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Produktion 'just-in-sequence'

Im Takt der Lieferkette

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Die integrierte Sequenzplanung unterstützt auch die Reihenfolgeoptimierung für die Montage. Neben einer möglichst ausgewogenen Belastungsverteilung lassen sich so beispielsweise in Spitzenbelastungszeiten Mitarbeiter anderer Teams einsetzen, um an einer hoch ausgelasteten Arbeitposition auszuhelfen. Die integrierte Sequenzplanung unterstützt auch die Reihenfolgeoptimierung für die Montage. Neben einer möglichst ausgewogenen Belastungsverteilung lassen sich so beispielsweise in Spitzenbelastungszeiten Mitarbeiter anderer Teams einsetzen, um an einer hoch ausgelasteten Arbeitposition auszuhelfen.
Bild: Psipenta

Sequenzierung als komplexes Zusammenspiel

Aus der Sicht der Zulieferer, die im JIS-Umfeld die komplex entstandenen Sequenzen bedienen müssen, gibt es ebenfalls zahlreiche Anforderungen an die eigenen Fertigungssequenzen. Ihre Produktionsprozesse müssen wiederum den technischen und wirtschaftlichen Anforderungen eines Zulieferers gerecht werden. Und auch sie haben die Bedeutung geeigneter Sequenzen für die Verbesserung der Wirtschaftlichkeit erkannt. Mit der Qualicision-Logik können optimierte Sequenzen in analoger Art und Weise zur Reihenfolgeoptimierung beim OEM berechnet werden.

Durch die Unterschiedlichkeit der Fertigungsprozesse entsprechen diese aber in der Regel nicht den Sequenzanforderungen der zu beliefernden Abnehmer. Wenn beide Sequenzarten durch die gleiche Software berechnet werden, ist der Zulieferer jedoch in der Lage, den Widerspruch zwischen den Anforderungen an die eigene Fertigungssequenz und denen des OEM zu harmonisieren. Um solche optimierte Reihenfolgen zu erstellen, werden auch alle Maßnahmen, die etwa nach einem unter Umständen kurzfristigen ‚Ausstattungsfreeze‘ von Änderungen betroffen sind, in die Sequenzbildung einbezogen. Dazu zählen zum Beispiel die zeitliche Feinplanung, die interne Disposition oder die Koordination der Lieferanten.

Auch im Fall einer Störung und deren Behebung unterstützt das System eine Neuoptimierung der Planung in kürzester Zeit. Das System passt dazu die Planung und Ausführung widerspruchsfrei an den theoretisch möglichen Variantenraum an. Auf diese Weise lassen sich scheinbar widersprüchliche wirtschaftliche Ziele beider Partner erfüllen. Die Wirtschaftlichkeit der Sequenzierung ist dabei auch nicht nur auf unmittelbare produktionstechnische Effizienz- und Kostenoptimierung beschränkt. Auch indirekte Auswirkungen der optimierten Sequenzierung können eine wichtige Rolle spielen. Steigt beispielsweise die Effizienz in der Sequenzierung, so können sich als Folge etwa Energieeinsparungen und die Vermeidung von Bedarfsspitzen in unterschiedlicher Hinsicht ergeben. Liegen geeignete Kennzahlen und die zugehörigen Daten vor, so lassen sich über die Gewichtung der Kennzahlen die Sequenzen flexibel entlang der Kennzahlen optimieren. Nicht zuletzt wird dadurch auch die Verbesserung der Kennzahlen nachweisbar.


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