Anzeige
Anzeige
Anzeige
Beitrag drucken

Sondermaschinenbau

Kommunikation verbessern und Fehler vermeiden

Das österreichische Sondermaschinenbau-Unternehmen Fill setzt auf eine eigenständige Simulationssoftware, um die Planungs- und Engineering-Prozesse zu unterstützen. Die Lösung von Visual Components mit ihren Simulationen und animierten 3D-Layouts hilft bei der internen Kommunikation, dient aber auch dem Vertrieb als Verkaufsargument. Zudem konnte der Maschinenbauer mit dem Werkzeug seine Anlagenkonzepte optimieren und zahlreiche Fehlerquellen beseitigen.

Bild: Dualis GmbH IT Solution

Die Fill GmbH mit Sitz in Gurten ist ein Maschinen- und Anlagenbau-Unternehmen für verschiedene Industriebereiche. Es entwickelt und produziert in den Bereichen Metall, Kunststoff und Holz komplexe Produktionsanlagen für die Automobil-, Luftfahrt-, Windkraft-, Sport- und Bauindustrie. Das Unternehmen präsentierte bereits im Jahr 2009 in Zusammenarbeit mit einem externen Software-Anbieter die erste Simulation einer Anlage, um dadurch dem Kunden die Kaufentscheidung zu erleichtern. Der Maschinenbauer erkannte zudem bereits früh die Vorteile der Simulation zur Unterstützung des Vertriebsteams und in der Planungsphase.

Klar gesteckte Ziele

Aus diesem Grund fiel im Unternehmen die Entscheidung, eine eigene Simulationssoftware anzuschaffen. Während einer Evaluierungsphase sammelte das verantwortliche Team zunächst entsprechende Bewertungskriterien und definierte die Ziele: Die Software sollte den Vertrieb mit lauffähigen Simulationen und animierten 3D-Layouts unterstützen, die interne und externe Kommunikation verbessern und damit vor allem die Auftragswahrscheinlichkeit erhöhen. Gleichzeitig sollte sie auch unterstützend wirken, die geplanten Anlagekonzepte genauer einzuschätzen, zuverlässige Angaben zu technischen Parametern machen zu können und durch gezielte Veränderungen die Anlagen zu optimieren. Gemäß dieser Zielsetzungen nahm das Team zunächst 69 Simulationstools unter die Lupe. 19 hiervon überstanden eine Grobauswahl anhand von Kriterien wie Branchentauglichkeit, Excel-Anbindung, CAD-Import und 2D/3D-Fähigkeit. Nach einer Herstellerbefragung reduzierte sich die Zahl der infrage kommenden Systeme auf insgesamt sechs, unter denen letztendlich die Entscheidung für die 3D-Lösung des finnischen Herstellers Visual Components fiel. Ausschlaggebend für die Entscheidung war, dass das finnische Unternehmen zum einen mit dem Dresdner Softwarehaus Dualis GmbH IT Solution über einen spezialisierten Vertriebspartner mit langjähriger Simulationserfahrung verfügt. Zum anderen überzeugte die Software mit ihrer Kosten/Nutzen-Relation. Dualis konnte zudem die Visual Components-Lösungen in enger Zusammenarbeit mit dem Kunden bedarfsgerecht zuschneiden und kontinuierlich weiterentwickeln.

Individuelle Anpassungen

In einer etwa neunmonatigen Implementierungsphase arbeitete das Projektteam die ersten Simulationen aus und erstellte parallel die Modelle für einen standardisierten Komponentenkatalog. Während industrielle Standardkomponenten wie Förderstrecken und Roboter aus dem Inventar von Visual Components übernommen werden konnten, wurden zahlreiche Spezialkomponenten, die in den Anlagen des Maschinenbauers eine wichtige Rolle spielen, individuell definiert. Bereits die ersten Simulationen stießen bei den Kunden auf eine sehr gute Resonanz. „Der erste Eindruck auf Seiten unserer Kunden war durchweg positiv. Simulation gibt uns die Möglichkeit, Anlagen und Prozesse so darzustellen, dass jeder sie versteht und somit eine gemeinsame Gesprächsbasis entsteht“, sagt Dipl. Ing. Alois Wiesinger, Produktentwickler bei dem östereichischen Unternehmen. Dadurch könne man in kürzester Zeit komplexe Produktionsabläufe vermitteln und zugleich die technischen Leistungsdaten definieren.


Das könnte Sie auch interessieren:

In historisch gewachsenen Industriebetrieben herrscht oft ein Wildwuchs unterschiedlicher Software und Hardware. Tritt eine Störung auf, muss die Shop-Floor-IT jedoch schnell handlungsfähig sein. Eingespielte Prozesse helfen, im Fall der Fälle schnell zu schalten.‣ weiterlesen

Der Verwaltungsrat von ABB und CEO Ulrich Spiesshofer haben sich darauf geeinigt, dass er von seiner Funktion zurücktreten wird. Spiesshofer hatte diese seit 2013 inne. Der Präsident des Verwaltungsrates, Peter Voser, wird mit sofortiger Wirkung die Position des Interims-CEO übernehmen. Der Suchprozess für einen neuen CEO wurde eingeleitet.‣ weiterlesen

Wie gut Unternehmen und große Organisationen die Sicherheit von Daten und IT in der digitalen Wirtschaft gewährleisten können, entscheidet über ihren Erfolg oder Misserfolg. Das ist eine von acht Entwicklungen, die die Experten von TÜV Rheinland in den Cybersecurity Trends 2019 identifiziert haben.‣ weiterlesen

Die Konjunkturerwartungen der deutschen Maschinenbauer verdüstern sich laut einer Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PWC weiter. Die Wachstumsprognose für die Branche sinkt demnach auf ein Zwei-Jahres-Tief.‣ weiterlesen

An der Anwendung des Internet of Production und praxisnahen Lösungen für den deutschen Mittelstand arbeitet Comarch auch im Rahmen eines umfangreichen Forschungsprojektes am FIR an der RWTH Aachen mit. In der Demofabrik im Cluster Smart Logistik auf dem RWTH Aachen Campus wird dies in realer Vorserien- und Serienproduktion bereits angewendet, zum Beispiel beim bekannten Elektroautomobil e.GO life, welches als elektronisches Fahrzeug der Zukunft komplett auf dem RWTH Aachen Campus entstanden ist und zuletzt für großes Aufsehen in den Medien sorgte.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige