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Software für die Kabelproduktion

Das digitale Gehirn der Produktion

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Das Konstruktionsmodul: Das System unterstützt weitreichende Geschäftsprozesse der technischen, kaufmännischen und logistischen Auftragsabwicklung der Kabel- und Drahtproduktion. Bild: Advaris Informationssysteme

Weniger Fehler mit automatisierter Erfassung

Mit seinem Portfolio will der Software-Anbieter Fertigungsbetriebe auch bei ihrem Prozessmanagement unterstützen. „Bei uns sind sämtliche Produktionsprozesse mit der IT vernetzt“, schildert Knasko und fügt hinzu, dass sich die Fehlerquote bei der Erfassung der Produktionsdaten auf rund ein Prozent reduzieren ließ. Derzeit arbeiten die Werker noch mit einer manuellen Eingabe über Barcode-Scanner. Langfristig soll aber auch dieser Arbeitsschritt von einer automatisierten Datenerfassung übernommen werden. Ein weiteres Mitglied der SKB-Firmengruppe, die Prakab Praszka Kabelovna aus Prag, arbeitet ebenfalls mit Software des Bruchsaler Anbieters. Zum Einsatz kommen das Modul C2 für Produktdatenmanagement über die Geschäftsprozesse von der Konstruktion, Arbeitsplanung und Kostenkalkulation bis zur Fertigungsfreigabe der Arbeitspläne, Stücklisten und Prüfpläne. Zudem unterstützt das installierte System den Datenexport in andere Managementsysteme, wie die Finanzbuchhaltung BMD.

Anpassungen ohne Abstriche bei der Releasefähigkeit

Die Software ist darauf ausgelegt, variantenreiche Fertigung abzubilden. Da viele entsprechende Funktionen bereits im Standard zur Verfügung stehen, können dafür erforderliche Anpassungen vorgenommen werden, ohne die Releasefähigkeit der Software einzuschränken. Neue Releases lassen sich per Fernwartung einspielen. Größere Aktualisierungen installiert das Fertigungsunternehmen vor dem Roll-out auf einem eigenen Testsystem und lässt es von Key-Usern im Unternehmen prüfen. Alle sonstigen Arbeiten, wie die Datenmigration und Installation auf dem Produktiv-System, übernimmt der Software-Hersteller. Der Fertiger muss für diese Wartungsaufgaben kein eigenes IT-Personal vorhalten.

Die Lösung wird ständig weiterentwickelt. Erst kürzlich hat der Bruchsaler Anbiter ein neues Release fertiggestellt. Zudem steht mit der Advaris App für Smartphones und Tablet-PC seit kurzem auch ein mobiles Portfolio bereit. „Die App ist ideal, um die Daten von räumlich verteilten Produktionsstätten im Blick zu haben. Entscheider können mit ihr überwachen, wie die Fabriken laufen, wo es Probleme gibt und auf diese Weise sehr schnell und adäquat reagieren“, sagt Advaris-Geschäftsführer Dr. Manfred Moser.


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