Anzeige
Beitrag drucken

Datenintegration zur Prozessanalyse

Produkte, Anlagen und Umgebung einfach analysiert

Automatische Prozessanalysen ermöglichen den genauen Blick auf die Produktion und ermöglichen es Werkern, schnell auf Veränderungen bei Produktqualität oder Anlagenzustand zu reagieren. Wenn dafür nicht nur das Produkt, sondern auch die Anlagen und die Produktionsumgebung überwacht werden sollen, könnte das BitmotecoSystem von Bitmotec helfen.

BitmotecoSystem mit integrierter KI-Vision-Anwendung und einer 3,1MP-Farbkamera als mobile Inspektionslösung. (Bild: Institut für Integrierte Produktion Hannover (IPH) gGmbH)

BitmotecoSystem mit integrierter KI-Vision-Anwendung und einer 3,1MP-Farbkamera als mobile Inspektionslösung. (Bild: Institut für Integrierte Produktion Hannover (IPH) gGmbH)

Die Integration von Prozessanalysen in neue oder bestehende Produktionsanlagen ist noch immer von hohem individuellen Anpassungsaufwand geprägt. Viele verschiedene Datenquellen, Maschinensteuerungen sowie Hersteller für industrielle Kameras und Sensoren machen eine Umsetzung für Integratoren und Anwender aufwendig. Zudem müssen solche Lösungen auf Betreiberseite hohen Datenschutzanforderungen gerecht werden. Das BitmotecoSystem soll solche Integrationen für beliebige Prozessanalysen erleichtern. Dazu stehen standardisierte und herstellerunabhängige Schnittstellen zu Maschinen und einer Vielzahl an Sensoren zur Verfügung, OPC UA Client/Server, MQTT Client/Bridge/Broker, Modbus und IO-Link. Eine GigE-Vision-Schnittstelle für den Anschluss von Kameras über die integrierten PoE-Buchsen soll im ersten Quartal 2021 hinzukommen. Auch für die Anbindung an IT-Netzwerke über Ethernet, WLAN, LoRaWAN oder 5G stehen Technologien zur Verfügung.

NodeRed erweitert

Für die Konfiguration der Datenverarbeitung ist ein funktionell erweitertes Node-RED (B.connect) integriert. Dies ermöglicht es, Rohdaten aus diversen Quellen zu vernetzen, individuell zu analysieren und weiterzuleiten. So können etwa Ergebnisse aus Vision-Anwendungen oder aus smarten Industriekameras mit Sensorwerten aus der Produktionsanlage kombiniert und weiterverarbeitet werden. Zusätzlich können Anwender und Integratoren eigene Funktionalitäten and Analysen mit Javascript-Funktionsblöcken im B.connect selbst implementieren. Erweiterungen um Third-Party-Applikationen sind ebenfalls möglich. Hinzu kommt die Option, selbst komplexere KI-Anwendungen on-the-edge zu trainieren und auszuführen.

Visualisierung per Dashboard

Die Ergebnisse der Prozessanalysen lassen sich über das interne Dashboard-Tool B.visualize ausgeben und über das interne Benachrichtigungs-Tool in verschiedenen Kanäle oder übergeordnete Systeme (ERP- oder MES-Software) senden. Das modulare Dashboard-Tool bietet Bausteine sowohl für Mitarbeiter auf dem Shopfloor als auch das Management. Die Benutzersteuerung steuert die personen- und rollenbezogene Anzeige der Dashboards über das firmeneigene Netzwerk an die angeschlossenen Computer. Ein Benachrichtigungssystem bspw. auf der Basis von Schwellwertüberschreitungen bietet das System ebenfalls.


Das könnte Sie auch interessieren:

Seit gut eineinhalb Jahren betreibt Simus Systems eine Online-Plattform, auf der Auftraggeber und Auftragnehmer die Metallbearbeitung von Bauteilen kalkulieren - und das Interesse am Tool ist rege. Anwender laden ihr CAD-Modell hoch und erhalten eine valide Vorkalkulation des geplanten Bauteils.‣ weiterlesen

Erst die Interoperabilität von Maschinen und Anlagen ermöglicht Unternehmen die Teilhabe an neuen digitalen Strukturen und ist Grundvoraussetzung für neue digitale Geschäftsmodelle. Durch interoperable Schnittstellen können neue Maschinen effizienter integriert werden. Die VDMA-Studie ‘Interoperabilität im Maschinen- und Anlagenbau‘ zeigt die Relevanz von interoperablen Schnittstellen und dazugehörigen Standards in den Unternehmen.‣ weiterlesen

Im Gewerbebau gehört ein differenziertes Zutrittsmanagement zum Standard der meisten Ausschreibungen. Für Betriebe lohnt es, sich mit dem Thema zu beschäftigen. Denn die Infrastruktur sollte später neue Anforderungen im Besuchermanagement ohne hohe Mehrkosten abbilden können.‣ weiterlesen

Die Vor- und Nachteile von SQL-, NoSQL- und Cloud-Datenbanken in Produktionsumgebungen werden noch immer diskutiert. Es wird höchste Zeit für ein Datenbankmanagement-System, das die Stärken aller drei miteinander verbindet.‣ weiterlesen

Predictive Maintenance, oder auch vorausschauende Instandhaltung, bildet einen der primären Anwendungsfälle im Spektrum der Industrie 4.0. Doch noch sind viele Unternehmen von den Ergebnissen enttäuscht, nachdem ihnen die technische Umsetzung gelungen ist. Eine planvolle Roadmap beugt dem vor, indem ein vorteilhafter Rahmen um das Werkzeug gezogen wird.‣ weiterlesen

Das Systemhaus Solid System Team wird von einer Doppelspitze geleitet. Neben Werner Heckl ist seit 1. April auch Torsten Hartinger mit der Geschäftsführung betraut.‣ weiterlesen

Materialise erwirbt Kaufoption von MES-Anbieter Link3D. Mögliche Übernahme könnte den Weg zum cloudbasierten Zugriff auf die 3D-Druck-Software-Plattform von Materialise ebnen.‣ weiterlesen

Ist die IoT-Infrastruktur in der Fertigung erst einmal installiert, müssen die erfassten Daten analysiert und in Nutzen überführt werden. Dabei kommt Event-Streaming-Technologie vor allem dann in Frage, wenn Anwender ihre Daten echtzeitnah verarbeiten wollen.‣ weiterlesen

Frank Possel-Dölken (Phoenix Contact) ist neuer Vorsitzender des Lenkungskreises der Plattform Industrie 4.0. Er übernimmt das Amt von Frank Melzer (Festo).‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige