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IT-Einsatz spart Energie

Energieeffizienz industrieller Prozesse steigern

Steigende Energiepreise, neue Umweltregularien und umweltbewusste Kunden machen energieeffiziente Produktion zu einem relevanten Wettbewerbsfaktor für die Industrie. Software-Lösungen für das Energiemanagement in der Produktion bergen signifikantes Potenzial zur Unterstützung von Investitionsentscheidungen und für optimierte Produktionsprozesse.

Bild: Fotolia – Alex Yeung

Die Folgen der Klimaerwärmung spiegeln sich nicht nur im steigenden Umweltbewusstsein in der Gesellschaft wieder. Auch Unternehmen, Lieferanten und Arbeitnehmer beziehen zunehmend ökologische Gesichtspunkte in Ihre Entscheidungen ein. Damit wird ein schonender Umgang mit Ressourcen auch für produzierende Unternehmen zunehmend zum Imperativ. Die produzierende Industrie ist für über ein Drittel der weltweiten CO2-Emissionen verantwortlich und rückt immer mehr in den Fokus von Gesetzgebungen und neuen Umweltregularien. Darüber hinaus zeigt sich in den letzten Jahren ein kontinuierlicher Anstieg von Gas-, Öl-, und Elektrizitätspreisen, der Schätzungen zufolge auch in den nächsten 20 Jahren anhält. Durch die steigenden Energiepreise rücken auch die finanziellen Vorteile einer energieeffizienten Produktion immer mehr in den Vordergrund.

Energiemanagement in der Produktion

Um Energieeffizienz zu erhöhen, sollte bei gleichbleibender oder gesteigerter Produktionsmenge und Produktqualität weniger Energie eingesetzt werden. Der Energieverbrauch kann dabei durch Effizienzverbesserungen einzelner Anlagen, durch Optimierung ganzer Produktionssysteme, Änderungen in Produktionsplanung und -steuerung oder durch Verbesserungen in unterstützenden Prozessen und Gebäudetechnik gesenkt werden. IT-Systeme können dies auf verschiedene Weise unterstützen.

Zum Einen können die Vorteile und finanziellen Einsparungen von Energieeffizienzmaßnahmen transparent gemacht werden, zum Anderen kann Software zur Optimierung und Steuerung von Produktionsprozessen eingesetzt werden. Individuelle IT-Lösungen, die Erweiterung von bestehenden IT-Systemen in der Produktion, Simulationssoftware und neue Sensortechnologien sind als Schlüsselbereiche zu nennen. Das Marktpotential für IT-Lösungen im Bereich des Energiemanagements wird von der Unternehmensberatung McKinsey für das Jahr 2020 weltweit auf 15 Milliarden Euro geschätzt.

Software als strategischer Baustein im Betrieb

Spezifische branchen- oder technologieabhängige Softwarelösungen stellen einen wichtigen Baustein für ein erfolgreiches Energiemanagement dar. Allein durch die Visualisierung des aktuellen Energieverbrauchs an einzelnen Produktionslinien und Maschinen können Mitarbeiter motiviert werden, Energieverschwendung zu vermeiden. Kontrollelemente an Maschinen und Anlagen können beispielsweise den Standby-Ausschalt-Modus steuern und so den Energieverbrauch bei geplanten und unvorhergesehenen Produktionsschwankungen senken. Durch softwaregestützte Berechnung und Analyse von Energieverbrauchsdaten etwa in Abhängigkeit von Losgrößen, Produktionsmengen oder Durchlaufzeiten können Entscheidungen zur Steigerung der Energieeffizienz ermöglicht werden.

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