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Qualitätsmanagement

Viele Werke, eine Lösung

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Der Hersteller hat sich auf das Bearbeiten von Werkstücken aus verschiedenen Materialien spezialisiert – das zieht hohe Anforderungen an die Qualität nach sich. Bild: Schlote GmbH & Co. KG

Geprüfter Wareneingang

Die Qualitätsüberwachung der zugekauften Produkte und Teile wird durch das Modul Wareneingangsprüfung unterstützt. Die Prüfungen werden durch Stichprobentabellen und Dynamisierungsverfahren ermittelt. Die Ergebnisse dienen der Lieferantenbewertung. An den Prüfplätzen im Wareneingang stehen zwei Bildschirme: Einer für die Prüfung, der zweite stellt die Verpackungsanweisung dar. Produktqualität, Termin- und Mengentreue sind variable Kriterien im Lieferantenvergleich des Moduls Supplier Assessment Management (SAM). Diese können sich mit jeder Lieferung ändern. In einer individuell gestaltbaren Bewertungsmatrix werden Kriterien gewichtet, die längerfristig und über einen bestimmten Zeitraum gültig sind. Dazu zählen Auditergebnisse, Serviceverhalten, Preis und Standort. Den objektiven Daten, die zur Bewertung der Lieferanten herangezogen werden, liegen die Prüfergebnisse aus der Wareneingangsprüfung zugrunde. In der Lieferantenbewertung werden Kriterien zu einer Gesamtbewertung zusammengefasst. Das Reklamationsmanagementtool innerhalb der CAQ-Software strukturiert das Vorgehen bei der Reklamationsbearbeitung.

Durch die integrierte und detaillierte Dokumentation, Nachverfolgung und Analyse können sich weitere Einsparpotenziale ergeben. Vielseitige Auswertemöglichkeiten ermöglichen die Identifizierung von Schwachstellen und die Einleitung entsprechender Gegenmaßnahmen. Der ergänzende Einsatz des Workflowmanagers optimiert den unternehmensweiten Informationsfluss. Doppelaufwand kann vermieden und die Transparenz im Herstellungsprozess erhöht werden. Mit dem Modul für das Maßnahmenmanagement werden qualitätsrelevante Maßnahmen zentral verwaltet, beispielsweise die Planung und Steuerung von Reklamationsmaßnahmen, statistische Prozesslenkung oder Wareneingangsprüfung. Dabei ist die Überwachung automatisiert und Informationen zu den unternehmensweit geplanten Qualitätsmaßnahmen werden auf einen Blick zur Verfügung gestellt. Für das Unternehmen ist dieses Werkzeug besonders wichtig und wird in allen Werken eingesetzt. Die Maßnahmen werden themenbezogen und bereichsübergreifend erfasst und verfolgt. Terminüberschreitungen werden unverzüglich an die entsprechende Person gemeldet, damit keine Maßnahmen vergessen wird.

Integration ins Management

Die Integrationsfähigkeit in Managementsysteme auf höherer Ebene ist eine der wesentlichen Anforderungen an das Qualitätsmanagement. Der Lösungsanbieter setzt hier auf eine standardisierte Schnittstelle zu ERP-Systemen, um Datenredundanz für den Austausch der Auftragsdaten zu vermeiden und für den reibungslosen Informationsfluss zu sorgen. Bei Schlote erfolgt die Datenerfassung der Warenein- beziehungsweise Warenausgänge im CAQ-System. Nach Prüfentscheid werden die Daten und Ergebnisse via Schnittstelle automatisch an das ERP-System gemeldet. Auf der Basis des Qualitätsmanagementsystems ist das Unternehmen in der Lage, die Kosten sowohl im Produktentwicklungsprozess als auch im Herstellungsprozess und Produktbewährungsprozess zu reduzieren.

So werden zum Beispiel Nacharbeits- und Prüfkosten, Ausschusskosten oder Garantie- und Kulanzkosten eingespart. Lückenlose Dokumentation zum Teilelebenslauf, das Monitoring der erfassten Produkt- und Prozessdaten auf allen Ebenen und das systematische Ermitteln von Verbesserungspotenzialen erhöhen die Transparenz über Produktionsprozesse. Zeitnahe Qualitätsergebnisse sowie deren Rückmeldung in den Entwicklungsprozess setzen bei dem Unternehmen einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess im Sinne von Lessons Learned in Gang. Aktuell befindet sich Schlote im Bau eines neuen Werkes in Tianjin/China, das 2015 fertiggestellt und in Betrieb genommen werden soll. Dort soll auch das CAQ-System eingesetzt werden.


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