Anzeige
Beitrag drucken

Neue Berufsbilder

Wertanalytiker und Zuverlässigkeitsingenieure

Richtlinie VDI 2801 Blatt 1 beschreibt das Berufsbild des Wertanalytikers bzw. Value-Managers. Sie macht die Anforderungen an den Wertanalytiker bewusst und beschreibt die notwendigen Kompetenzen und Aufgaben. Zudem werden die Rechte und Pflichten aller an einem Wertanalyse- bzw. Value-Management-Projekt Beteiligten beschrieben. Die Richtlinie bietet Hilfe und Orientierung für in der Praxis tätige Ingenieure, die sich als Value Manager bzw. Wertanalytiker qualifizieren möchten, Personalentwickler, die Weiterbildungskonzepte und Schulungsmaßnahmen für ihre Fach- und Führungskräfte erstellen und realisieren, Führungskräfte, die eigene Mitarbeiter für Wertanalyse-/Value Management-Aufgaben entwickeln und trainieren, sowie für Anbieter von Weiterbildungsmaßnahmen in diesem Sektor. Das Berufsbild eines Zuverlässigkeitsingenieurs wird in Richtlinie VDI 4002 Blatt 1 beschrieben. Sie definiert die grundlegenden Tätigkeiten, die primären Aufgaben im Projektablauf und ordnet diese den Produktlebensphasen zu. Zudem stellt sie die spezifischen Merkmale und Anforderungen an einen Zuverlässigkeitsingenieur dar. Die erhöhte Komplexität und Funktionalität technischer Produkte, verringerte Entwicklungskosten, kürzere Entwicklungszeiten und die gestiegenen Kundenanforderungen bezüglich Funktionsfähigkeit und Systemzuverlässigkeit erfordern zunehmend die Anwendung spezieller analytischer Zuverlässigkeitsmethoden. Dies ist zwangsläufig mit einer entsprechenden Fachkompetenz und Qualifikation verbunden. Die Richtlinie wurde vor dem Hintergrund fehlender definierter Anforderungen für die Qualifizierung zum Zuverlässigkeitsingenieur entwickelt. Auch der Kritik über die sehr unterschiedlichen Kenntnisstände auf den Gebieten der Sicherheits- und Zuverlässigkeitstechnik soll hiermit entgegengewirkt werden. Der Richtlinienentwurf 4002 Blatt 1 sowie die Richtlinie 2801 Blatt 1 und 2 sind beim Beuth Verlag in Berlin erhältlich.


Das könnte Sie auch interessieren:

Eine Gießerei von Daimler-Motorblöcken rang mit Qualitätsproblemen und hohem Ausschuss. Nachdem sie eine KI-Lösung 15 Monate lang mit allen möglichen Unternehmensdaten fütterte, gab diese neue Betriebsparameter für die Produktion aus. Bereits im ersten Monat nach Anwendung dieser Parameter schleuste sie 50 Prozent weniger Motorblöcke aus.‣ weiterlesen

Nach einem zweistelligen Wachstum im September verzeichnete der Auftragseingang in der Elektroindustrie im Oktober einen Rückgang.‣ weiterlesen

70 Prozent der Firmen mit 250 bis 500 Beschäftigen setzen bereits Roboter ein. Mehr Produktivität und geringere Kosten sind die Hauptgründe dafür, wie die Umfrage von Reichelt Elektronik ergab.‣ weiterlesen

Wer braucht noch Touchscreens? Die nächste Lösungsgeneration für das industrielle Bedienen und Beobachten steht bereits vor der Tür. Noch sind diese Nachfolger eher in Nischen zu finden, aber dort kommunizieren Menschen bereits multi-sensuell mit ihrem Rechner.‣ weiterlesen

Steigende Datenmengen, europäische Cloud-Infrastrukturen, neue Hardware und der Energieverbrauch von Rechenzentren – dies sind aus Sicht des Herborner Unternehmens Rittal zentrale Datacenter-Trends des Jahres 2020.‣ weiterlesen

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, wuchsen die Exporte der deutschen Wirtschaft im Oktober um 1,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Importe nahmen hingegen ab.‣ weiterlesen

Nicht der Mensch bezahlt an der Kasse, sondern das Auto direkt an der Ladesäule. In einer Ökonomie der Dinge könnte dies Wirklichkeit werden. Genau daran forscht Bosch gemeinsam mit der TU Darmstadt.‣ weiterlesen

Für 78Mio.US$ hat Tenable das Security-Unternehmen Indegy übernommen. Mit der Akquise will Tenable sein OT-Security-Portfolio erweitern.‣ weiterlesen

In München wurde das neue Fraunhofer-Institut für Kognitive Systeme IKS  eröffnet. Schwerpunkt der Forschung soll auf der Absicherung künstlicher Intelligenz (Safe Intelligence) liegen.‣ weiterlesen

Nach einer kurzfristigen Entspannung im September liegt der Auftragseingang im Maschinen- und Anlagenbau im Oktober elf Prozent unter dem Vorjahreswert.‣ weiterlesen

Ein wesentliches Ziel der Fertigungsplanung ist die optimale Auslastung der Produktion. Mit Algorithmen zum Reinforcement Learning lassen sich hervorragende Planungsergebnisse erzielen.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige