Anzeige
Anzeige
Anzeige
Beitrag drucken

Software-Einsatz im Maschinenbau

Übergreifende Koordination von Kundenbeziehungen

Raziol Zibulla & Sohn setzt seit dem Jahr 2011 eine integrierte Customer Relationship Management-Lösung ein. Der Pluspunkt besteht für den Maschinenbauer dabei im engen Zusammenspiel mit der Unternehmenssoftware. So entsteht ein hoher Überblick für alle Beteiligten – vom Vertrieb über das Management bis in die Produktion. Gleichzeitig konnte der Lieferant von Befettungssystemen seinen Außendienst schlagkräftiger aufstellen.

Bild: Sage

Mit Customer Relationship Management-Systemen (CRM) kennen sich die 100 Mitarbeiter des Maschinenbauers Raziol mittlerweile aus. Denn das Unternehmen aus Iserlohn hat mit Sage CRM bereits sein drittes Kundenmanagement-Tool im Einsatz. „Aber erst jetzt können wir umsetzen, was wir von Anfang an wollten“, schildert Georg Schulte, IT-Leiter bei Raziol. Schulte betont zwei Vorteile, die sich durch den Einsatz der integrierten Lösung ergeben: Erstens erhalten die Vertriebsmitarbeitern genau die Informationen geboten, die sie für die tägliche Arbeit benötigen. Zudem erhält die Geschäftsführung nach Angaben des IT-Leiters nun ‚auf Knopfdruck‘ genau die Auswertungen, die erforderlich sind, um die richtigen Entscheidungen zu treffen. Mit der Kundenbeziehungsmanagement-Software kann das Management beispielsweise sofort sehen, wenn in einer Woche weniger Bestellungen eingehen sollten als prognostiziert. Daneben hebt der IT-Leiter die Rolle softwaregestützter Auswertungen für schnelle Reaktionsfähigkeit hervor. „Das ist heute unverzichtbar, wenn man Erfolg haben will“, sagt Schulte.

Enge Verzahnung mit der Unternehmenssoftware

Die Entscheidung für das System fiel aufgrund dreier Kriterien: Erstens war die Arbeit mit dem bis vor dem Wechsel eingesetzten System wenig komfortabel, sodass die Nutzer die Lösung nur sporadisch und mit Widerwillen nutzten. Zweitens ließen sich die von der Geschäftsführung gewollten Auswertungen in der ‚alten‘ Lösung nicht problemlos konzipieren. Drittens sprach die enge Verzahnung mit der bereits seit Jahren eingesetzten betriebswirtschaftlichen Software Office Line des Software-Anbieters für die Einführung der CRM-Lösung. „Das Zusammenspiel zwischen beiden Systemen läuft tadellos“, schildert der IT-Verantwortliche. Alle paar Minuten werden dazu die Daten automatisch von einem System ins andere geschoben. Dies erhöht den Überblick für die Vertriebsmitarbeiter, da sie jetzt in Echtzeit sehen können, ob eine Bestellung von ihrem Kunden ausgelöst wurde oder noch nicht. Aufgrund der positiven Erfahrungen werden die Außendienstler von Raziol noch im Jahr 2014 ausschließlich mit dem neuen CRM-System arbeiten.

Die enge Verzahnung zwischen ERP- und CRM-Software hält Schulte auch aus einem weiteren Grund für positiv: „Es gibt nur einen Anbieter als Ansprechpartner. Damit wird auch die Verantwortung nicht hin und her geschoben, wenn etwas nicht laufen sollte.“ Dabei lobt der IT-Verantwortliche neben dem Funktionsumfang der Software auch den Systemintegrator Sellmore GmbH aus Dresden, den die System AG, Nordrhein-Westfalens größter Sage Fachhändler, dem Maschinenbauer als Partner empfahl. „Änderungswünsche, die wir nicht selber erledigen können, werden schnell und unbürokratisch erfüllt“, sagt Schulte.


Das könnte Sie auch interessieren:

Wenn sich Kunden zum Kauf entscheiden, soll der Auftrag ohne Verzögerung und Rückfragen ausgelöst werden. Speziell für komplexe und variantenreiche Produkte setzt dies meist durchgängig digitale und automatisierte Angebots- und Auftragsprozesse voraus. Dabei gilt: Was per CPQ verkauft wird, muss ERP-seitig auch effizient produziert, geliefert und kaufmännisch abgewickelt werden. Ohne dieses Zusammenspiel geht es nicht.‣ weiterlesen

Digitale Werkzeuge für das Field Service Management helfen, den Erwartungen der Kunden gerecht zu werden. Virtueller und interaktiver Support mit etwa Augmented Reality-Technik könnte bald in vielen Firmen für noch bessere Ergebnisse sorgen. Zumal Service-Organisationen im Krisenjahr 2020 dazu gezwungen waren, etwaige Berührungsängste mit Technologie abzulegen.‣ weiterlesen

Unternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz verzeichnen im Gegensatz zu globalen Konkurrenz niedrigere Margen und schwächere Wachstumsraten, so eine Bain-Analyse. Dieser Rückstand sei jedoch aufholbar.‣ weiterlesen

Nach dem globalen Umsatzeinbruch um voraussichtlich 7 Prozent in diesem Jahr, wird für 2021 im Maschinenbau ein Umsatzwachstum von 6 Prozent prognostiziert.‣ weiterlesen

Mit dem Ziel, seine Präsenz in der DACH-Region weiter auszubauen hat das US-Unternehmen Aptean die Modula GmbH übernommen.‣ weiterlesen

Das IAB-Arbeitsmarktbarometer ist im November um 0,4 Punkte auf 100,5 Punkte gestiegen. Damit verbleibt der Frühindikator des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) im leicht positiven Bereich.‣ weiterlesen

Die nun veröffentlichte Normungsroadmap KI von DIN DKE sowie dem BMWi soll Handlungsempfehlungen für Standardisierung von künstliche Intelligenz geben. Die Roadmap ist online abrufbar.‣ weiterlesen

Produktkonfiguration ist für das österreichische Unternehmen Robotunits schon lange ein Thema. Als die selbstentwickelte Lösung für diese Aufgabe an ihre Grenze stieß, wurde die Configure Price Quote-Software von Acatec eingeführt. Das System sollte die Firma auf dem Weg zu ihrem ehrgeizigen Ziel unterstützen: Doppelter Umsatz in fünf Jahren.‣ weiterlesen

Unter der Leitung des Lehrstuhls Werkzeugmaschinen und Steuerungen an der TU Kaiserslautern (WSKL) startet das Projekt „5G – Einsatz in der Industrie“. Durch die Beteiligung der Lehrstühle Augmented Vision, Funkkommunikation und Navigation sowie der Technologie-Initiative SmartFactory-KL soll ein leistungsfähiges Netzwerk entstehen.‣ weiterlesen

Anlässlich des Digital-Gipfels der Bundesregierung präsentiert die Plattform Industrie 4.0 Anwendungen für eine nachhaltige Industrie 4.0. Anhand von Analysen haben die Plattform-Spezialisten dabei drei mögliche Entwicklungspfade identifiziert.‣ weiterlesen

Der SAP-Partner Itelligence übernimmt das finnische SAP-Beratungshaus Pasafin Oy. Mit der Übernahme will das Unternehmen seine Position in Skandinavien stärken.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige