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Visuelles Datenmanagement

Impulsgeber für Produktivitätsmaßnahmen

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Konsequente Datenaufzeichnung und -auswertung

Durch das Anlegen von Tags für relevante Datenpunkte wird eine Basis geschaffen, auf dem Anzeigegerät umfassende Prozesse darzustellen. Die Datenpunkte werden mithilfe einer integrierten Logik und Arithmetik in Leistungskennzahlen umgesetzt und lassen sich für statistische oder andere Berechnungen nutzen. So kann zum Beispiel die aktuell produzierte Stückzahl angezeigt werden und mit anderen Linien oder Zielvorgaben verglichen werden. Bei Abweichungen einzelner Linien von Soll-Werten kann eine Analyse erfolgen, um Gegenmaßnahmen zu identifizieren. Unterstützung leistet dabei der integrierte Datenlogger, der eine Langzeitanalyse der Produktionsdaten ermöglicht. Die Daten werden hierfür in Tabellen abgelegt und nach verschiedenen Chargen oder Schichten sortiert.

Weniger Stillstände durch unterbrechungsfreie Kontrolle

Die Visualisierung der Daten erfolgt in einem HMI-Editor, wie sie bei der Programmierung von Bediengeräten zum Einsatz kommen. Fertige Bausteine und Grafiken lassen sich mit errechneten Kennzahlen kombinieren und unterschiedlich darstellen. Die Umschaltung zwischen verschiedenen Bildern erfolgt entweder automatisiert, zyklisch oder auf bestimmte Ereignisse wie Störung, Produkt- oder Schichtwechsel. Zusätzlich können sich ‚Supervisors‘ über browserfähige Geräte wie Smartphones oder Office-PCs mit dem Webserver der Systemkomponenten verbinden, den Bildschirminhalt überwachen und bedienen. Zudem hat berechtigtes Personal Zugriff auf gespeicherte Logdateien und sämtliche Datenpunkte inklusive der Möglichkeit, Sollwerte und Zielvorgaben zu verändern. Um das System vor unerwünschtem Eingriff zu schützen, kommt eine Authentifizierung, IP-Beschränkung und Benutzerrechteverwaltung zum Einsatz. Über die reine Darstellung von Informationen auf dem Großbildschirm und weiteren Displays hinaus kann das System bei Auftreten eines spezifischen Ereignisses eine SMS oder E-Mail versenden, je nach Konfiguration etwa mit dem Logfile der aktuellen Charge als Anhang. Diese Funktion dient der Alarmierung, kann jedoch auch zur vorausschauenden Instandhaltung und Überwachung von Verbrauchsmitteln eingesetzt werden. Dabei können die Benachrichtigungen zum Beispiel an eine dauerhaft erhöhte Temperatur eines Antriebs gekoppelt sein.

Mit der Basiskonfiguration zur Feinjustierung

Die Systeme des Anbieters werden mit der Software ‚Crimson 3.0‘ ausgeliefert, über die sich alle Funktionen der Installation programmieren lassen. Bei der Entwicklung der Anwendung legte der Hersteller Wert darauf, dass sich wesentliche Bestandteile des Systems wie Kommunikation, Visualisierung, Webserver und Datenlogger zügig konfigurieren lassen. Auf der Basis einer ersten Einstellungen können im Anschluss Feinjustagen vorgenommen werden.

Informationen auf dem Shopfloor bereitstellen

Nach Abschluss der Installation geben die Anzeigen in der Fertigung wie vorgesehen Aufschluss über die Stückzahl der insgesamt zwölf Fertigungszellen – zudem lassen sich Informationen zu Taktrate, Status, Stillstandzeit und Laufzeit darstellen. Künftig soll das System zudem mit dem Enterprise Resource Planning-System des Fertigungsbetriebes verknüpft werden. Damit könnten auch auftragsbezogene Angaben etwa zu Kunde, Auftragsnummer oder Zielmenge in der Werkhalle ausgegeben werden. Dazu könnten weitere Kennzahlen treten, wie die Zielerreichung in Prozent und die Zeit bis zur Fertigstellung des Auftrages. Dadurch können Produktwechsel besser vorbereitet und Rüstzeiten in vielen Fällen verkürzt werden. Außerdem werden die Leistungskennzahlen – insbesondere die Stillstandzeiten, in Logdateien mitgeschrieben und ausgewertet, um Schwachstellen frühzeitig aufzuspüren und Hebel für Prozessverbesserungen aufzuzeigen. Dabei kann der Schichtleiter nun den Status der Produktion per Webserver von seinem PC-Arbeitsplatz aus überwachen und auf Knopfdruck Auswertungen anfordern.

Kosteneinsparungen quantifizieren

Mit Werkzeugen zum visuellen Datenmanagement lassen sich Personal und Maschinen in vielen Fällen kontinuierlich effizienter gestalten. Die daraus resultierenden Kosteneinsparungen können somit zu einer zügigen Amortisation der investierten Mittel führen. Die Werkzeuge, um die Kosteneinsparungen zu quantifizieren, bringt die Installation mit, wenn sich Produktionsdaten auf den Anzeigen darstellen und auf nachgeschalteten IT-Systemen analysieren lassen.


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