Anzeige
Anzeige

Variantenvielfalt bewältigen

Standard-System für Sonderanfertigungen

Beitrag drucken
Vor der Umstellung auf ein neues Enterprise Resource Planning-System musste die Krülland Schwimmbecken GmbH annhährend die gesamte Hardware austauschen: Dafür mussten Endgeräte ersetzt und neue Server installiert werden, auf denen die Unternehmensanwendungen laufen. Insgesamt teilen sich 24 Mitarbeiter 18 PC-Arbeitsplätze. Bild: Krülland Schwimmbecken.

Auswertungen dauerten einen halben Tag

Probleme mit dem mittlerweile abgelösten System gab es vor allem im Bereich der Systempflege. Die Bestände stimmten häufig nicht, weil Artikel und Stücklisten nicht richtig hinterlegt waren. „Damit waren auch die Standardberichte für uns in vielen Bereichen nicht mehr nutzbar”, beschreibt Kirchhartz die Situation vor der Systemeinführung. Aus diesem Grund wurden in einem ersten Projektschritt zunächst alle Artikel, Debitoren und Kreditoren überarbeitet. Denn ein sauberer Datenbestand wirkt sich auch in anderen Bereichen aus. „Früher haben wir für eine Auswertung einen halben Tag gebraucht. Heute ist das ein Knopfdruck”, schildert Silvia Brüning-Fedder aus der Finanzbuchhaltung.

Variantengenerator statt zahlreicher Sonderartikel

Die Schwimmbecken bei Krülland werden meist nach Kundenwunsch gefertigt. So stehen verschiedene Beckenformen in verschiedenen Ausstattungen zur Verfügung. Komplexe Artikel wie Einhängefolien, Becken und Abdeckplanen wurden in der Vergangenheit in der IT über Sonderartikel abgebildet. „Wir produzieren Einhängefolien in quasi allen Größen. Da gibt es diverse Faktoren, die berücksichtigt werden müssen”, sagt Kirchhartz. Innerhalb des neuen Systems werden neue Artikel im Variantengenerator angelegt. Hier lassen sich die entsprechenden Parameter einstellen, um in Folge einen sauberen Artikel zu generieren. Das spart Zeit beim Anlegen der Artikelvarianten und reduziert gleichermaßen die Fehlerquote. „Diese Zeitersparnis hat nicht zuletzt auch im Vertrieb unsere Flexibilität gesteigert”, erklärt Kirchhartz. „Wir können zum Beispiel Sonderwünsche viel stärker berücksichtigen. Die Parameter werden teilweise direkt von den Kollegen ins System eingepflegt, noch während der Kunde am Telefon ist.” Ein weiteres Modul, welches der Produzent seit Einführung der ERP-Lösung nutzt, ist der automatische Belegversand. „Wir hatten in der Vergangenheit relativ oft Rückfragen von Kunden, die wissen wollten, wann die Ware kommt”, erklärt Kirchhartz. „Mit den Funktionen für den automatischen Belegversand konnten wir die Rückfragen auf ein Minimum reduzieren.” Auch der Vertrieb spart dadurch Zeit. Mussten an dieser Stelle früher manuell Dokumente erstellt werden, laufen auch diese Vorgänge nun automatisiert ab.

Weitere IT-Projekte bereits in Planung

Seit Anfang 2014 ist das Unternehmen in der Echtstart-Phase – der Betrieb läuft weitgehend reibungslos. Ergänzend zur Geschäftsanwendung hat das Unternehmen die Kassenlösung im Fachhandelsgeschäft implementiert, um einer einheitlichen IT-Lösung einen weiteren Schritt näher zu kommen. „Die Zusammenarbeit mit der GOB war sehr angenehm und konstruktiv. Auch weil seitens der Projektleitung sehr gut mitgedacht wurde“, schildert Tischler. Weitere Projekte mit dem IT-Integrator sind bereits in Planung. So soll in Zukunft das Kundenbeziehungsmanagement kontinuierlich ausgebaut werden. Der Launch des neuen interaktiven Webshops ist ebenfalls in naher Zukunft angedacht.


Das könnte Sie auch interessieren:

PerfectPattern hat die kostenlose Basisversion von Insights App vorgestellt. Mit der Software können Prozessingenieure, Produktionsexperten und Datenwissenschaftler die von PerfectPattern entwickelte KI-Technologie Aivis nutzen, um Einblicke in Produktionsprozesse zu erhalten.‣ weiterlesen

Die Buss-Unternehmensgruppe ist in vielen unterschiedlichen Geschäftsfeldern tätig. Eine Herausforderung, stand doch ein Wechsel des ERP-Systems ins Haus - mit mehr als 80 Unternehmen innerhalb der Gruppe. Gemeinsam mit dem IT-Dienstleister Sven Mahn IT gelang es, das Projekt innerhalb von 14 Wochen umzusetzen.‣ weiterlesen

Werden neue Technologien wie beispielsweise künstliche Intelligenz Teil des Arbeistalltages wünscht sich ein Großteil der unter 31-Jährigen, darüber informiert zu werden. Dies geht aus einer Studie des IT-Security-Anbieters Kaspersky hervor. Auch ein menschliches Antlitz könnte laut Studie für mehr Akzeptanz sorgen.‣ weiterlesen

Schlechtere Stimmung als noch im Juni. Geschäftsklima-Index des Ifo Instituts hat in der aktuellen Erhebung im Vergleich zum Vormonat nachgegeben.‣ weiterlesen

Die Sprints zu Covid19-Impfstoffen zeigen den Leistungsdruck, unter dem die Technologieentwicklung steht. In kürzester Zeit sollen Forscher und Ingenieure Lösungen für die kritischen Probleme unserer Zeit finden. Der Accelerated-Discovery-Ansatz soll helfen, Forschungs- und Entwicklungsprozesse mit KI, Hybrid Cloud und schließlich Quantencomputern um das zehn- bis hundertfache des heute Möglichen zu beschleunigen.‣ weiterlesen

Trebing + Himstedt hat die Partnerschaft mit Celonis bekanntgegeben. Die Unternehmen wollen zukünftig beim Thema Process Mining zusammenarbeiten.‣ weiterlesen

Im Rahmen einer Partnerschaft wollen Crate.io und Zühlke zukünftig gemeinsam an Smart Factory- und Industrie 4.0-Lösungen arbeiten.‣ weiterlesen

Die Dualis GmbH IT Solution hat für Lean-Manufacturing-Aufgabenstellungen ein Add-on zur 3D-Simulationsplattform Visual Components entwickelt. Basierend auf Process Modelling können damit automatisch branchengängige Standardized Work Sheets generiert werden.‣ weiterlesen

Um verschiedene Daten aufzubereiten und den Mitarbeitern nutzenbringend bereitzustellen, ist nicht immer ein großes IT-Projekt nötig. Wer schnell Daten für die Beschäftigten visualisieren möchte, sollte sich einmal näher mit Dashboards befassen.‣ weiterlesen

Die Simulation am digitalen Zwilling macht die Inbetriebnahme von Anlagen und Maschinen mit automatisierten Bewegungen sicherer. Fehler fallen früher auf und können behoben werden, bevor die Anlage aufgebaut ist. So lassen sich Schäden und Verzögerungen vermeiden. Auch als Schulungstool für Bediener und Programmierer ist die digitale Maschine hilfreich.‣ weiterlesen

ISPE, APV, Concept Heidelberg und die VDI/VDE Gesellschaft Mess- und Automatisierungstechnik richten am 30. November bis zum 1. Dezember 2021 im Dorint Kongresshotel in Mannheim die 14. Offizielle GAMP 5 Konferenz aus.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige