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Werkerführung mit industrieller Bildverarbeitung

Ein LASER für Klaus

Die Werkerführung Schlauer Klaus ist jetzt mit einem Laser erhältlich, der u.a. Bohrlöcher und Montagepunkte auf dem Werkstück anzeigt. Auch kompliziertere Handgriffe sollen in der Montage so schnell und fehlerfrei unterstützt werden.

(Bild: Optimum datamanagement solutions GmbH)

(Bild: Optimum datamanagement solutions GmbH)

Unternehmen können durch den Einsatz von Assistenzsystemen schneller, kostengünstiger und qualitativ hochwertiger produzieren. „Der industriellen Bildverarbeitung kommt dabei eine Schlüsselrolle zu, denn sie erlaubt es, einzelne Produktionsschritte detailliert bildhaft zu dokumentieren und mithilfe einer Bilderkennungssoftware in Echtzeit zu analysieren. Die dabei gewonnenen Daten können für die Qualitätssicherung, die Prozesssteuerung und die Prozessoptimierung verwendet werden,“ sagt Wolfgang Mahanty, Geschäftsführer der Optimum Datamanagement Solutions GmbH. Mit dem Schlauen Klaus entwickelt und vertreibt Optimum ein solches System. Es ist in der Lage, Bauteile zu erkennen, sie zu identifizieren und mit der internen Datenbank abzugleichen. So können Informationen ausgegeben, Datenbanken automatisch ergänzt oder Fehler im Produktionsprozess korrigiert werden. Doch die Technologie steht noch immer am Anfang ihrer Entwicklung.

Hilfe per Laser

An der Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine für einen reibungsloseren Ablauf zu sorgen, war der Gedanke hinter der neusten Erweiterung. Das Assistenzsystem unterstützt Werker bisher mithilfe eines Bildschirms und akustischer Signale in ihrer Tätigkeit. Besonders bei schwierigen Montageschritten, die viel Konzentration erfordern, ist der ständige Blickwechsel zwischen Bildschirm und Werkstück jedoch problematisch. Der Werker muss seine Aufmerksamkeit zwischen dem Bauteil und den Arbeitsanweisungen aufteilen, was die Zahl der Fehler erhöht. Ein Laser soll dieses Problem beheben. Die Konturen des zu montierenden Bauteils werden an das Werkstück projiziert. Auch die exakte Position von Bohrlöchern wird dem Mitarbeiter angezeigt. Die Lage der verschiedenen Komponenten ist dabei für den Schlauen Klaus nicht relevant. Sowohl die Bilderkennung als auch die Markierung durch den Laser funktionieren in jeder Position. Der Werker kann sich am Bauteil orientieren – ein Blick auf den Bildschirm wird überflüssig.

Schnittstellen vorhanden

Der Laser für den Schlauen Klaus wurde mit den Partnerunternehmen Z-Laser und Lap-Laser umgesetzt. Konzipiert für Anwendung in kleinen Arbeitsumfeldern und auf kurze Distanz liefern die Laserprojektoren präzise Darstellung von Konturen in 2D und 3D. Dafür greifen sie auf CAD-Daten oder Bildinformationen zurück, die im Schlauen Klaus hinterlegt sind. Die Konturen können so millimetergenau anzeigt werden. Die Installation des Lasers in bestehende Anlagen ist schnell umsetzbar, da der Schlaue Klaus bereits mit den entsprechenden Schnittstellen ausgestattet ist. Die nötige Software wird per Internet aufgespielt. Für den Anlernprozess werden Kontur und Position des Bauteils erfasst und in einer Datenbank hinterlegt. Im Fertigungsprozess erscheint an der vorgegebenen Stelle ein grüner Lichtpunkt. Dieser erlischt, sobald das geforderte Bauteil montiert worden ist. Auch Fehlerpositionen soll die Technologie zuverlässig erkennen und neue Produkte und Varianten schnell integrieren können.


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