt werden. Für die Software spielt es dabei keine Rolle, wie viele Gebäude mit wie vielen Zugängen sich auf dem Betriebsgelände befinden, Informationen werden zentral verwaltet und sind auch für andere Anwendungen des Unternehmens zugänglich. Der Medienbruch, beispielsweise zwischen hanschriftlichen Empfangslisten und den digitalen Office- und Managementtools der Firmen, ist damit vielleicht Geschichte.

Self Service

Ein Beispiel: Ein Unternehmen möchte seine Produktionsstandards nachhaltiger ausrichten und führt ein zertifiziertes Umweltmanagement ein. Um die dafür benötigten Maßnahmen zu kontrollieren, hat sich ein Experte der Prüforganisation zu einem Audit angekündigt. Vom Unternehmen erhält er dazu per E-Mail zusammen mit seiner Einladung einen persönlichen QR-Code für den Check-in. Mit dem Code meldet sich der Auditor zum vereinbarten Termin im Empfangsbereich am digitalen Portier an. Damit wird er automatisch wie in einem Empfangsbuch erfasst. Seine Kontaktdaten sind durch die Online-Terminvereinbarung bereits hinterlegt. Bei Bedarf durchläuft der Besucher zusätzlich eine Sicherheitsunterweisung am Self-Service-Terminal und erhält im Anschluss einen personalisierten Besucherausweis mit Chip ausgedruckt. Dieser kann so beschaffen werden, dass er auch als Türöffner und Zugangsberechtigung oder -beschränkung dient. Während des Anmeldeprozesses bekommt ein Ansprechpartner im Unternehmen die Information, dass sein Besucher angekommen ist. Beim Verlassen des Geländes meldet sich der Auditor per QR-Code-Scan wieder ab.

Lieferanten lenken

Digitales Besuchermanagement kann auch das Lieferantenmanagement effektiver gestalten. Mit der Software können der Strom an Lieferanten in die richtigen Bahnen geleitet und Störungen reduziert werden. Relevante Informationen wie Anmeldezeiten und Lieferantennamen stehen bei Bedarf beispielsweise dem Warenwirtschaftssystem zur Verfügung.

Besucher-Check-in für Self Service-Prozesse (Bild: ekiosk GmbH)

Besucher-Check-in für Self Service-Prozesse (Bild: ekiosk GmbH)

Fremdpersonal informieren

Auch das Fremdpersonalmanagement lässt sich durch digitales Besuchermanagement erleichtern. Die Software kann Fremdpersonal über Verhaltensregeln informieren, in die anstehenden Aufgaben einweisen und wichtige Hinweise übermitteln. Für die Gewährung und Kontrolle der jeweiligen Zugangsrechte der Externen sorgt der ausgedruckte Ausweis. Dessen Chip öffnet nur Türen zu den Bereichen, die das Servicepersonal auch betreten soll. Durch die Erfassung aller Besucher im digitalen Empfangsbuch werden Zugänge schnell überprüf- und Kontakte leicht nachvollziehbar. Die Lösung soll dabei stets den Vorgaben des Datenschutzes entsprechen.

Modularer Aufbau

Die Software ist modular aufgebaut und kann individuell zusammegestellt werden. Für kleinere Betriebe reicht möglicherweise bereits der automatische Check-in, für eine große Fabrikanlage wird dagegen auch das Unterweisungsmanagement und die Ausweiserstellung benötigt. Zu den Optionen gehört neben dem Leistungsumfang der Software auch die Hardware, etwa ein QR-Code-Reader oder ein Ausweisdrucker. Bereitgestellt wird die Software nach Bedarf auf einem Server des Unternehmens oder über ein von eKiosk gehostetes Gerät. Künftig soll es zudem auch eine reine Cloud-Lösung geben.


Das könnte Sie auch interessieren:

Im Anschluss eines IT-Projektes setzen viele Unternehmen auf eine Rückschau, um daraus Erkenntnisse für kommende Projekte zu gewinnen. Für das Projekt selbst kommt dieses Wissen zu spät. Beim agilen Projektmanagement ist das anders. Aber passen Sprints und 'Lessons-Learned' zur Projektarbeit mit hohen Compliance-Ansprüchen?‣ weiterlesen

Um Maschinendaten etwa für Predictive Maintenance zu erfassen und zu verarbeiten, gibt es sehr individuelle Lösungen. Vom Mini-PC bis zum Edge Device samt Middleware lassen sich Konzepte für datengetriebene Aufgaben realisieren. Am Beispiel des SAP-Portfolios zeichnet der Beitrag die Szenarien nach.‣ weiterlesen

Um digitale Zwillinge produktiv einzusetzen, muss das Zusammenspiel der Informationen aus Engineering, Shopfloor und Topfloor rund laufen. Mit dem SAP-Portfolio lässt sich dieser Digital Thread spannen, wie neue Geschäftsmodelle des Prozesstechnikherstellers Endress+Hauser belegen.‣ weiterlesen

Auch 2022 werden sich die IT-Systeme von Unternehmen weiterentwickeln. Oliver Rozić, Vice President Product Engineering bei Sage, weiß wie und welche Trends dabei eine Rolle spielen könnten.‣ weiterlesen

Die Bamberger Docufy hat im März 2021 die Instandhaltungssoftware Maintenance Manager auf den Markt gebracht. Das System soll Anlagenbetreibern helfen, ihre Regelwartung mit Maschinendaten so zu verknüpfen, dass eine vorausschauende und zeitoptimierte Wartung möglich wird. Zudem kommen Firmen mit dem Computerized Maintenance Management System einen großen Schritt weiter in Richtung Predictive Maintenance.‣ weiterlesen

Im internationalen Vergleich belegt Deutschland bei der Digitalisierung keine Spitzenposition, sondern tendiert eher zum Mittelfeld. So zumindest legt es eine Studie des Ifo Instituts nahe. Demnach sei nicht nur die Politik, sondern auch die Unternehmen selbst gefragt.‣ weiterlesen

Gerade betagte Bestandsmaschinen lassen sich oft nur schwierig an IT-Systeme anbinden. Für eine tiefe Integration müsste häufig sogar deren Automatisierungstechnik getauscht werden, was dann aus Kostengründen unterbleibt. Doch Edge-Boxen können selbst älteren Maschinen eine Menge Daten für Optimierungsprojekte und die Mitarbeitervernetzung entlocken.‣ weiterlesen

Kontron Electronics hat mit Wirkung zum 1. Dezember den Geschäftsbetrieb des EMS-Dienstleisters Ultraschalltechnik Halle (UST) übernommen. Ziel der Übernahme ist es laut Pressemitteilung, die eigene Kompetenz im Bereich Entwicklung und Produktion auszubauen.‣ weiterlesen

Bauteilschwingungen, die bei vielen Fertigungsverfahren entstehen, führen oftmals dazu, dass die Oberfläche des Werkstücks beschädigt wird. Darüber hinaus sind sie ein Grund für erhöhten Werkzeugverschleiß. Das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT hat gemeinsam mit Industriepartnern einen digitalen Zwilling entwickelt, mit dem Bauteilschwingungen bei der Fräsbearbeitung vorhergesagt werden können.‣ weiterlesen

Jacqueline Fechner ist neue General-Managerin für die DACH-Region bei DXC Technology und soll künftig die Geschicke des IT-Dienstleisters in Deutschland, Österreich und der Schweiz verantworten.‣ weiterlesen

Ein Erfolgsfaktor für das Konzept des digitalen Zwillings ist, dass es sich entlang des gesamten Lebenszyklus eines Produkts anwenden lässt. Bevor mittelständische Unternehmen seinen individuellen Nutzen erschließen können, müssen sie einige praktische Herausforderungen lösen.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige