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Social Enterprise Resource Planning

Gemeinsam Mehrwert schaffen

Social-Media-Funktionen sind mittlerweile in viele Systeme für Enterprise Resource Planning integriert. Der Trend, in sozialen Netzwerken mit Menschen, die gleiche Interessen haben, aktiv zu werden, kann für Systemanwender und -anbieter zahlreiche Vorteile bieten – etwa wenn von Communities Anregungen für Produktverbesserungen ausgehen oder im Fall von Problemen praxisnahe Hilfe von Nutzer zu Nutzer geleistet wird.

Bild: thinkstock

Märkte durchleben einen ständigen Entwicklungsprozess und werden aufgrund von neuen technischen Möglichkeiten, modernen Produkten und Dienstleistungen sowie sich schnell wandelnden Wettbewerbsbedingungen und Kundenbedürfnissen immer dynamischer. Nur wenn es ein Unternehmen schafft, diesen Herausforderungen zu begegnen, kann es langfristig bestehen und seine Marktposition ausbauen. Der Markt für Enterprise-Resource-Planning-Systeme (ERP) ist davon nicht ausgeschlossen. Dabei sind die Produkte der unterschiedlichen Anbieter in ihrem Funktionsumfang oftmals ähnlich. Um am Markt erfolgreich zu sein, hat daher aktives Portfoliomanagement einen hohen Anteil. Dazu zählen der Ausbau des Produktangebotes und der Systeme, aber gegebenenfalls auch die Bereinigung ‚gewachsener‘ Strukturen und Funktionen. Zu den zentralen Anforderungen gehört auch, die Systeme auf eine zeitgemäße und anpassbare Basis zu stellen sowie schnell auf neue Entwicklungen am Markt zu reagieren. Mobile Erreichbarkeit etwa ist nicht mehr länger ein Thema im privaten Umfeld.

Immer häufiger müssen Geschäftsdaten und -prozesse auf mobilen Endgeräten wie Tablet-PCs oder Smartphones abgebildet werden. In Zukunft müssen ERP-Anwendungen in der Lage sein, extrem große Datenmengen gebündelt auszuwerten, aufzubereiten und diese Informationen für alle Entscheidungsprozesse zur Verfügung zu stellen. Cloud Computing kann eine Möglichkeit sein, stärker vernetzt zu arbeiten. Jedoch äußern die IT-Entscheider in den Unternehmen neben Bedenken zur Sicherheit der sensiblen Daten vor allem Diskussionsbedarf bei der Rückführung der Unternehmensdaten bei Änderung der Bereitstellungsform und bei der Anbindung weiterer unternehmensinterner Systeme. Hinzu kommen Echtzeitplanung und -steuerung in der Produktion sowie die Anbindung von IT-Spezialsystemen als Themen, die bei dem Trend Industrie 4.0 eine Rolle spielen. Erste Forschungsergebnisse in Form von standardisierten, prozessorientierten Schnittstellen zwischen den beteiligten IT-Systemen stehen bereits zur Verfügung. Damit lassen sich erstmals alle Abläufe von der Bestellung über eventuelle Änderungen in der Konstruktion, den Einkaufsprozessen, der Produktionsplanung und -steuerung bis auf Werkstattebene vollständig über integrierte Softwarebausteine abbilden. Trends bei der Abwicklung von Unternehmensprozessen in ERP-Systemen umfassen außerdem den verstärkten Einsatz von mobilen Lösungen, den einfachen Umgang mit ‚Big Data‘, die Verlagerung von Anwendungen in die Cloud, die Möglichkeiten der Echtzeitplanung und -steuerung in der Produktion, die Anbindung von Spezialsystemen über automatisierte, standardisierte Schnittstellen und – nicht zuletzt – die Integration von Social-Media-Elementen in die Business-Software.


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