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Leistungsfähige Abläufe etablieren

Komplexität mit Prozessmanagement bewältigen

Um die Bedeutung Deutschlands als Industrienation zu erhalten, ist ständige Erneuerung auf vielen Ebenen erforderlich. Schon längst rückten dabei die Geschäftsprozesse in den Mittelpunkt zahlreicher Initiativen. Bei der Ausgestaltung der betrieblichen Abläufe können Prozessmanagement-Lösungen, wie die von Inspire Technologies, helfen. Mit ihnen lassen sich Projektziele IT-gestützt verfolgen wie die Verbesserung der Transparenz, straffere Vorgänge, Kostensenkungen und Entlastung von Routinearbeiten.

Bild: Inspire

Fachleute gehen davon aus, dass sich Deutschland mit Standortfaktoren wie Qualität und Stabilität auch weiterhin als Produktionsnation gegen Niedriglohnländer behaupten wird. Dennoch steht zu erwarten, dass die Produktionsarbeit in Deutschland vor einem einschneidenden Umbruch steht. In der Studie ‚Produktionsarbeit der Zukunft – Industrie 4.0‘ beschreibt das Fraunhofer-Institut eine Zukunft, die eine Echtzeitfähigkeit der Produktion ermögliche, und zwar durch den flächendeckenden Einzug von Informations- und Kommunikationstechnik sowie deren Vernetzung zu einem Internet der Dinge, Dienste und Daten.

Anforderungen steigen

Die Fähigkeit, schnell und flexibel auf Kundenanforderungen zu reagieren und hohe Variantenzahlen bei niedrigen Losgrößen zu produzieren, werde weiter zunehmen und die Wettbewerbsfähigkeit vieler Unternehmen noch einmal erhöhen. Das klingt zunächst positiv, gleichwohl müssen sich hiesige Fertigungsunternehmen Herausforderungen stellen wie volatilen Märkten, wachsender globaler Konkurrenz, steigenden Administrationskosten und komplexen Produktionsprozessen. Als sicher gilt, dass die Anforderungen an eine erfolgreiche Produktion in Zukunft steigen werden. „Die Produktion wird noch stärkeren Absatzschwankungen ausgesetzt sein“, beschreibt Professor Dieter Spath in der Fraunhofer-Studie eine der größten Schwierigkeiten. Dafür seien auf der einen Seite immer mehr maßgeschneiderte Kundenaufträge verantwortlich, auf der anderen Seite wirtschaftliche Einflüsse, die weltweit das Geschehen tangieren. Diese und andere Faktoren führten zu einem steigenden Flexibilitätsbedarf. Das sieht auch Andreas Mucke, geschäftsführender Gesellschafter Inspire Technologies GmbH so: „Anpassungsfähigkeit und übergreifende Prozesse sind der Schlüssel, um künftig weiter Geld im Produktionssektor erwirtschaften zu können.“ Die gesamte Produktion müsse strukturierter und wandlungsfähiger sein.

Fehlende Konzepte

Obwohl Unternehmen oft registrieren, dass Vorgänge und Abläufe im Alltagsbetrieb einer aktiven Regelung bedürfen, zeigen Ergebnisse aus einer Reihe von Studien, dass in Firmen mehrheitlich kein ganzheitliches Konzept zum Einsatz komme und Fachabteilungen versuchen, mit IT-Insellösungen ihre Probleme zu lösen. Ziehen zuviele Abteilung an unterschiedlichen Strängen, kann die mit passgenauer IT-Unterstützung verbundene Chance auf Flexibilität und Effizienz und damit mehr Gewinn schnell verspielt werden. Die Krisen der letzten Jahre haben gezeigt, dass sich die ‚klassische‘ Prozessrevision durch Interviews, Beobachten von Abläufen und Ziehen von Stichproben sowie die Umsetzungen in Einzelsystemen in vielen Fällen als untauglich erwiesen haben.

Denn auf diese Weise lassen sich unter Umständen Geschäftsprozesse nicht zu 100 Prozent erfassen und Optimierungspotenziale nutzen, Schwachstellen bleiben möglicherweise unentdeckt. Der Grund für diesen Umstand ist nicht selten durch Unwissen erklärbar, die Vorteile von Business Process Management (BPM) sind vielen nicht bekannt. Entsprechende Lösungen können aber helfen, durch systemübergreifende, automatisierte und integrierte Prozesse Kosten zu sparen, Produkte schneller zu vermarkten, Kunden und Lieferanten zu binden, Risiken zu minimieren und nicht zuletzt Flexibilität sowie Agilität zu optimieren.

Handfeste Vorteile

Eine Lösung für solche Aufgaben ist BPM Inspire von der Inspire Technologies GmbH. Hierbei handelt es sich um eine BPM-Suite mit den Bereichen Modellierung, Automatisierung und Monitoring- sowie Controlling-Funktionalitäten für die Automatisierung von Geschäftsprozessen. Auf Basis dieser Entwicklungsumgebung sowie den verschiedenen Lösungsvorlagen können Unternehmen den Kostendruck reduzieren, Prozesse optimieren und gesetzliche Anforderungen erfüllen. Die BPM-Module des Anbieters lassen sich in bestehende Manufacturing Execution Systeme (MES) integrieren und so in die Produktions- in die Unternehmensprozesse einbinden. Wer bestehende Systeme um modellierte Eskalationsprozesse und Automatisierungsmechanismen erweitert, kann Service Level Agreements besser einhalten sowie Anwendungen im Beschwerde- und Reklamationsmanagement, Fehlzeitenmanagement, Customer Relationship Management (CRM) oder Personalplanung unterstützen.

Dabei werden Prozesse visualisiert und dokumentiert, um auch zur Einhaltung des Risikomanagements beizutragen. „Prozessmanagement führt in vielen Produktionsunternehmen immer noch ein stiefmütterliches Dasein“, sagt Mucke. Hier liege noch viel Potenzial brach, um Geschäftsprozesse im Hinblick auf Flexibilität und Effizienz zu optimieren. Eine ausgereifte BPM-Lösung sollte dabei vier zentrale Punkte abdecken: Moderne Prozessbeschreibungen und Modellierung, Anpassungsfähigkeit und Skalierbarkeit, die Ausnutzung von Kostensenkungspotenzialen und Lösungsvorlagen für einen pragmatischen Einstieg. Wer diese wesentlichen Eckpfeiler in den Auswahlprozess einbezieht, sei bestens für die Zukunft gerüstet, so Mucke.


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