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Digitale Werkzeugverwaltung

MES-vernetzte Werkzeugschränke

Das MES Promexs von Sack EDV-Systeme arbeitet jetzt mit dem Werkzeugausgabesystem Tool-Server-Modular von Bedrunka+Hirth zusammen. Per Webservice tauschen die Systeme Informationen aus und stellen sie etwa der Produktionsplanung zur Verfügung.

Werkzeugausgabeschrank Tool-Server-Modular (TSM) von Bedrunka+Hirth (Bild: Bedrunka+Hirth Gerätebau GmbH)

Werkzeugausgabeschrank Tool-Server-Modular (TSM) von Bedrunka+Hirth (Bild: Bedrunka+Hirth Gerätebau GmbH)

Das Werkzeugmanagement in der Produktion befindet sich in einem Transformationsprozess. Während ursprüngliche Werkzeugausgabeschränke nicht über Datenverbindungen zu externen Systemen verfügten, sind moderne Systeme mit Rechnern, Lagerlogistik-Funktionen und entsprechenden Zugriffsberechtigungen ausgestattet. Präzise Informationen zu Lagerort und Lagerbeständen von Werkzeugen sind eine wesentliche Grundlage, um einen reibungslosen Produktionsprozess sicherzustellen und unterbrechungsfrei produzieren zu können. Eine umfängliche Produktionsplanung schließt daher die Bestandsbestimmung von Werkzeugen oder andere Kleinmaterialien mit ein. Dafür ist eine Datenverbindung zwischen Werkzeugmanagement und MES-Ebene sinnvoll, sagt Tilmann Sack, Geschäftsführer von Sack EDV-Systeme.

Permanent aktuell

Der Tool-Server-Modular von Bedrunka+Hirth, Hersteller von Betriebseinrichtungen und manuellen Arbeitsplatzsystemen, ist eine neue Generation von Schubladenschränken, die unter anderem eine differenzierte Zugriffskontrolle ermöglicht. Zudem können die Schränke jetzt über eine Schnittstelle mit dem Manufacturing Execution System Promexs zusammenarbeiten. Bestandsinformationen sind somit stets aktuell und können in die Produktionsplanung einfließen. Ist bei einem Produktionsauftrag beispielsweise ein als Hilfsmittel definiertes Werkzeug nicht zum geplanten Produktionsstart im Werkzeugschrank verfügbar, wird der Produktionsauftrag automatisch um die Wiederbeschaffungszeit auf einen neuen Produktionstermin verschoben.

Werkzeugausgabeschrank Tool-Server-Modular (TSM) von Bedrunka+Hirth (Bild: Bedrunka+Hirth Gerätebau GmbH)

Werkzeugausgabeschrank Tool-Server-Modular (TSM) von Bedrunka+Hirth (Bild: Bedrunka+Hirth Gerätebau GmbH)

Reibungsärmer produzieren

Die am Werkzeugschrank gebuchten Bestandsbewegungen werden aus dem MES heraus an die relevanten Systeme etwa für ERP gemeldet. Dabei kann sich durch den Einsatz eines vernetzen Werkzeuglagersystems der Verbrauch von Werkzeugen senken und Suchzeiten nach passendem Werkzeug vermeiden lassen. Damit gehen geringere Kosten für die Bereitstellung, die Verwaltung und den Verbrauch von Werkzeugen und Kleinmaterialien einher. Die Betriebsmittellogistik trägt so mit dazu bei, dass Fertigungsunternehmen über eine durchgängige Digitalisierung ihre wettbewerbsfähig erhalten.


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