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Unternehmenssoftware für die Kunststoffindustrie

Branchenprozesse im Fokus

Kunststofffertiger müssen neben ihren Erzeugnissen häufig auch die zur Produktion benötigten Werkzeuge und Formen in Eigenregie herstellen. Um die spezifischen Anforderungen der Branche in der Unternehmens-IT abbilden zu können, führt das Unternehmen KCS.net mit Standorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz eine angepasste Industrielösung im Portfolio.

Die Module und Funktionen entsprechen der Lösung ‚Dynamics Plastic Technoloy by KCS.net‘ Bild: KCS.net Holding AG

Das Marktumfeld der Kunststoffindustrie ist geprägt von globaler Konkurrenz. Um erfolgreich agieren zu können, sind Fertigungsunternehmen auf effiziente Umsetzung von Kunden- und Marktanforderungen, optimale Kapazitätsauslastung sowie minimale Bestände und Durchlaufzeiten angewiesen. Da viele Betriebe der Branche nicht nur ihre Produkte fertigen, sondern auch die benötigten Werkzeuge und Formen, ist eine Softwarelösung gefragt, die auch derartige Prozesse unterstützt. Die Branchenanwendung ‚Dynamics Plastic Technology by KCS.net‘ des Microsoft-Partners KCS.net wurde mit dem Ziel auf den Markt gebracht, einen hohen Abdeckungsgrad dieser industriespezifischen Anforderungen zu erreichen. Das System hat bereits im Jahr 2012 den ‚Certified for Microsoft Dynamics AX 2012‘-Nachweis des Redmonder Software-Konzerns erhalten.

Bedarfsgerecht kalkulieren

Um die Anforderungen der Kunststoffindustrie zu unterstützen, stellt die Anwendung unter anderem Funktionen für individuelle Kalkulationsschemata bereit. Dabei werden sowohl Kuppelproduktion als auch Fremdfertigung mit Material- und Werkzeugbeistellung in der Lösung abgebildet. Mit der Zuschlagskalkulation können Angebote, Verkaufs- und Produktionsaufträge sowie Artikel kalkuliert werden. Die ermittelten Einkaufs- oder Einstandspreise können dabei als Kalkulations- oder Simulationspreise in den Artikelstamm übernommen werden. Je nach Auswahl ist es zudem möglich, die Berechnung mehrstufig über alle Baugruppen hinweg auszuführen. Dabei bleiben durchgeführte Kalkulationen im System erhalten und können so als Referenzwert dienen. Im Kalkulationsüberblick lassen sich die Resultate mit einer Strukturdarstellung verdichtet anzeigen oder detailliert ausgeben.

Werkzeugdaten verwalten

Zur Abbildung des Werkzeugeinsatzes im Wertschöpfungsprozess steht eine umfangreiche Werkzeug- und Betriebsmittelverwaltung zur Verfügung. Die Anwendung kann Vorrichtungen, Lehren, Betriebs- und Messmittel, sowie komplexe, mehrteilige Werkzeuge führen. Werkzeugkomponenten wie Schieber oder Düsen lassen sich einem Gesamtwerkzeug zuweisen. Verwendungsnachweis, Leistungskontrolle und Aktivitätsüberwachung können in diesem Zusammenhang auf der Stufe ‚Gesamtwerkzeug‘ erfolgen, Dokumentation und Überwachung stehen aber auch für einzelne Werkzeugkomponenten zur Verfügung. Weiterführende Informationen zu Spezifikation, Beschaffung und Leistungskontrolle können in den Stammdaten hinterlegt werden.

Stückliste im Griff

Die vom System angebotenen Funktionen für Arbeitspläne und Stücklisten lassen sich versionieren und können datumsgesteuert verwendet werden. Der ‚Stücklisten-Designer‘ erlaubt zudem die Erstellung oder Modifikation von Stücklisten sowie eine Zuordnung von Arbeitsgängen zu Stücklistenpositionen per Drag- and-drop. Weiterhin stellt die Anwendung vier Artikeldimensionen zur Abbildung von Varianten zur Verfügung. Für komplexe Anforderungen kann der Anwender auf einen Produktkonfigurator zugreifen, der aufbauend auf einem Benutzerdialog auftragsspezifische Stücklisten und Arbeitspläne erstellt. Die Anwendung kann durch ein breites Spektrum an Add-ons erweitert werden. Derzeit existieren unter anderem Module für Electronic Data Interchange, Automotive-Integration, Gebindeverwaltung, Tourenplanung sowie zur Verwaltung von Provisionsvereinbarungen.


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