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Langfristigen Mehrwert schaffen

Software-Entwicklung als Teamwork

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Unternehmen sind bei der Auswahl eines Systemanbieters gut beraten, wenn sie neben Systemfunktionen auch Release- und Supportkonditionen auf den Prüfstand stellen. Bild: Industrie Informatik

Hohe Verfügbarkeit und flexible Einsetzbarkeit der Entwickler

Die Adaption anwenderindividueller Entwicklungen in einen gemeinsamen Pfad der ME-Standardsoftware verspricht dem Anbieter im Gegenzug einen großen Vorteil hinsichtlich der Verfügbarkeit und des flexiblen Einsatzes der Entwickler: Im Idealfall gibt es für jedes Systemmodul mehrere Entwickler, die parallel an Adaptionen arbeiten können. Mit klaren Vorgaben im Hinblick auf Programmaufbau, Design sowie Abläufe für Versionierung, Dokumentation und Tests kann der IT-Hersteller eine standardisierte Vorgehensweise schaffen. Auf diese Weise werden ‚Single Source‘-Besetzungen vermieden, die im Falle von Erkrankung oder Austritt eines Technikers die weitere Betreuung anwenderindividueller Entwicklungen erschwert oder gar unmöglich machen. Für das Entwicklungsteam des IT-Unternehmens hat dies zudem den Vorteil, dass das Tätigkeitsfeld für den einzelnen Techniker abwechslungsreich bleibt und jeder Entwickler über eine ständig wachsende Kompetenz verfügt.

Durchgängige Dokumentation ist das A und O

Entsprechend spielt die Dokumentation eine tragende Rolle bei der Sicherstellung der Qualität von MES-Entwicklung: Vom Design bis zum Test der Software müssen alle Schritte dokumentiert werden. Die Dokumentation im Programmcode ist dabei genauso wichtig wie eine Änderungshistorie oder das Erstellen von Einführungshinweisen. Mit solchen Anmerkungen wird die einfache und rasche Einführung unterstützt und die interne Testabwicklung vereinfacht. Zur Dokumentation zählt aber auch die Anwender-Dokumentation, die in Form einer Maskenhilfe genauso zur Verfügung stehen sollte wie in der Form einer themenorientierten Parametrierung. Hinter diesem Schlagwort verbirgt sich eine Online-Dokumentation, die anhand von Themen die Zusammenhänge der Funktionen erklärt und gleichzeitig die für das Customizing notwendigen Einstellungsmöglichkeiten anbietet. Wird dann die Dokumentation aus dieser themenorientieren Parametrierung aufgerufen, sind automatisch die aktuellen Anwendereinstellungen in der Dokumentation enthalten. Zudem können unterschiedliche Betreuer schnell Support leisten, ohne zu sehr auf Übergaben von anderen Mitarbeitern angewiesen zu sein, wenn die aktuelle Dokumentation des Software-Status beim Anwender sichergestellt ist.


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