Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Beitrag drucken

SAP Hana und Industrie 4.0

Chancen für Anwender, Anbieter und Partner

Die Digitalisierung verändert unsere Welt nachhaltig. Das gilt vor allem auch für Fertigungs- und Produktionsprozesse. Die Verschmelzung von Informationstechnologie und Automatisierungstechnik – Stichwort Industrie 4.0 – ist ein Meilenstein in der Entwicklung der industriellen Fertigung. SAP hat sich in diesem neuen Marktumfeld positioniert und unterstützt Industrieunternehmen dabei, die digitale Transformation zu meistern. Eine zentrale Rolle bei diesem Wandel spielen die SAP-Partner. Sie unterstützen gemeinsam mit SAP die Kunden dabei, innovative Lösungen für die Industrie 4.0 zu entwickeln und zu implementieren. Eine Schlüsselrolle spielt dabei die SAP Hana-Plattform und die neueste Innovation SAP S/4Hana.



Der Autor Jochen Wießler ist Leiter Mittelstand- und Partner-Geschäft bei SAP Deutschland AG & Co. KG.

Die rasante Digitalisierung unserer Gesellschaft und Wirtschaft macht auch vor der Fertigungsindustrie nicht Halt. Die industrielle Fertigung, die Informationstechnik, das weltweite Datennetz und das Internet der Dinge wachsen zusammen. So kommuniziert in der Industrie 4.0 beispielsweise die Maschine direkt mit dem Werkstück und rüstet sich automatisch mit den Werkzeugen aus, die für dessen Bearbeitung erforderlich sind. Maschinen, Werkstücke und Endprodukte werden intelligent und tauschen Informationen aus. Diese Verknüpfung von Daten, die über Sensoren, Aktoren, RFID-Chips und andere Komponenten gewonnen werden, ermöglicht bislang nicht gekannte Intelligenz, Transparenz und Flexibilität mit großen Chancen für die Individualisierung.

Daraus resultieren maßgeschneiderte Produkte, mit denen Unternehmen vorhandene Geschäftsmodelle ergänzen sowie neue Marktsegmente und Umsatzpotenziale erschließen können. Um diese Chancen bestmöglich in wirtschaftliche Erfolge zu überführen, wurde in Deutschland vor drei Jahren die Initiative ‚Industrie 4.0‘ gestartet. Sie ist ein wichtiger Schritt, um die Wettbewerbsfähigkeit des Industriestandortes Deutschland zu sichern. Laut einer Studie des Bitkom sind bis zum Jahr 2025 in Deutschland dank Industrie 4.0 alleine in sechs Industrie-Schlüsselbranchen Produktivitätssteigerungen in Höhe von insgesamt rund 78 Milliarden Euro möglich. Durchschnittlich 1,7 Prozent pro Jahr und Branche können demnach als zusätzliche Bruttowertschöpfung erzielt werden. Dies gilt für den Maschinen- und Anlagenbau, die Elektrotechnik, die Landwirtschaftstechnik, die chemische Industrie sowie den Automobilbau und die ITK-Branche gleichermaßen. Auf diesen Produktivitätsgewinn kann kein Unternehmen in Deutschland verzichten, das sich mit einer immer härteren Wettbewerbssituation auf dem internationalen Markt konfrontiert sieht.

Große Datenmengen bändigen

Die zunehmende Digitalisierung von Fertigungsprozessen bringt jedoch für Unternehmen ein riesiges Datenvolumen mit sich. Alleine die Datenmenge, die das Internet der Dinge erzeugt, wird sich nach Einschätzung von Fachleuten im Jahr 2018 weltweit auf 33,6 Zetabyte pro Monat belaufen. Das sind 47 Mal mehr Informationen, als alle Rechenzentren auf der Welt zusammen genommen verarbeiten. Daher sind Technologien gefragt, mit denen sich diese großen Datenmengen zeitnah auswerten lassen. Mit der SAP Hana-Plattform und der neuen SAP Business Suite 4 SAP Hana bieten wir Plattformen, die genau das können. Sie liefern Antworten auf wichtige Fragestellungen, und das in Echtzeit. SAP Hana ist das Herzstück unserer Unternehmens- wie auch unserer Partnerstrategie. Jeder Partner muss sich daher mittel- bis langfristig mit SAP Hana und SAP S/4Hana auseinandersetzen.

Zusammen mit Partnern innovative Lösungen entwickeln

Wir wollen unsere Partner dafür gewinnen, Einsatzszenarien für alle Branchen und Geschäftsbereiche zu entwickeln und Kunden aus der Industrie den Geschäftsnutzen aufzuzeigen, den die Investition in unsere Plattform bietet. Unsere Partner unterstützen Fertiger dabei, das Geschäftspotenzial von SAP Hana für ihr Unternehmen zu identifizieren, denn die Lösung ist mehr als eine schnelle Datenbank. Industrie 4.0 bedeutet, dass SAP zusammen mit ihren Partnern individuelle Lösungen für die Produktion der Zukunft entwickelt. Das Partner-Ecosystem bietet dazu reichhaltige Möglichkeiten.

So können Partner ihren Kunden auf Basis der SAP Hana-Plattform beispielsweise Lösungen für Predictive Maintenance bereitstellen, also die proaktive Wartung von Produktionssystemen. Auf Basis solcher Lösungen lässt sich zudem im Rahmen des Industrie 4.0-Ansatzes eine kundenindividuelle Produktion von Investitions- und Konsumgütern realisieren. Die SAP Hana-Datenbank stellt dafür in Echtzeit alle erforderlichen Daten bereit. Kunden können somit in Zusammenarbeit mit unseren Partnern und SAP Geschäftsprozesse optimieren. Das schließt auch die Wertschöpfungskette außerhalb des Unternehmens mit ein, also die Zusammenarbeit mit Lieferanten, Kunden und Logistik-Partnern. Letztlich ermöglicht Industrie 4.0 in Verbindung mit Lösungen von SAP sowie den Beratungs- und Integrationsdienstleistungen unserer Partner die Transformation von Geschäftsmodellen.

Partner profitieren vom Marktpotenzial

Die SAP Hana-Plattform ist die zentrale Drehscheibe der SAP-Strategie. Die Digitalisierung und die damit einhergehende Multiplikation von zur Verfügung stehenden Daten wird Einfluss auf Unternehmen in allen Branchen haben. Dadurch eröffnen sich unserem Partnernetz neue Vertriebs-, Dienstleistungs- und Geschäftsmöglichkeiten. So haben die Partner zum Beispiel die Möglichkeit, unsere bestehende Kundenbasis, die aktuell die SAP Business Suite nutzt, auf SAP S/4Hana zu migrieren. Vor allem Anwender aus der Industrie, die ihre Produktionsumgebung für Industrie 4.0 fit machen wollen, kommen um SAP Hana und die Lösungskompetenz der SAP-Partner kaum herum. SAP und Partner können beim Anwender eine hoch moderne und zukunftsorientierte IT-Lösung implementieren, die einen Eckpfeiler von Industrie 4.0 unterstützt: das Insight-to-Action-Prinzip. Es besagt, dass jede Herausforderung in Echtzeit erkannt wird, sobald sie auftritt. Und das unabhängig davon, ob sie beim Produktdesign, in der Fertigung oder dem Vertrieb in Erscheinung tritt. Das stellt eine hohe Agilität und Flexibilität sicher. Denn die Verantwortlichen im Unternehmen können alle Entscheidungen umgehend treffen, und das auf Basis valider Informationen.

Gemeinsam neue Marktsegmente erschließen

Die zunehmende Akzeptanz von SAP Hana öffnet auch Türen zu Kunden, die sich bisher noch nicht mit Lösungen von SAP befasst haben. Hier sehen wir für unsere Partner ein großes Potenzial für Wettbewerbsablösungen und Migrationsprojekte. Laut dem Analystenhaus IDC bietet die In-Memory-Technologie unserem Partnernetz bis 2017 jährlich ein Umsatzvolumen von rund zehn Milliarden US-Dollar. Und auch zukünftig wollen wir mit und durch unsere Partner den adressierbaren Markt kontinuierlich erweitern und so das Wachstumspotenzial unserer Partner fördern. Industrie 4.0 und der Einsatz von SAP-Lösungen in diesem Umfeld werden dazu einen wichtigen Beitrag leisten. Die folgenden Seiten bieten Ihnen einen Überblick über unsere Partner und ihr Portfolio. Ich wünsche Ihnen viel Spaß bei der Lektüre.


Das könnte Sie auch interessieren:

Je nach Firma sind in der Intralogistik unterschiedlich viele und komplexe Aufgaben zu bewältigen. Ob diese Prozesse im MES oder einer digitalen Lagerverwaltung besser aufgehoben sind, bestimmen individuelle Anforderungen und Rahmenbedingungen im Werk.‣ weiterlesen

Nach über einem Jahr Pandemie ist kein Ende der Auswirkungen in Sicht. Demnach bleiben Mitarbeiter weiter im Homeoffice und virtuelle Kommunikation die Basis der Interaktion. IT-Großprojekte dürften eher selten Priorität haben, und doch gibt es Möglichkeiten, mit kompakten Lösungen ERP-Prozesse effizienter zu gestalten. Fünf Tipps für die SAP-Strategie, um die Performanz auch in Krisenzeiten anzuheben.‣ weiterlesen

Mit einer VR-Version seines Simulationsspiels Interactive Protection Simulation will Kaspersky Führungskräften Knowhow darüber vermitteln, welchen Einfluss Entscheidungen auf die Cybersicherheit haben können.‣ weiterlesen

Im Industrial Internet of Things (IIoT) orchestrieren Produzenten die Zusammenarbeit zwischen ihren physischen und virtuellen Assets. Das Besondere an der IIoT-Toolbox Solution X von Actemium ist ihr feststehender Softwarekern, der sich modular um Funktionen erweitern lässt.‣ weiterlesen

Die schwer beschädigte Kathedrale Notre-Dame de Paris soll so originalgetreu wie möglich wieder aufgebaut werden. Dabei ermöglicht der Building-Information-Modeling-Ansatz präzise 3D-Modellierungsprozesse und eine digitale Archivierung der historischen Baudaten.‣ weiterlesen

Gemeinsam mit CEO Jed Ayres leitet CTO Matthias Haas zukünftig die Geschicke der Igel Technology GmbH.‣ weiterlesen

Arbeitszeiten und -orte sind durch die Corona-Pandemie um einiges beweglicher geworden - zumindest für Menschen mit Bürojobs. Doch wie sieht es in der Produktion aus? Mit den passenden Tools lässt sich auch Präsenzarbeit deutlich flexibler organisieren.‣ weiterlesen

Der Industrieverband AIM-D befragt seine Mitglieder halbjährlich nach ihrer Sicht auf die allgemeine Geschäfts- und Marktentwicklung sowie die Entwicklung der AutoID-Märkte. In der aktuellen Umfrage schlägt erneut die Pandemie zu buche.‣ weiterlesen

Liebe Leserin, lieber Leser, hatten Sie in den vergangenen Wochen und Monaten manchmal auch das Gefühl, als hielte die Welt den Atem an? Das täuscht. Die Unternehmen z.B. entwickeln ihre Produkte auch während der Pandemie permanent weiter. Was ihnen dabei hilft? Das Internet of Things und starke Partner.‣ weiterlesen

Trotz steigender Kundenerwartungen an ein digitales Einkaufserlebnis sind Industrieunternehmen bei der Umsetzung oft zurückhaltend. Laut einer Accenture-Studie planen nur etwa 14 Prozent der deutschen Unternehmen, ihre digitalen Vertriebsfähigkeiten innerhalb der nächsten zwei Jahre zu transformieren.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige