Anzeige
Anzeige
Beitrag drucken

Richtlinie zum ‚Plant Asset Management‘

Der VDI hat Blatt 2 der Richtlinie VDI/VDE 2651 zur Stellungnahme vorgelegt. Mit dem Papier ‚Plant Asset Management (PAM) in der Prozessindustrie – Spezifikationen und Methoden‘ soll die Richtlinie um ein PAM-Spezifikationsblatt und ein PAM-Methodenblatt ergänzt werden.

Richtlinie VDI/VDE 2651 Blatt 2 'Plant Asset Management (PAM) in der Prozessindustrie – Spezifikationen und Methoden' wurde jetzt vom VDI zur Stellungnahme vorgelegt. Darin werden ein PAM-Spezifikationsblatt und ein PAM-Methodenblatt eingeführt und deren Verwendung und Nutzen für Anwender und Anbieter anhand vieler Beispiele dargestellt.

Der Anwendungsbereich der PAM-Spezifikations- und Methodenblätter erstreckt sich auf den gesamten Lebenszyklus einer Anlage und unterstützt den strukturierten Dialog zwischen Anwender und Anbieter auf der Basis eines standardisierten Informationsaustausches. Dabei werden folgende Aspekte von PAM betrachtet: Auswahl- und Beschaffungsprozess, Zustands- und Fehler-diagnose, Betriebsdokumentation, Ersatzbeschaffung sowie weitergehende Optimierungen.

In gemeinsamer Arbeit des Fachausschusses 6.23 'Plant Asset Management' der VDI/VDE-Gesellschaft Mess- und Automatisierungstechnik und des Namur-Arbeitskreises 4.13 'Asset Management' wurde eine Merkmalleiste nach Namur-Empfehlung NE 100 entwickelt, die den Inhalt des PAM-Spezifikationsblatts abbildet. Die Merkmalleiste ist Bestandteil der eCl@ass-Version 9.1, sodass Software-Werkzeuge, die diese Werkzeugleiste nutzen können, auch die Arbeit mit dem PAM-Spezifikationsblatt unterstützen.

Die Möglichkeit zur Mitgestaltung durch Stellungnahmen bestehen durch Nutzung des elektronischen Einspruchsportals oder durch schriftliche Mitteilung (gma@vdi.de). Die Einspruchsfrist endet am 29.2.2016.

(Quelle:Verein Deutscher Ingenieure (VDI))


Das könnte Sie auch interessieren:

Andreas Riepen übernimmt die Position des Regional Vice President Sales für die DACH-Region beim IT-Unternehmen Riverbed.‣ weiterlesen

Manufacturing Execution Systems (MES) sollen meist Shop und Top Floor miteinander verbinden und sie beeinflussen Fertigungsprozesse direkt. Implementierungen sind daher oft riskant, unternehmenskritisch und kostspielig. Cloud-Lösungen für die Werkhalle können viele dieser Effekte abfedern.‣ weiterlesen

Wie der IT-Security-Anbieter Kaspersky berichtet, wurden Unternehmen weltweit über zielgerichtete Phishing-Mails angegriffen, bei denen die Angreifer das Mimikatz-Programm nutzten. Kaspersky hat diese Angriffe analysiert.‣ weiterlesen

Heute suchen meist aufwendige Kamerasysteme nach Teilen im Werkstückträger, die der Roboter greifen kann. Mit der Smart-Task-Funktionalität Load Mapping des Sensorherstellers Sick lässt sich die Belegung von Werkstückträgern während der Zuführung in die Montagezelle erfassen und als digitales Sensorsignal an die Robotersteuerung ausgeben.‣ weiterlesen

Nach über 75 Jahren im Sensorgeschäft sollen künftig auch digitale Lösungen das Portfolio von Sick prägen. Christoph Müller, Senior Vice President für den Industrial Integration Space bei Sick, schildert, was Apps und Sensorik zusammen leisten und warum die Probleme der Anwender immer weniger die Automatisierungstechnik selbst betreffen.‣ weiterlesen

In einer 5. Blitzumfrage des VDMA zeigt sich, dass sich die Lieferketten der deutschen Maschinenbauer nach und nach erholen. Die Branche hat jedoich weiterhin mit Auftragseinbußen zu kämpfen.‣ weiterlesen

Mit Process Mining ermitteln Unternehmen, in welchen Prozessen Sand im Getriebe ist. Da die Methode zwingend datenbasierte Prozesse zur Analyse und Visualisierung voraussetzt, ist dieser Ansatz zwar im ERP-Umfeld zuhause, lässt sich aber hervorragend auf MES-unterstützte Produktionen anwenden.‣ weiterlesen

Immer häufiger werden industrielle Anwendungsfälle mit maßgeschneiderter Technik erprobt. Sven Pannewitz und Tobias Thelemann, Produktmanager bei Reichelt Elektronik, verweisen auf die Beliebtheit von Open-Source-Hardware in solchen Lösungen.‣ weiterlesen

Gesetzlichen Bestimmungen zufolge müssen Hersteller Unterlagen wie CE-Konformitätserklärungen, Atex-Zertifikate oder Werkstoffzeugnisse erstellen. Die Anwendung der im April erschienenen Richtlinie VDI 2770 Blatt 1 soll Prozessabläufe bei der Übergabe von Herstellerinformationen vereinfachen, indem sie einheitlich strukturiert bereitgestellt werden.‣ weiterlesen

Brigitte Falk verantwortet beim Industrie-4.0-Spezialisten Forcam die interne IT sowie das digitale Marketing zur Leadgenerierung. Als CIO/COO berichtet sie an Geschäftsführer (Co-CEO) Oliver Hoffmann.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige