Anzeige
Anzeige
Anzeige
Beitrag drucken

Neue Bordmittel für Einrichtung und Instandhaltung

Schneller zum RFID-System

RFID-Anlagen im Bereich Ultra-High-Frequency dienen seit rund zehn Jahren der Steuerung von Produktions- und Logistikketten. Für die Systeme sprechen vergleichsweise günstige Labels und hohe Erfassungsreichweiten. Doch die Integration der UHF-Technik ist häufig herausfordernd. Mit unterstützenden Hilfsmitteln an Bord soll die neue UHF-Gerätegeneration von Siemens entsprechende Einführungen und Instandhaltungsarbeiten an den Systemen erleichtern.

Bild: Siemens AG

Welche sind die wesentlichen Kostentreiber bei Radiofrequenz-Identifikations (RFID)-Projekten? Neben Readern und Transpondern sind es vor allem die Integration und Inbetriebnahme, die teils hohe Kosten verursachen. Einer Studie der ARC Advisory Group für Industrie-Consulting zufolge sind die Kosten für Software und Integration rund doppelt so hoch, wie die Ausgaben für die Lesetechnik. Diese Kosten will die Siemens AG mit ihrer neuen Generation von Ultra-High-Frequency-Lesegeräten (UHF) der Produktreihe Simatic RF600 senken. Drei Geräte in unterschiedlichen Funktions- und Leistungsklassen bieten eine Vielzahl von Möglichkeiten, um die Kosten für die Systemeinführung sowie damit verbundene Ausfallzeiten zu senken.

So enthält die integrierte Software Inbetriebnahme- und Diagnosetools, die ohne Software-Installation per Webbrowser aufgerufen werden können. Die Laptops der Instandhaltungs- oder Wartungstechniker müssen daher nicht speziell vorbereitet werden. Zumdem können sich zum Beispiel Wartungsingenieure per Remoteverbindung auf ein Gerät aufschalten und ihre Aufgaben durchführen. Zum anderen können Systemintegratoren oder Anwender, die eine eigene Geräteverwaltungssoftware verwenden, die Reader in ihre Software einbinden – dafür muss lediglich eine Web-/Browser-Komponente integriert werden.

Softwarewerkzeuge für die Inbetriebnahme

Bei der Inbetriebnahme von UHF-RFID-Systemen müssen einige wichtige Parameter festgelegt werden. Dazu zählt, welche Sendeleistung für eine sichere Erfassung eingestellt werden muss. Bei einer zu geringen Leistung ist die Tag-Erfassung nicht sichergestellt. Bei einer zu hohen Sendeleistung wiederum kommt es zu Überreichweiten beziehungsweise Störungen bei benachbarten Lesestellen. Mit der Funktion ‚Ansprechleistung ermitteln‘ bringen die UHF-Reader ein Werkzeug mit, um die geringstmögliche Strahlungsleistung für jeden einzelnen Transponder im Erfassungsbereich mit einem Knopfdruck zu ermitteln. Diese Funktion liefert auch Informationen zu Tags, die in Überreichweite gar nicht erfasst werden sollen, sogenannte ‚false positive reads‘, um die integrierten Filter-Algorithmen zu optimieren.

Somit lassen sich viele Herausforderungen beim Aufbau einzelner Lesestellen erkennen und lösen. Auch das Ausrichten der Antennen soll mit entsprechenden Menüs innerhalb weniger Minuten erledigt werden können. Das RFID-System gibt Rückmeldung, wie sich das Verändern der Antennenposition beziehungsweise -ausrichtung auf das Erfassen auswirkt: Sowohl die aktuelle als auch die beste erreichte Signalstärke werden als Balkendiagramm im Webbrowser dargestellt. Somit lässt sich erkennen, welche Ausrichtung die besten Ergebnisse liefert. Die gleichen Informationen zeigt der Reader mit einer besonders hell leuchtenden LED-Zeile auf seinem Gehäuse an, um die Einrichtung unter ungünstigen Umständen zu erleichtern.

google plus


Das könnte Sie auch interessieren:

Altair hat Simsolid übernommen. Das Unternehmen arbeitet auf Grundlage detailgetreuer CAD-Baugruppen und bietet schnelle, genaue und robuste Struktursimulationen, die ohne Geometrievereinfachung, Bereinigung und Vernetzung auskommen.‣ weiterlesen

Die Montage von Kunststoff-Führungshülsen für die Kopfstützenverstellung der SUV-Baureihen eines deutschen Premiumherstellers stellt hohe Ansprüche an die Automation. Der Automobilzulieferer Ros setzt deshalb auf eine in Eigenregie konzipierte Anlage mit zwei Sechsachs-Robotern, um die Ziele zu erfüllen.‣ weiterlesen

Aufgrund der hohen Zahl zu testender Fahrsituationen spielt zukünftig Simulation eine zentrale Rolle bei der Homologation automatisierter Fahrzeuge. Zur Validierung der Simulation als Methode für die Fahrzeugzulassung starten TÜV Süd, der Chip-Hersteller Nvidia und der Antriebssystem-Anbieter AVL aus Österreich eine Kooperation. Ziel ist es, Sicherheitsanforderungen, kritische Fahrszenarien sowie die notwendigen Bewertungskriterien zu definieren und die Simulation als Prüfwerkzeug zu etablieren.‣ weiterlesen

Die Volkswagen AG will ihr Vertriebsmodell umbauen: Der Konzern hat angekündigt, den Online-Vertrieb massiv auszubauen und somit auch den Direktvertrieb seiner Fahrzeuge zu ermöglichen. Ziel ist zudem eine nahtlose und individuelle Betreuung der Kunden über den Fahrzeugkauf hinaus mittels neuer Kunden-ID.‣ weiterlesen

Deutschland fehlt es nicht nur bei technisch-naturwissenschaftlichen Berufen an Fachkräften, das Phänomen macht sich branchenübergreifend bemerkbar. Mit digitalen Assistenzsystemen (Datenbrillen) lassen sich den daraus folgenden Effekten entgegenwirken.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige